Muslimwelt

Wissen schafft Frieden

War Goethe ein Moslem?

Posted by muslimwelt - Januar 6, 2008

363041.jpgSchon als 23jähriger pries Johann Wolfgang von Goethe den Propheten Mohammed. Die Faszination des Islam und seines Begründers ließ den Dichter sein ganzes Leben nicht mehr los. Noch der 70jährige Goethe bekennt in aller Öffentlichkeit, dass er sich mit dem Gedanken trage, “ehrfurchtsvoll jene heilige Nacht zu feiern, wo der Koran vollständig dem Propheten von oben her gebracht ward”. Er setzte dem Islam mit seinem “West-östlichen Divan” ein literarisches Denkmal. Eine von ihm selbst verfasste Ankündigung dieses Werkes enthält gar den erstaunlichen Satz, der Verfasser des Buches lehne den Verdacht nicht ab, dass er selbst ein Muselmann sei”.(1)

 

 

 

 

 

Gedichte, die zeigen, dass Goethe ein Moslem war…

Johann Wolfgang von Goethe

“»Ob der Qur’an von Ewigkeit sei?
Danach frag’ ich nicht!«

»Dass er das Buch der Bücher sei
Glaub ich aus Mosleminen-Pflicht.«

»Närrisch, dass jeder in seinem Falle
Seine besondere Meinung preist!

Wenn Islam Gottergeben heißt,
Im Islam leben und sterben wir alle.«

»Jesus fühlte rein und dachte
Nur den Einen Gott im Stillen;

Wer ihn selbst zum Gotte machte
Kränkte seinen heiligen Willen.

Und so muss das Rechte scheinen
Was auch Mahomet (Muhammad) gelungen;

Nur durch den Begriff des Einen
Hat er alle Welt bezwungen.«”

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

VORGESCHMACK

Der echte Moslem spricht vom Paradiese,
Als wenn er selbst allda gewesen wäre,
Er glaubt dem Koran, wie es der verhieße,
Hierauf begründet sich die reine Lehre.

Doch der Prophet, Verfasser jenes Buches,
Weiß unsre Mängel droben auszuwittern
Und sieht, dass trotz dem Donner seines Fluches
Die Zweifel oft den Glauben uns verbittern.

Deshalb entsendet er den ewigen Räumen
Ein Jugendmuster, alles zu verjüngen;
Sie schwebt heran und fesselt ohne Säumen
Um meinen Hals die allerliebsten Schlingen.

Auf meinen Schoß, an meinem Herzen halt ich
Das Himmelswesen, mag nichts weiter wissen;
Und glaube nun ans Paradies gewaltig,
Denn ewig möcht ich sie so treulich küssen.


Berechtigte Männer

Nach der Schlacht von Bedr, unterm Sternenhimmel.

Mahomet spricht.
Seine Toten mag der Feind betrauern:
Denn sie liegen ohne Wiederkehren;
Unsre Brüder sollt ihr nicht bedauern:
Denn sie wandeln über jene Sphären.

Die Planeten haben alle sieben
Die metallnen Tore weit getan,
Und schon klopfen die verklärten Lieben
Paradieses Pforten kühnlich an.

Finden, ungehofft und überglücklich,
Herrlichkeiten, die mein Flug berührt,
Als das Wunderpferd mich augenblicklich
Durch die Himmel alle durchgeführt.

Weisheitsbaum an Baum, zypresseragend,
Heben Äpfel goldner Zierd’ empor,
Lebensbäume, breite Schatten schlagend,
Decken Blumensitz und Kräuterflor.

Und nun bringt ein süßer Wind von Osten
Hergeführt die Himmels-Mädchen-Schar;
Mit den Augen fängst du an zu kosten,
Schon der Anblick sättigt ganz und gar.

Forschend stehn sie, was du unternahmest?
Große Plane? Fährlich blut’gen Strauß?
Dass du Held seist, sehn sie, weil du kamest;
Welch ein Held du seist? Sie forschen’s aus.

Und sie sehn es bald an deiner Wunden,
Die sich selbst ein Ehrendenkmal schreibt.
Glück und Hoheit, alles ist verschwunden,
Nur die Wunde für den Glauben bleibt.

Führen zu Kiosken dich und Lauben,
Säulenreich von buntem Lichtgestein,
Und zum edlen Saft verklärter Trauben
Laden sie mit Nippen freundlich ein.

Jüngling! Mehr als Jüngling bist willkommen!
Alle sind wie alle licht und klar;
Hast du eine dir ans Herz genommen,
Herrin, Freundin ist sie deiner Schar.

Doch die allertrefflichste gefällt sich
Keineswegs in solchen Herrlichkeiten,
Heiter, neidlos, redlich unterhält dich
Von den mannigfalt’gen andrer Trefflichkeiten.

Eine führt dich zu der andern Schmause,
Den sich jede äußerst ausersinnt;
Viele Frauen hast und Ruh’ im Hause,
Wert, dass man darob das Paradies gewinnt.

Und so schicke dich in diesen Frieden:
Denn du kannst ihn weiter nicht vertauschen;
Solche Mädchen werden nicht ermüden,
Solche Weine werden nicht berauschen.

Und so war das wenige zu melden,
Wie der sel’ge Muselman sich brüstet:
Paradies der Männer Glaubenshelden
Ist hiermit vollkommen ausgerüstet.

Goethe spricht über den Unterschied zwischen einem Propheten und einem Dichter und bestätigt Muhammad – möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben!: “Er sei Prophet und nicht Poet und daher auch sein Koran als göttliches Gesetz und nicht etwa als menschliches Buch, zum Unterricht oder zum Vergnügen, anzusehen.” (Noten und Abhandlungen zum West-Östlichen Divan, WA I, 7, 32)

Quellen:
(1): http://www.welt.de/data/2006/02/11/844055.html?s=3
(2): http://www.wissen-im-netz.info/literatur/goethe/diwan/12.htm
(3): http://www.wissen-im-netz.info/literatur/goethe/diwan/12.htm

 

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2 Antworten to “War Goethe ein Moslem?”

  1. AKM said

    3 Gedichte aus Goethes riesigem Werk zeigen er war ein Muslim? Bei allem nötigem Respekt, das ist keine Forschung, das ist Mumpitz.

  2. muslimwelt said

    Hallo AKV,

    hast du das hier schon gelesen?

    https://muslimwelt.wordpress.com/2007/11/17/goethe-als-muslim-das-beweismaterial/

    Ob Goethe als Muslim gestorben ist das weisst nur Gott allein.

    MFG

    Muslimwelt

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