Muslimwelt

Wissen schafft Frieden

Der Kreuzzug der Karikaturisten

Posted by muslimwelt - Februar 16, 2008

Bismi Allahi Arahmani Arahim

 

dario-castillejos.jpgUnd wahrlich, verspottet wurden Gesandte schon vor dir, aber die Lacher unter ihnen wurden von dem erfasst, was sie verspotteten (Quran, 6:10)

 

„Spott und Ablehnung sind in der Geschichte der Propheten nicht neu und brauchen deswegen nicht zu ernst genommen oder gefürchtet zu werden. Dies wird den Islam nicht im Geringsten schaden. Vergleiche 2. Chronik 30:10: “aber die verlachten und verspotteten sie.” (Darjabaadi)

 

Der Islam und die Muslime sind zurzeit immer mehr und mehr im Visier der Medien. Es wird gegen den Islam und die Muslime gehetzt, wo es nur geht. Karikaturen über eines der besten Geschöpfte Gottes, der großartigsten Persönlichkeit, welche die alte und moderne Geschichte je kennen gelernt hat. Unseren Propheten Mohammed Frieden sei mit Ihm versucht man mit allen Mitteln zu erniedrigen, dann benutzt man am Ende ein Schutzschild unter den Namen der Meinungsfreiheit um alle Vorwürfe zu verteidigen.

 

Schon wieder hat eine Reihe von dänischen Tageszeitungen am Mittwoch jene umstrittene Darstellung des Propheten Mohammed erneut veröffentlicht, deren wegen es 2006 wochenlange Proteste in der islamischen Welt gegeben hatte. Dies zeigte demonstrativ die Solidarität mit dem Zeichner Kurt Westergaard nach dem aufgedeckten Mordkomplott. Aber viel mehr noch demonstrativ gern die Gesamtheit der Muslime abermals zu verspotten. Abermals Stiche in die ca. 1, 3 Mill. Herzen der Muslime für eine Person, die nicht das Wort Kritik und Respekt versteht.

  

Es wird zurzeit ein Kampf gegen den Islam geführt von Nord-Europa bis zum Süden bekämpft man den Islam mit allen vorhandenen Möglichkeiten. Sei es durch Medien und Karikaturen in dem die Journalisten, Karikaturisten die Medienmacher ihre Stifte nehmen um gegen den Islam, Muslime und ihre Propheten zu schimpfen und verteidigen ihre Verunglimpfung, Volksverhetzung und Beleidigungen mit Meinungsfreiheit.

 

Schauen wir ob so etwas wie (gerechte) Meinungsfreiheit in Dänemark existiert. Laut “heise“ wird berichtet: „Dänische Regierung drohte Fernsehsender wegen unerwünschter Berichterstattung über den Irak-Krieg mit Privatisierung…. Vor Gericht gestellt wurden noch 2006 zwei Journalisten und der Chefredakteur der konservativen Zeitung Berlingske Tidende, weil sie 2004 Teile eines Geheimdienstberichts veröffentlicht hatten, den sie von einem Geheimdienstmitarbeiter erhalten hatten. Dieser wurde kurz darauf wegen Geheimnisverrats verurteilt… Den Journalisten wurde, als bereits dem letzten Zweifler und Realitätsverweigerer klar war, dass es im Irak keine Massenvernichtungswaffen und auch keine Programme zu deren Herstellung gegeben hatte, vorgeworfen, sie hätten durch die Artikel mit den Geheimdienstinformationen die nationale Sicherheit gefährdet. Aber wenn es um die Beleidigung der Muslime geht dann schadet man ja nicht sich selbst sondern es sind die anderen die gekränkt werden. Muslime denen man dadurch seine Verachtung ihnen gegenüber zeigt. „Schaut mal her, so denken wir über euch und euren Propheten“ – Seid ihr nicht alle ein bisschen Terrorist! Nach der Zeichnung unseres Propheten mit einer Bombe im Turban zu urteilen? Habt ihr nicht auch an die Muslime in euren Ländern gedacht, welche Reaktionen sie aufgrund solcher Übertreibungen (wie Karikaturisten meinen) und polemischen Äußerungen mancher Politiker erleiden müssen? Unsere Gräber wurden geschändet, bespuckt und beschimpft auf der Straße, Misstrauische Blicke verfolgen uns… und wenn wir Glück haben, werden wir nicht Opfer eines gewalttätigen Mobs. Ja, das ist die Konsequenz einer (un)gerechten Meinungsfreiheit. Naja trotzdem sollen wir uns wohl fühlen in euren Ländern…irgendwie…irgendwie utopisch.

 

Insgesamt druckten elf Blätter, darunter sämtliche große Tages- und Boulevardzeitungen, die Darstellung der Prophet Mohammeds Allahs Segen und Frieden auf Ihm, mit einer Bombe im Turban auf dem Kopf auf das bösartigste entstellt, erneut oder sogar erstmals ab. Auch die spanische Tageszeitung “El Pais” brachte die Karikatur in ihrer Mittwoch-Ausgabe. Letztes Jahr laut „heise“ wurde in Spanien Die Satirezeitschrift “El Jueves” beschlagnahmt, weil sie auf dem Titel das Kronprinzenpaar beim Sex zeigt. Heise sagt “Satirischer könnte es kaum sein, dass das spanische Ministerium für Staatsanwaltschaft, geführt von den “Sozialisten” (PSOE), die Beschlagnahme einer Satirezeitschrift wegen Prinzenbeleidigung beantragt und sie ihren allseits bekannten Spezialrichter Juan del Olmo wieder einmal massiv in die Pressefreiheit eingreifen lässt…“ Hier sehen wieder was richtig Meinungsfreiheit in diesen Ländern heißt.

 

Meinungsfreiheit ist somit nichts weiter als eine politische Interessenfrage. Also hier ist es klar und deutlich, es geht nicht um die Zukunft der Presse und die Meinungsfreiheit sondern um vieles mehr. In fast allen Ländern ist zudem die Verunglimpfung religiöser Gefühle unter Strafe gestellt. Der religiöse Friede ist eines der wichtigsten Errungenschaften der Zivilisation. Das aber beinhaltet anscheinend nicht den Islam.

 

Und es verbleibt nicht nur hier. Die umstrittenen Prophetenkarikaturen der dänischen Tageszeitung „Jyllands-Posten“ sollen ab Anfang 2009 in einer Dauerausstellung im Medienmuseum Odense präsentiert werden. Dies zeigt uns, dass man alles versucht um seine abwertende Meinung über uns Muslime beharrlich durchzusetzen, die negative polemische Propaganda weiter in der Gesellschaft zu verbreiten und sie so ihren Kampf gegen den Islam fortsetzen können.

 

Die ursprünglichen, insgesamt zwölf im Herbst 2005 von “Jyllands-Posten” veröffentlichten Mohammed-Karikaturen wurden später von Zeitungen in mehreren anderen westlichen Ländern abgedruckt. Sie lösten Anfang 2006 teils gewaltsame Massenproteste in der islamischen Welt aus, bei denen mehr als 150 Menschen starben. Als wenn diese Islamgegner und Islamhetzer nicht genug haben. 150 Menschen, die wegen schamloser und beleidigender Prophetenkarikaturen ihr Leben verloren. Wie viele müssen noch sterben, bis sie sich endlich zufrieden fühlen.

 

Wann werden endlich diese Leute verstehen das Verunglimpfung, Volksverhetzung und Beleidigung nicht das Geringste mit Meinungsfreiheit zu tun hat. Unsere Welt wäre reicher wenn wir offen die gerechte Wahrheit sprechen könnten. Nicht aber wenn Hetze und Lüge Verunglimpfung als Wahrheit hingestellt werden und als volksnützliche Meinungsfreiheit verkauft wird.

 

Der Prophet Mohammed Allahs Segens und Frieden auf Ihn ist für die ganze Menschheit herab gesandt worden. Allah sagt: Sag: Ihr Menschen! Ich bin der Gesandte Allahs an euch alle, (desselben Gottes) der die Herrschaft über Himmel und Erde hat… Koran 7:158

 

An alle, die unseren Propheten Mohammed, unseren Herrn und Vorbild verspotteten und diejenigen, die hinter den Verspottern stehen. Es ist ein Prophet für euch herabgesandt, wenn ihr Menschen seid. Wenn ihr keine Menschen seid, dann ist es für euch nicht bedenklich. Und hier werdet ihr verstehen, wenn ihr noch ein bisschen Verstand haben.

 

Sag: Ihr Menschen! Ich bin der Gesandte Allahs an euch alle, (desselben Gottes) der die Herrschaft über Himmel und Erde hat. Es gibt keinen Gott außer ihm. Er macht lebendig und läßt sterben. Darum glaubt an Allah und seinen Gesandten, den Propheten, der des Lesens und Schreibens unkundig ist (an-nabie al-ummie), der (seinerseits) an Allah und seine Worte (kalimaatihi) glaubt, und folgt ihm! Vielleicht werdet ihr euch (dann) rechtleiten lassen. Koran 7:158

 

Sag: Ihr Menschen! Ich bin der Gesandte Allahs an euch alle,… (Koran 7:158) Dies ist eine universale Anrede. Die Botschaft des Propheten Muhammed, Allahs Segen und Frieden auf ihm, ist an die ganze Menschheit gerichtet, nicht an ein bestimmtes Volk. (Darjabaadi)

 

Wenn die Karikaturisten, Journalisten, Atheisten Juden und Christen zu den Menschen gehören, dann ist auch zu ihnen ein Prophet gesandt worden. Allah sagt: Darum glaubt an Allah und seinen Gesandten, den Propheten, der des Lesens und Schreibens unkundig ist… (Koran 7:158) Der Prophet Mohammed, den sie auch bei sich in der Thora und im Evangelium verzeichnet finden.

 

Als Allah gesagt hat: (Denen)die dem Gesandten, dem Propheten, der des Lesens und Schreibens unkundig ist folgen, den sie bei sich in der Thora und im Evangelium verzeichnet finden, und der ihnen gebietet, was recht ist, verbietet, was verwerflich ist, die guten Dinge für erlaubt und die schlechten für verboten erklärt und ihre drückende Verpflichtung (isr) und die Fesseln, die auf ihnen lagen, abnimmt. Denen nun, die an ihn glauben ….glauben an wen? an “Jyllands-Posten”? Nein. An den Karikaturisten Kurt Westergaard? Nein. An die Karikaturisten und die Hetzer von Dänemark, Schweden, Österreich oder Deutschland ? Nein. An die Verteidiger der Meinungsfreiheit, dessen Ziel ist, Millionen Menschen zu beleidigen? Nein, an wen denn ? An den Prophet Mohammed Frieden sei mit ihm,… ihm Hilfe und Beistand leisten (wa-`azzaruuhu wa-nasaruuhu) und dem Licht folgen, das mit ihm herabgesandt worden ist, wird es wohl ergehen. (Koran 7:157)

 

Noch mal an die Journalisten, wenn sie begreifen wollen, die gegen den Propheten schimpfen, an die Karikaturisten, die unseren Prophet verspotten.. .Sag: Ihr Menschen! Ich bin der Gesandte Allahs an euch alle,… (Koran 7:158)

 

Sind die Karikaturisten Menschen oder keine Menschen? Sind die Journalisten Menschen oder keine Menschen? Sind die Chefredakteure die das veröffentlichen Menschen oder keine Menschen? Wenn sie keine Menschen sind, das heisst sie sind Tiere. Dann ist ihr Platz nicht in den Büros der Zeitungsverlage sondern im Zoo. Denn die Tiere soll man Freilassen im Wald oder im Zoo. Wenn sie aber Menschen sind, dann sagt Allah: Sag: Ihr Menschen! Ich bin der Gesandte Allahs an euch ALLE, (Koran 7:158)… ALLE… der die Herrschaft über Himmel und Erde hat. Es gibt keinen Gott außer ihm. Er macht lebendig und läßt sterben. (Koran 7:158)

 

Was will Allah von uns? Allah sagt: glaubt an Allah und seinen Gesandten, den Propheten, (Koran 7:158) … Welche den von Propheten Moses? Jesus? … den Propheten, der des Lesens und Schreibens unkundig ist ….folgt Ihm Vielleicht wird es euch (dann) wohl ergehen. (Koran 7:158)

 

Das ist unser Glaube, unsere Religion, unser Prophet den wir ehren. Dies ist uns heilig und das heiligste von Allem. Heiliger vor unserem Frauen und Kindern. Was ihr beleidigt dass trifft uns tief ins Herz, was ihr beschmutzt dass sind auch unsere Kinder. Wenn sie in die Schule gehen, und vor ihren Mitschülern sind sie nun mehr Witzfiguren und Terroristen. Das ist was ihr wollt? Keinen einzigen Muslim, der unterdrückt wird und ungerecht behandelt wird seitens der Muslime habt ihr damit geholfen. Schmerz und Scham habt ihr ihnen hinzugefügt, wo doch der Glaube das einzige ist, was ihn überleben lässt. Eure Länder wollen uns Muslimen helfen? Doch ihr tretet das mit Füßen was uns dass liebste ist. Würdet ihr eure Kinder treten und beschimpfen lassen, um Hilfe zu erlangen? Nicht alle denken wie ihr, das ist ein kleiner Trost. Und erst wenn die Menschen unbarmherzig und Hasserfüllt gegenüber dem Islam sind, vielleicht habt ihr erst dann euer Ziel erreicht.

 

Ein Imam ein Bischof und eine Rabbiner waren zusammen und ihn Wurde eine Frage gestellt: wer von euch den Paradies einkommt? der Bischof sagte zum Rabbiner rede zuerst. Der Rabinner sagte zum dem Imam sie könne zuerst anfangen: …Der Imam sagt: wenn die Juden ins Paradies kommen sollen dann wir Muslime werden wir sie auch eintreten weil wir an Moses Glauben wenn die Christen ins Paradies kommen sollen dann wir Muslime werden wir sie auch eintreten weil wir an Jesus Glauben Wenn uns Muslime erlaubt ist den Paradies einzutreten dann werden wir sie eintreten aber dann werden weder die Juden noch die Christen sie eintreten denn sie nicht an der Prophet Mohammed Frieden sei mit ihm geglaubt haben.

 

An alle Karikaturisten, Medienmacher, Islamfeinde, an alle, die sich hinter dem Wort Islamkritik verstecken. Verschwendet nicht eure Kräfte umsonst. Denkt nicht, dass ihr den Islam zerstören könnt. Denn der Islam ist ein Wort von Allah, das letzte und das bleibende Wort, und das Wort existiert mit der Existenz ALLAH. Ein Krieg gegen den Islam war geführt an dem Tag als der Prophet Mohammed Frieden sei mit Ihm „La Illaha Ilaha Ila Allah“ (es gibt keinen Gott außer Allah) ausrief. Der erste Krieg gegen den Islam war die Schlacht von Badr. dann Die Schlacht von Uhud, Bani Nadir, Bani Qaynuqa ,Banu Kuraiza, Khaybar. Die Schlacht gegen die Römer, gegen die Kreuzritter (Frankreich, England, Belgien…) und die Kommunisten UDSSR in Afghanistan. Trotzdem ist der Islam geblieben wie er ist und das Wort „La Illaha Ilaha Ila Allah“ ist geblieben wie es ist. Wenn alle Menschen der Welt versuchen die Erde auf den Himmel zusammen zukehren oder zu bedecken dann werden sie die Erde auf sich selbst bedecken und der Islam bleibt der Islam, hoch geehrt und lebendig. Denn er, der uns das verspricht ist der Allmächtige, der sagt: Wahrlich, Wir sandten die Ermahnung herab, und Wir wollen fürwahr ihr Bewahrer sein. (Sure 15:9 – Al-Hidschr)

 

Allah der Allmächtige Allah dem Lebendigen, dem Ewigen. Der Einzige der weder Schlummer noch Schlaf ergreift. Allah – es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Lebendigen, dem aus Sich Selbst Seienden und Allerhaltenden. Schlummer ergreift Ihn nicht noch Schlaf. Sein ist, was in den Himmeln und was auf Erden ist. Wer ist es, der bei Ihm fürbitten will, es sei denn mit Seiner Erlaubnis? Er weiß, was vor ihnen ist und was hinter ihnen; und sie begreifen nichts von Seinem Wissen, außer was Ihm gefällt. (Sure 2:255)

 

Der Islam ist ein Berg versucht ihn nicht von seinem Platz zu bewegen. Möge Allah uns vor diesen Hetzern beschützen. Und Ich bete darum, dass unsere demütige Anstrengung von Allah akzeptiert wird, den ich um Barmherzigkeit und Leitung bitte (Aameen).

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Eine Antwort to “Der Kreuzzug der Karikaturisten”

  1. LaughingMan2008 said

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,399818,00.html
    KARIKATUREN-STREIT

    „Jyllands-Posten“ lehnte Jesus-Satire ab

    Mit zwölf Mohammed-Karikaturen wollte die dänische Zeitung „Jyllands-Posten“ ein Signal gegen Selbstzensur setzen. Nun kommt heraus, dass sie Jesus-Karikaturen abgelehnt hat – aus Sorge um die Gefühle der Leser.

    Berlin – Obwohl der Streit um die Mohammed-Karikaturen der „Jyllands-Posten“ bereits eine gefühlte Ewigkeit läuft, tauchen doch immer noch neue Facetten auf. Einen ganz neuen Zugang fand dieser Tage die dänische Zeitung „Politiken“, das sozialliberale Konkurrenzblatt der konservativen „Jyllands-Posten“.

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