Muslimwelt

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Religionsfreiheit gilt auch für den Islam

Posted by muslimwelt - Januar 8, 2008

Fürst Hans-Adam II. von und zu Lichtenstein bezeichnete die Trennung von Staat und Kirche als große Herausforderung für das Jahr 2008. Der Islam müsse als zweitgrößte Religionsgemeinschaft akzeptiert werden

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Im traditionellen Neujahrsinterview von Radio Liechtenstein äußerte sich Liechtensteins Staatsoberhaupt S.D. Landesfürst Hans-Adam II. im Gespräch mit Chefredakteur Martin Frommelt unter anderem zur Stellung des Islams im Fürstentum Lichtenstein. Die Bevölkerung und die Politik müssten zur Religionsfreiheit stehen, sagte der Fürst. Das bedeute, dass dem Christentum in Liechtenstein künftig keine Sonderstellung mehr eingeräumt werde. „Wir dürfen nicht vergessen, dass wir neben dem Christentum den Islam als zweitgrößte Religionsgemeinschaft im Land haben. Das gilt es zu akzeptieren. Und so müssen wir den Muslimen auch die Möglichkeit geben, ihre Moscheen zu bauen.“ Auch die Freiheit, zu missionieren, welche dem Christentum eingeräumt werde, dürfe man dem Islam nicht verweigern. Er sehe auch kein Problem darin, „wenn auf der einen Seite die Kirchenglocken läuten und auf der andere Seite der Muezzin ruft“.

Auf die Frage ob Europa „vor lauter großzügiger Religionsneutralität dereinst vielleicht einmal vom Islam überrollt wird“, erklärte das Staatsoberhaupt, dass er keine Angst vor einer weltweiten Islamisierung habe. Es gebe eine ganze Reihe von Regionen, „in denen verschiedene Religionen schon lange Zeit friedlich nebeneinander leben und sich kulturell befruchtet haben“. Dadurch, dass man falsche Ängste schüre, erschaffe man sich nur Probleme. (sa)

Quelle:http://www.igmg.de

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