Muslimwelt

Wissen schafft Frieden

Kein Zwang im Glauben Sure 2:256

Posted by muslimwelt - Februar 5, 2008

„Kein Zwang gilt im Din ! Bereits ist das Richtige dem Irren gegenüber deutlich geworden. Also wer dem Taghut gegenüber Kufr betreibt und den Iman an ALLAH verinnerlicht, der hielt sich bereits am sichersten Griff, bei dem es kein Abreißen gibt. Und ALLAH ist allhörend, allwissend“. Aya 256 Sure 2

 

aus dem Tafsir von Ibn Adschiba .

 

Ich sagte: der Rechte Weg (ar-rušd) Wortstamm von rašada (den richtigen Weg verfolgen), und der Falsche Weg (ġayy) Stammwort von (ġawā) vom richtigen Weg abweichen. at-tāġūt ist nach der fa̔ lūt Form von tuġyān aufgebaut. Es stammt von taġyūt ab.

Dann wurde das „Lam“ des Wortstammes mit dem ̔ayn“ getauscht, so dass es tayġūt wird. Dann wurde das „Ya̕ mit dem „Alif“ getauscht.
Das heißt, alles was gutwillig, außer Gott,verehrt (angebetet) wird.
̔urwa ist etwas, woran die Hand sich bei Gefahr festhielt, wie z.B ein Strick.
„Die Wahrheit gewaltig sei seine Erhabenheit“ meint in diesem Vers einen Mann aus der Ans
ār, dessen beide Söhne vor dem Islam Christen geworden waren und die nach dem Erscheinen des Islam nach Medina gekommen sind. Sie wurden von ihrem Vater zum Islam eingeladen, aber sie haben es abgelehnt. Der Vater aber sagte: ich werde euch nicht lassen bis ihr Moslems werdet. So waren sie streitend zum Propheten (salla allahu ̔alyhi wa salam) gegangen, dann offenbarte Allah : Es gibt keinen Zwang im Glauben.


Das ist ein Negationsbericht, was heißt: Zwinget keinen den Islam anzunehmen.
Dies gilt aber speziell für die Leute der Schrift.
Also wer dem tāġūt gegenüber kufr betreibt, das bedeutet sich davon abzuwenden, und seine Herrschaft zu verleugnen und den Iman an ALLAH verinnerlicht das heißt, an die Einzigartigkeit Gottes zu glauben und die Propheten zu bestätigen der hält sich (damit) an der festesten Handhabe , das bedeutet sich an dem haltbaren Glauben, bei dem es kein Reißen gibt, festzuhalten.


Und Allah ist Allhörend, er hört das Sprechen, und Allwissend, er weiß die Absichten (im Herzen).
Der Glaube beinhaltet das Sagen durch die Zunge und die Innere Gewissheit.
Deswegen war es weise „Allhörend und Allwissend“ zu benutzen
Und Gott, erhaben sei er, weiß es am Besten.

 

Der verborgene Hinweis:

er (ibn ‚ata’i allah) sagte imikam: Es wird für dich nicht befürchtet, dass du dich zwischen den Wegen verwirrst, sondern dass der Hawā dich besiegt.
A
mad b. adrawayh sagte: der Pfad ist klar, die Wahrheit glänzt und der Rufer hat sich hörbar gemacht. Nach alldem nur der Blinde ist am Zweifeln.
Der Pfad des Benehmens ist klar für diejenigen, denen die göttliche Fürsorge, die bis zum Tag des Jüngsten Gerichts besteht, vorbestimmt war.
Und alles, außer Gott, ist ein tāġūt.
Wer sich von den Andern abwendet und sein Herz an seinen Herrn gebunden hat, der hat gewiss den sichersten Halt ergriffen, bei dem es kein Zerreißen gibt.

Advertisements

Sorry, the comment form is closed at this time.

 
%d Bloggern gefällt das: