Muslimwelt

Wissen schafft Frieden

Ausbreitung des Islam mit „Feuer und Schwert“?

Posted by muslimwelt - Dezember 14, 2007

Ganz im Gegenteil freilich zu einem der starrsten Vorurteile gegenüber dem Islam spielt die arabische Toleranz sogar die entscheidende Rolle bei seiner Verbreitung. Nicht nur die christliche Geistlichkeit hatte so etwas nicht erwartet. Inzwischen sind zwölfhundert Jahre vergangen, aber das christliche Abendland hält bis heute in Wort und Schrift, in Zeitungen und Büchern, in der allgemeinen Meinung und der neusten Propaganda an dem Ammenmärchen fest, nach Mohammeds Tod hätten arabische Heere “ den Islam mit Feuer und Schwert“ vom Indus bis zum Atlantik verbreitet. Diese Formel ist in diesem Zusammenhang zum „geflügeltem Wort“ geworden, obwohl sie jeder geschichtlichen Wahrheit und Wirklichkeit entbehren.

„Es soll kein Zwang im Glauben sein“, lautet das verpflichtende Wort im heiligen Quran( Sure 2;256). Ziel und Sinn der Eroberungszüge durch arabische Heere war die Ausbreitung des Herrschaftsbereichs Gottes in der Welt- nicht des islamischen Glaubens! Im Gegenteil!

Die Christen sollten Christen, die Juden sollten Juden bleiben wie zuvor. Niemand hinderte sie und durfte sie an der Ausübung ihres Glaubens hindern. Niemand beeinträchtigte ihre Geistlichkeit, ihre Gotteshäuser, ihre Gottesdienste. Die neuen Herren über die neuen unterworfenen Völker erschwerten geradezu ihren Übertritt. Man brauchte ja ihre Steuern, die aber entfielen, sobald sie sich zum Islam bekannten.

Es waren die andersgläubigen- eben Christen, Juden, Sabier, Heiden- die von sich aus zum Islam, zum Bekenntnis und Kult der Sieger, ihrer neuen Herren drängten, mehr als diesen lieb sein konnte: die arabische Namen wählen, arabische Kleidung, arabische Sitten annahmen, die die arabische Sprache lernten, arabisch heirateten und die islamische Bekennerformel, die “schahada”, nachsprachen. Die Faszination des arabischen Lebensstils, der arabischen Kultiviertheit, Vornehmheit, Eleganz und Schönheit- kurz, der eigentümliche Zauber der arabischen Kultur, nicht am wenigsten die Großmut und Duldsamkeit- sie übten eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus. Die christlichen Glaubenshirten in Andalusien bezeugten erbittert den Sog der arabischen Geistlichkeit, den die christlichen Schäflein allzu bereitwillig erlagen. Alvaro, Bischof von Cordoba, klagte in bewegten Worten:

” Viele meiner Glaubensgenossen lesen die Gedichte und Märchen der Araber, sie studieren, die Schriften der muslimischen Theologen und Philosophen, nicht um sie zu widerlegen, sondern um zu lernen, wie man sich auf korrekte und elegante Weise im Arabischen ausdrückt. Wo findet man heute einen Laien, der die lateinischen Kommentare über die heiligen Schriften liest? Wer unter ihnen studiert die Evangelien, die Propheten, die Apostel?

Ach, alle jungen Christen, die sich durch ihr Talent bemerkbar machen, kennen nur die Sprache und Literatur der Araber! Sie lesen und studieren aufs eifrigste die arabischen Bücher, legen sich mit enormen Kosten große Bibliotheken davon an und sprechen überall laut aus, diese Literatur sei bewundernswürdig! Redet man ihnen dagegen von christlichen Büchern, so antworten sie mit Geringschätzung, diese Bücher verdienten nicht ihre Beachtung! O Schmerz, die Christen haben sogar ihre Sprache vergessen, und unter Tausende von ihnen findet man kaum einen, der einen erträglichen lateinischen Brief zu schreiben versteht; dagegen wissen Unzählige, sich aufs eleganteste im Arabischen auszudrücken und Gedichte in dieser Sprache mit noch größerer Kunst als die Araber selbst zu verfassen”

Derselbe Zauber der arabischen Lebensart schlug noch die Kreuzfahrer im Orient in kurzer Zeit in seinen Bann. “Wir, die wir Abendländer waren, sind nun Orientalen geworden”, meldete der Franzose Fulcher von Chartres stolz, überwältigt von dem fremden Reiz dieser von Farben und Düften betäubten Wunderwelt. Warum sollten sie in den ärmlichen Westen zurückkehren, nachdem ” Gott das Abendland in das Morgenland verwandelt” hatte.

Way-to-Allah

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13 Antworten to “Ausbreitung des Islam mit „Feuer und Schwert“?”

  1. Dietrich von Bern said

    Um die Toleranz des Islam gegenüber anderen Religionen zu dokumentieren zitieren Sie die berühmte Sure 2, Vers 256:
    „Es gibt keinen Zwang im Glauben. Klar ist nunmehr unterschieden das Recht vom Irrtum; und wer den Tagut verleugnet, und an Allah glaubt, der hält sich an der stärksten Handhabe, in der kein Spalt ist; und Allah ist hörend und wissend.“
    Diese Sure muss man jedoch in Zusammenhang sehen.
    Die Sure 9, Vers73 lautet: „Oh Prophet, streite wider die Ungläubigen und Heuchler und vefahre hart mit Ihnen. Und ihre Herberge ist Dschhannan, und schlimm ist der Weg dorthin.

    Führende Islamwissenschaftler sagen die Sure 2, Vers 256 sei durch spätere Suren abrogiert, d.h. aufgehoben.

    Weiterhin heisst es: Wissenschaftler sagen, das Verbot des Zwanges gelte speziell hinsichtlich >der Leute der SchriftDhimmidass in der muslimischen Gesellschaft der Jihad, der Glaubenskrieg, der Universalität der islamischen Mission wegen eine religiöse Pflicht für alle Muslime sei. Jeder habe zum Islam bekehrt zu werden, entweder durch Überzeugung oder durch Gewalt. Der Islam habe die Verpflichtung, Macht über andere Nationen zu gewinnen. Über das Christentum und seine heilige Schrift sagt Ibn Khaldun in seinem berühmten Werk Muqaddhimah: >it is for them (the Christians) to choose between conversion to Islam, payment of the poll tax, or death> (Die Christen haben die Wahl zwischen Übertritt zum Islam, der Zahlung der Dschiziya (Tribut) in Form der >Kopfsteuer<, oder Tod!). An diese Politik haben sie die arabischen Kalifen und die turko-osmanischen Sultane ohne Ausnahme allzeit gehalten.
    Es war also in der Regel nicht Überzeugung, der die „Abghörigen der Schrift“ zum Islam übertreten liess, sondern in erster Linie finanzielle Repressalien, die einen Übertritt zum Islam nahelegten.
    Diese Umstände sollten Sie der Korrektheit halber auch in Ihrem Bericht entsprechen erwähnen!

    Mit freundlichen Grüßen
    Dietrich von Bern

  2. muslimwelt said

    Hallo,

    Nochmal wir folgen nicht Wissenschaftlern, auch nicht Orientalisten. Wir folgen allein dem Koran, und der Sunna. Dann den Wissenden und weisen Muslim. Dass Menschen unterschiedlich den Koran interpretieren, oder für ihre Ziele missbrachen, ist nicht neu und das gibt es heute wie es das damals auch gab. Fakt ist, man kann nichts abrogieren. Oder seine eigene Interpretation als die gültige hinstellen. Kein Zwang steht für alle. Es ist ebenso unlogisch, weil man niemanden zum Glauben zwingen kann, höchstens zum Einhalten bestimmter Gesetze, aber zum Glauben nie. Denn nicht der kommt ins Paradies der sagt ich bin Muslim und glaubt nicht, sondern der mit vollstem Herzen auch Muslim ist. Und was ist für uns Muslime besser jemanden, den wir zwingen und schlecht behandeln, und der somit nie glauben wird, oder jemanden den wir gerecht und gütig behandeln, und dieser glaubt mit Herzen an Allah. Wir können nur zum Islam einladen, und das hat unser Prophet gemacht, er war das beste Vorbild. Denn er war geduldig, trotz dass seine Gegner ihn spotteten und ihn mit Steinen bewarfen, ihn Fleisch während des Gebetes auf seinen Rücken legte… . Sehr viele sind durch seine Barmherzigkeit und Sinn für Gerechtigkeit zum Islam übergetreten. Was sie beschreiben, hat eine Person geschrieben und nicht unser Prophet.

    Wir dürfen Dawa machen, aber nicht andere Länder angreifen. Wir dürfen uns verteidigen, und wenn der Sieg unser ist so, so verbreitet man die Botschaft des Islam, und wer nicht folgt, der soll die Steuer bezahlen. Die Dschija ist eine Art Schutzsteuer. In islamischen Ländern war es so, dass die Glaubensgruppen zwar unter islamischer Herrschaft lebten, meist in eigenen Stämmen, und sie hatten ihr eigenes Rechtssystem. Der Prophet urteilte bei einem Fall zwischen 2 Juden nach der Thora, nicht nach islamischem Recht. Die andern Glaubensgruppen waren aber nicht verpflichtet das Land mit zu verteidigen oder an der Seite der Muslime zu kämpfen. Dafür ist die Djizia gedacht, eine Ersatzsteuer, zur Unterstützung der Verteidigung der Muslime im Krieg, weil sie nicht mitkämpften. Auch zeigt die Geschichte, dass Andersgläubige nicht gezwungen wurden, zwecks Geldmangels zu konvertieren. Denn auch die Almosen(Spenden) der Muslime waren für die Bedürftigen gedacht, unabhängig welcher Religion.

    MFG Muslimwelt

  3. Dietrich von Bern said

    Liebe Leute von der Muslimwelt,

    wenn ich sie recht verstehe, ist das alles Geschichtsfälschung, wenn uabhändige (nicht nur sog. „westliche Historienforscher“) unisono feststellen, dass arabische, muslimische Heere ein imperiales Weltreich zusammengeraubt haben, dass durchaus den Vergleich mit dem Weltreich Alexander des Grossen standhalten kann.

    Aber klar, nach ihren Auffassungen waren das natürlich nur „Verteidigungskriege“. Man hat sich auf der arabischen Halbinsel solange „verteidigt“, bis u.a. folgende Reiche von selbst verschwunden waren: das christliche, oströmische Reich im Mittelmeerraum von Kleinasien über Palästina, Ägypten bis hin zum Atlantik nach Marokko; das Sassanidenreich vom Irak bis nach Persien, die zentralasiatischen, buddhistischen Länder entlang der Seidenstraße bis in die unmittelbare Nähe des chinesischen Reiches; das unermesslich reiche hinduistische Land Sindh (geographisch das heutige südliche Afghanistan und Südpakistan.Der Sprung über die Straße von Gibraltar i.J. 711 durch den Berber-Vasallen Tarik und die Vernichtung des Westgoten-Reichs bis 2/3 der iberischen Halbinsel besetzt waren; der Zug über die Pyrenäen und der Vorstoß ins „Herz Europas“, bis die muslimischen Eroberer von dem Franken Karl Martell (der Hammer) in zwei Schlachten bei Poitiers und Tours vernichtend geschlagen wurden. Die zeitweilige Eroberung Siziliens und Süditaliens und der Vorstoß bis in die Süd-Alpentäler. Die Piraterie und Raubzüge der Muslime ausgehend von der berüchtigten „Piratenküste“ Nordafrikas, die ganze Landstriche des Mittelmeerraums von Italien bis zum Atlantik entvölkert haben, und etwa 1,5 Millionen Christen in die Sklaverei führten. Diese Raub- und Beutezüge dauerten bis ins 18. Jhd. an! Alles nur Verteidigungskriege!

    Auch als Muhammad nach der erfolgreichen Schlacht bei der Pilgerstadt Bedr im Jahr 626 verkündet, „dass von nun an die Macht des Schwertes Allahs der neuen Religion Geltung verschaffen soll!“, war das natürlich auch nur zu „Verteidigungszwecken“ gedacht! Oder?

    Es ist ja auch sehr schön, dass Sie persönlich hinischtlich der Abrogation/Aufhebung von friedlichen Koranversen nicht der Rechtsaufffassung der Ulema und der vier sunnitischen Rechtsschulen folgen. Dann gibt´s ja noch Hoffnung!
    Nur, liebe Leute von der Muslimwelt, die erdrückende Mehrheit der Muslime sieht das sicherlich anders!

    Richtig, auch der Prophet, vertrat die Ansicht, dass niemand zum Glauben gezwungen werden kann, infolge der Verstocktheit der Menschen! Deshalb hatten ja auch die Juden und Christen die „gütige“ Wahl zwischen Übertritt zum Islam, Zahlung der Dschiziya (Kopfsteuer u. andere Steuern) oder….Tod!
    Eine tolle Alternative! Ganz im Sinne der unendlichen Toleranz der Muslime!

    Das wars jedoch nicht allein! Es galten ja für die Dhimmies noch andere diskriminierende Vorschriften, so z.B. eine spezielle Kleiderordnung, sie durften keine Pferde besitzen (sondern nur Esel), sie durften nur bescheidene Häuser bauen und sie waren erheblichen Beschränkungen bei der Ausübung ihrer Gottesdienste unterworfen.

    Na klar, und wenn dann dereinst der Sieg euer ist, werden wir Europäer endlich die Segnungen des islamischen Gesellschafts- und Rechtssystem genießen können. Und dann profitieren die neuen Armen Europäer, die nicht Konvertierten, auch von der Zakat. Da ich dann wohl im Rentenalter sein werde, würde ich gern erfahren, wo geschrieben steht, dass die Dhimmies auch Anschpruch auf die islamische Zakat haben? Dann kann ich endlich wieder ruhig schlafen!

    Salam und mit freundlichen Grüßen
    Dietrich von Bern

  4. muslimwelt said

    Zitat:

    I: „Auch als Muhammad nach der erfolgreichen Schlacht bei der Pilgerstadt Bedr im Jahr 626 verkündet, “dass von nun an die Macht des Schwertes Allahs der neuen Religion Geltung verschaffen soll!”,

    In welchen Hadith steht diese Aussage?

    II“ Richtig, auch der Prophet, vertrat die Ansicht, dass niemand zum Glauben gezwungen werden kann, infolge der Verstocktheit der Menschen! Deshalb hatten ja auch die Juden und Christen die “gütige” Wahl zwischen Übertritt zum Islam, Zahlung der Dschiziya (Kopfsteuer u. andere Steuern) oder….Tod!“

    III: „Das wars jedoch nicht allein! Es galten ja für die Dhimmies noch andere diskriminierende Vorschriften, so z.B. eine spezielle Kleiderordnung, sie durften keine Pferde besitzen (sondern nur Esel), sie durften nur bescheidene Häuser bauen und sie waren erheblichen Beschränkungen bei der Ausübung ihrer Gottesdienste unterworfen.“

    Können sie ihre Behauptungen bestätigen? Quellen Von Koran und Sunna [Hadith] des Prophet Mohammen möge Allahs Heil und Frieden auf Ihm.

    mit freundlichen Grüßen

    Muslimwelt

  5. Dietrich von Bern said

    Hallo liebe Leute von Muslimwelt,
    gem. dem persisch-arabischen Historiker at-Taban erließ der Abbassiden-Kalif alMutawakkil im April 85o einen Befehl, wonach Christen und alle „Schutzbefohlenen“ honigfarbene Umhänge (taylasan) und die alhergebrachten Gürtel und eine gelbe Kopfbedeckung zu tragen hätten. Kleidervorschriften und weitere Unterscheidungsmerkmale sind allen Gemeinschaften des ahl at-dhimma auferlegt worden.

    * al-Mitawakkil ließ ferner an die Häuser aller Nicht-Muslime schwarze Teufelsköpfe malen und ihre Gräber einebnen, um sie dadurch von den Gräbern der Muslime unterscheiden zu können.
    * Gottesdienste und Beerdigungen waren unauffällig zu halten; dabei durften keine Zeichen ihres Glaubens gezeigt werden, z.b.das christliche Kreuz.
    * Neu errichtete Gotteshäuser mussten zerstört und darauf Moscheen errichtet werden.
    * Dhimmis durften in Staatsämtern nicht beschäftigt werden.
    * Kinder von Dhimmis hatten keinen Anspruch darauf, Schulen der Muslime zu besuchen oder von Muslimen unterrichtet zu werden.

    Das ist nur ein Teil der Aufzählungen von Diskriminierungen, denen Dhimmis unter der Regentschaft der Kalifen ausgesetzt waren.

    Ich möchte die Muslim-Verbände gerne hören, wenn die Europäer nur einen Bruchteil dieser diskriminierenden Vorschriften für Andersgläubige einführen würden.

    Salam,
    Dietrich von Bern

  6. muslimwelt said

    Hallo Dietrich von Bern,

    Sie haben nicht auf meine Frage geantwortet. Sie erzählen mir von einen der 10ten Kalifen. Das hat bitte nichts mit meiner Frage zu tun. Ich kenne nicht alle Muslime aber ich kenne den Islam. Und Grundlage dessen ist der Koran und die Sunna des Propheten. Die Grundlage ist nicht, was ein Kalif vor 500 Jahren gesagt oder getan hat. Ich erkläre ihnen den Islam, anhand dessen können sie dann das Verhalten der Muslime beurteilen, und ob ihr Handeln islamisch ist oder ob es ihre eigenen Interpretationen sind.

    Noch mal sie sagten „Auch als Muhammad nach der erfolgreichen Schlacht bei der Pilgerstadt Badr im Jahr 626 verkündet, “dass von nun an die Macht des Schwertes Allahs der neuen Religion Geltung verschaffen soll!”. In welchen Hadith steht diese Aussage?

    Sowie Punkt II und III sind noch nicht geantwortet.
    Sie haben das wieder behauptet“ Neu errichtete Gotteshäuser mussten zerstört und darauf Moscheen errichtet werden.

    “ Was sollen wir mit diesen Hadith von den Propheten Mohammed Möge Allah Heils und Frieden auf Ihn machen. “Wer einem nichtmuslimischen Bürger Schaden zufügt, der schadet gleichzeitig mir.” Oder als Muhammad eine muslimische Armee unter der Führung seines freigesetzten Sklaven Zaid gegen die Christen sandte, gebot er ihnen, für die Sache Allahs tapfer, jedoch humanitär zu kämpfen. Sie durften weder Geistliche, Mönche und Nonnen, noch schwache und hilflose Menschen behelligen, die nicht imstande waren zu kämpfen. Es durfte kein Massaker von Zivilisten stattfinden, noch sollten sie einen einzigen Baum fällen oder irgendein Gebäude abreißen.

    Was sagen wir zu diesem Sure 60:8 „Gott verbietet euch nicht gegen jene, die euch nicht des Glaubens wegen bekämpft haben und euch nicht aus euren Häusern vertrieben haben, gütig zu sein und redlich mit ihnen zu verfahren; wahrlich Gott liebt die Gerechten.“

    Oder zu Sure5:8…Und der Hass gegen eine Gruppe soll euch nicht (dazu) verleiten, anders als gerecht zu handeln. Seid gerecht, das ist der Gottesfurcht näher…

    MFG
    Muslimwelt

  7. Dietrich von Bern said

    Hallo Muslimwelt,
    1. Zur diskriminierenden Kleiderordnung für Dhimmies:
    Erst im Verlauf des achten bzw. neunten Jahrhunderts wurden die Muslime zur Mehrheitsreligion in den ehemals christlichen Gebieten. Erst ab dieser Zeit kann die muslimische Politik gegenüber religiösen Minderheiten untersucht werden.
    Die ersten Pogrome gegen Christen gab es unter dem Kalifen Mutawakkil, dem „Christenhasser“ und dem Fatamidenkalif Hakim um die Jahrtausendwende. Hakim betrieb auch die Zerstörung der Kirchen, so auch die der Grabeskirche in Jerusalem (was die Kreuzzüge auslöste) und verhängte Kultverbot.
    Gewalttätige Pogrome waren zwar die Ausnahme, aber eine restriktive Handhabung der diskriminierenden Massnahmen gegenüber den Dhimmies nahm im Laufe der Zeit deutlich Überhand. Hier z.B. ein Auszug aus der mamelukkischen Kleiderordnung (Ägypten 1301): „Die Ungläubigen werden gezwungen, die Turbane der Erniedrigung zu tragen, die – als Ergebnis der himmlischen Verpflichtung – ihre Qual erhöhen…“
    Die diskriminierenden Rechts- und Kleidervorschriften waren also nicht das Ergebnis irgendeines „durchgeknallten“ Kalifen und schon garnicht eine begrenzte Zeiterscheinung, sondern die Kalifen haben sich allzeit dieser Politik gegenüber Dhimmies bedient. Mal streng, mal weniger streng, aber immer diskriminierend!
    Auch die Osmanen haben diese Politik fortgesetzt. Die Unterscheidung der Kleidung hatte sichtbar auch einen wertenden Charakter. So war u.a. den Dhimmies „jegliche Art von Prachtentfaltung untersagt!“ 1577 wurde sogar das „Tragen von verzierten Stoffen“ unter Todesstrafe gestellt!! Auch im türkischen Bad waren Dhimmies verpflichtet, ein Abzeichen um den Hals zu tragen und Glöckchen an den Schuhen anzubringen.
    Murat IV schrieb einen lükam (Erlass) folgenden Inhalts:
    „Seit einiger Zeit wurde es verabsäumt, die Dhimmies in ihrer Kleidung zu erniedrigen und zu demütigen, obwohl dies nach göttlicher und menschlicher Satzung zu den allerwichtigsten Angelegenheiten des Glaubens zählt!“

    2. Der Prophet als Schwert Gottes
    Nach den beiden salil Sammlungen v. Dschabir b. Abdallah hat der Prophet gesagt: “ Ich bin mit dem Schwert vor dem Tag der Auferstehung gesandt worden, damit Allah allein verehrt wird. Er hat keinen Teilhaber. Mein Unterhalt ist in den Schatten meiner Lanze gelegt worden. Erniedrigung und Demütigung sind über die gekommen, die sich meinem Befehl widersetzt haben. Wer diesen Leuten gleicht, ist einer von Ihnen.

    Die von Ihnen zitierten Suren sollen sicher die Friedensliebe und die Humanität des frühen Islam dokumentieren; aber warum hat der die Christen überhaupt angegriffen, hatten die ihn beleidigt? Und allein die Politik und die Praxis der dem Propheten nachfolgenden Kalifen sah eben ganz anders aus. Ich könnte Ihnen da einige Zahlen präsentieren, da würden Ihnen die Augen übergehen!

    Salam und mit freundlichen Grüßen
    Dietrich von Bern

  8. muslimwelt said

    Hallo Dieter Bachem,

    Diese Geschichten sagen mir auch nicht viel und sie haben immer noch nicht meine Fragen beantwortet.

    Meine Frage lautet kannst du deine Behauptungen Punkt I,II und III mit Koran oder der Sunna des Propheten (Hadithe) bestätigen?

    Sie haben gesagt (Kommentar) „Auch als Muhammad nach der erfolgreichen Schlacht bei der Pilgerstadt Badr im Jahr 626 verkündet, “dass von nun an die Macht des Schwertes Allahs der neuen Religion Geltung verschaffen soll!”.Sowie Punkt II und III sind noch nicht beantwortet.
    Sie haben das wieder behauptet“ Neu errichtete Gotteshäuser mussten zerstört und darauf Moscheen errichtet werden. In welchen Hadith(Aussagen den Prophet) stehen diese Aussagen?

    Mein Ziel ist es nicht die Islamische Geschichte aufzuarbeiten und zu analysieren sondern allein den Islam zu erklären. Denn nicht die Geschichte ist unsere Grundlage sondern die reine Botschaft des Islam. Egal was passiert, welche Tyrannen es gibt, wir kehren zurück und halten uns allein fest am ursprünglichen, und nur von diesem Punkt aus kann man die islamische Lehre beurteilen und erklären. Ein heutiger Christ wird nicht durch die Kreuzzüge inspiriert, oder der Nord-Irland Konflikt findet sicher nicht die Richtlinien in der Bibel dazu, soweit ich weiß.

    Sie haben noch mal den gleichen Fehler gemacht, sie haben von irgendwo das hier kopiert: „Nach den beiden salil Sammlungen v. Dschabir b. Abdallah hat der Prophet gesagt: ” Ich bin mit dem Schwert vor dem Tag der Auferstehung gesandt worden, damit Allah allein verehrt wird. Er hat keinen Teilhaber. Mein Unterhalt ist in den Schatten meiner Lanze gelegt worden. Erniedrigung und Demütigung sind über die gekommen, die sich meinem Befehl widersetzt haben. Wer diesen Leuten gleicht, ist einer von Ihnen.“

    „Nach den beiden Sahih …“ das ist genau was ich wissen möchte, in welchen Sahih (Bukhari oder Muslim) steht dieser Hadith. Ich meine damit die Nummer dieses Hadith zB. Sahih Buchari Band 5, Buch 58, Nummer 234 damit ich das prüfen kann.

    Mir persönlich ist dieser nicht bekannt und ich habe nie davon gehört und ich glaube das ist ein erfundener oder verfälschter Hadith. Ich möchte gern wissen wo haben sie das her?
    Wir wissen das ein Hadith nicht den Koran widersprechen darf. Was sollen wir mit der Sure 3:154 machen, die uns sagt „Es geschieht um Allahs Barmherzigkeit willen, daß du (Mohammed) mild zu ihnen bist. Wenn du (Mohammed) grob und hartherzig gewesen wärest, wären sie dir davongelaufen. Verzeih ihnen nun und bitte (Allah) für sie um Vergebung, und ratschlage mit ihnen über die Angelegenheit!…“

    sie erzählen mir von den Prophet als Schwert Gottes.

    Allah sagt: Alif Lám Rá. Ein Buch, dessen Verse unveränderlich gefügt, dann im Einzelnen erklärt worden sind, von einem Allweisen, Allkundigen. (Es lehrt) daß ihr keinen anbeten sollt als Allah. Ich (Mohammed) bin euch ein Warner und ein Bringer froher Botschaft von Ihm….
    Wikipedia: ( http://de.wikipedia.org/wiki/Fai‚) ist keine gute Quelle, wenn sie etwas über Islam lernen wollen. Ich habe bemerkt das Islamhetzer wikipedia benutzen um Lügen über den Islam zu verbreiten.

    Bat Ye’or ist auch kein vertrauliche Quewelle insbesonders wenn Bat Ye’or den Begriff Eurabien prägt siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Bat_Ye%27or

    Wenn sie etwas schreiben was angeblich der Prophet gesagt hat, dann bitte ich um die Hadith Nummer.

    MFG
    Muslimwelt

  9. Thomas Jung said

    Liebe Leute hier von der Muslimwelt,

    nach mancherlei Lektüre Ihres Forums schreibe ich denn doch mal.
    Manche Chance zu fruchtbaren Austausch scheint mir zwischen zuweilen allzu enger Betrachtungsweise zu verkümmern.

    Nun, Herr von Bern ist doch sehr eindeutig: er zitiert ein Geschichtswerk, keine Hadith und keinen Koranvers. Und das sagt er auch:

    Die Quelle des Prophetenwortes hat er ebenfalls angegeben:

    Herr von Bern hat damit ihre Frage nach den Quellen hinreichend beantwortet.
    Über den Stellenwert der Quellen kann ich nichts sagen, bzgl. des Zusammenlebens des Islam mit den anderen Buchreligionen in Südspanien zwischen ca. 750 und 1050 decken sich meine eigenen Kenntnisse mit denen Herrn von Berns, wobei Herr von Bern mit der entspr. Quellenlage in bemerkenswerter Weise vertrauter ist als ich. Ich könnte es jetzt nicht mit einer Literaturangabe belegen, weiß aber, daß ich von den Dingen gelesen habe, die Herr von Bern beschreibt.

    Nichtsdestotrotz haben Sie sicherlich Recht, wenn Sie auf die Toleranzzeugnisse im Koran selber verweisen. Aber ist nicht gerade deshalb Ihr Ansatz….

    ….überdenkenswert? Religionen äußern sich letztlich in Zeit und Geschichte. Wir alle müssen doch – und das in jeder Generation wieder neu – überlegen und durchleben, wie wir mit unseren Traditionen, unseren Weltanschauungen, mit uns als Menschen gegenseitig umgehen. Geschichte i.S. der historischen Wissenschaft ist hier ausgesprochen hilfreich, gibt sie uns doch Problemlösungen früherer Generationen und deren Konsequenzen an die Hand. Wir haben dann die Möglichkeit, daran zu wachsen und daraus zu lernen.

    Das Verweisen auf die Hadith uns den koranischen Suren als ausschließliche, einzig zugelassene Erkenntnisquelle hingegen – und in dieser Weise lese und verstehe ich Ihr Insistieren Herrn von Berns gegenüber, trotz dessen Quellenoffenlegung – bringt uns alle nicht weiter, oder?

    Der Koran enthält sicherlich universal gültige, global-humanitäre Aussagen, keine Frage! In diesen unterscheidet er sich nicht von anderen Religionen, Weltanschauungen und Ethiken, sofern die denn ernstzunehmen sind.

    Gerade aber in seinen – eben auch – vorhandenen legislativen Abschnitten agiert und reagiert Mohammed in eine gegebene historischen Situation hinein, die da bspw. heißt: Oberbefehlshaber in Medina, militärische Bedrohung aus Mekka, dies im orientalisch-patriachalischen Kontext des 7. nachchristlichen Jahrhunderts.
    In diesem konkreten Zusammenhang kann ich das Handeln Mohammeds ein Stück weit verstehen.

    Nur: das alles ist nicht mehr unsere Welt. Meine nicht und, vor dem Hintergrund der Art unserer aktuellen Kommunikation, sehr offensichtlich auch die Ihre nicht. Und darum sind die Lösungen, die Mohammed für ein Zusammenleben in einer arabischen Wüstenoase des 7. Jahrhunderts gefunden hat, niemals die, die ich als Mensch einer mitteleuropäischen Großstadt, mit den Erfahrungswerten aus 1500 zusätzlichen Jahren Weltgeschichte im Rücken, finden würde.

    Der ausschließliche Bezug auf die diversen Heiligen Schriften der großen Monotheismen im Verbund mit dem Ausblenden der Geschichte (und, damit einhergehend, dem Ausblenden vieler Generationen an Lebenserfahrung) wird meiner Meinung nach ein konstruktiv-kreatives Miteinander immer lähmen.
    Leben fließt und bewegt sich. Und mit dem Leben auch alles andere.

    Jetzt habe ich mehr geschrieben, als ich eigentlich vor hatte. Aber ich habe hier oft den Eindruck, daß viele, zu viele Gespräche in unfruchtbarem Ödland gegenseitiger Zuweisungen verdursten, obgleich das Forum hier ein Chance zu Gegenseitigem Verstehen sein könnte.

    Selbstverständlich haben Sie immer Recht, wenn Sie hier im Forum wiederholt auf die unsäglichen, blutigen Verfehlungen des Christentums im Laufe der Zeiten verweisen. Selbstverständlich hat Herr von Bern Recht, wenn er auf Vergleichbares unter der Regentschaft islamischer Kalifate hinweist. Nun gut – und was tun wir jetzt damit?

    Wenn eine Frau Winter aus Österreich, ein unschönes aktuelles Beispiel, ihre populistischen Äußerungen über Mohammed macht, ist ihr Konjunktiv, diese oder jene seiner Handlung(en) sei vor heutiger Rechtslage strafbar, ebenso richtig wie nichtssagend. Klar, ich kann jedem Menschen jedes beliebigen Jahrhunderts unser aktuelles Strafrecht überstülpen – und dann? Ausrechnen, wie viele Quadratkilometer Gefängnisse theoretisch gebaut werden müßten? So kommt niemand weiter.

    Nein, die Frage für mich ist einfach die, was wir heute mit den Maßstäben früherer Generationen und mit den Konsequenzen aus ihnen machen! Einzig sinnvolle Antwort: lernen. Voneinander und in Respekt miteinander. In jeder Generation wieder neu.

    Allen hier freundliche Grüße und Frieden!

    Thomas Jung

  10. Dietrich von Bern said

    Hallo Muslimwelt,
    ich will hier keinen Diskurs über die nahezu 6000 Hadithe anfangen, bin auch kein Theologe, sondernbefasse mich in erster Linie mit Historie. Mir geht es nicht darum, was wo und in welchem Hadith steht, sondern ich versuche den Islam in einen historisch nachvollziehbaren Kontext zu bringen.

    Die Rechtstellung der Dhimmies ist ja in der Scharia klar definiert. Sie war in der islamischen Geschichte nicht einheitlich und hing u. anderem vom jeweiligen Herrscher ab. Klar ist jedoch – und das ist unter allen glaubwürdigen Historikern Konsens – die Dhimmies waren immer diskriminiert und waren lediglich Bürger 2. Klasse in einem Status von Halbsklaven.

    Wenn Sie argumentieren, das die Dhimmies die Kopfsteuer zahlen mussten, da sie ja vom Wehrdienst befreit waren (also eine Art Wehrsteuer, natürlich unter anderen Steuern) muss ich Ihnen entgegen, dass die Dhimmies ja gar keine Wahl hatten, weil es für sie strengstens verboten war, Waffen zu tragen.

    Mir geht es um die Rechtstellung der Dhimmis und die war seit dem 8. Jhd. klar definiert. Gemäß dem Erlass des Kalifen al-Mutawakki mussten neu errichtete Gotteshäuser zerstört werden. Wenn der Platz groß genug war, sollte er als Bauland für eine Moschee verwendet werden.

    Ebenfalls umstritten war die Behandlung arabischer Christen, der Banu Taghlib im Norden der arabischen Halbinsel. Spätesten im Rechtswerk von al-Schaffii wird die Tendenz deutlich, diese Religionsgemeinschaften nicht als „Buchbesitzer“ und somit nicht als Dhimmies mit Rechtsstatus zu behandeln; damit beruft man sich auf eine angeblich vom 2. Kalifen Umar ibn al-Chattab erlassene Rechtsnorm, in der es u.a. heisst: „Die arabischen Christen gehören nicht zu den Schriftbesitzern (…) ich werde so lange nicht nachlassen, bis sie den Islam annehmen (hatta yuslamu) oder ich schlage ihnen die Köpfe ab!!“

    Im übrigen wurde das diskriminierende Dschiziya-Sytem von den türkischen Osmanen erst während des Krim-Krieges abgeschafft und ab 1855 durch eine sog. Wehrsteuer ersetzt.

    Aus diesem geschichtlichen Zusammenhang ergibt sich die Tatsache, das der diskriminierende Dhimmi-Status keine Zeiterscheinung irgendeines Herrschers war, sondern kontinuierlich unter wechselnden Herrschern vom 8. bis ins 19. Jahrhundert Bestand hatte. Selbst heute sind noch in diversen islamischen Staaten Christen und Juden dem diskriminierenden Dhimmi-Status unterworfen!!

    Im übrigen waren die Dhimmies ja mehr oder weniger die „berühmte Gans die goldene Eier“ legt und haben durch ihre Steuern wesentlich zum Reichtum Arabiens und der „Umma“ beigetragen.

    Hat man die ´“Ungläubigen“ unter der Herrschaftdes Propheten z.T. noch erbarmungslos verfolgt, getötet, in die Sklaverei geführt oder vertrieben, so verfolgten die ihm nachfolgenden Kalifen eine etwas tolerantere Politik.

    mit freundlichen Grüßen
    Dietrich von Bern

  11. muslimwelt said

    Hallo,

    Sie haben immer noch nicht meine Fragen beantwortet. Meine Frage lautet kannst du deine Behauptungen Punkt I,II und III mit Koran oder der Sunna des Propheten (Hadithe) bestätigen?

    Keiner hat sie nach den 6000 Hadithen gefragt. Sie haben angebliche Zitate (Hadith) von den Prophet Mohammed Möge Allah Segen und Heils auf ihn sein verwendet. Ich frage sie nur wo haben sie diese Zitate (Angebliche Hadithe) her, mehr nicht. Also es scheint sie haben keine Quellen und sie selber sind nicht sicher über was sie erzählen.

    Also noch mal, mein Ziel ist es nicht die Islamische Geschichte aufzuarbeiten und zu analysieren sondern allein den Islam zu erklären. Denn nicht die Geschichte ist unsere Grundlage sondern die reine Botschaft des Islam. Egal was passiert, welche Tyrannen es gibt, wir kehren zurück und halten uns allein fest am ursprünglichen, und nur von diesem Punkt aus kann man die islamische Lehre beurteilen und erklären. Ein heutiger Christ wird nicht durch die Kreuzzüge inspiriert, oder der Nord-Irland Konflikt findet sicher nicht die Richtlinien in der Bibel dazu, soweit ich weiß.

    Ich kenne nicht alle Muslime aber ich kenne den Islam. Und Grundlage dessen ist der Koran und die Sunna des Propheten. Die Grundlage ist nicht, was ein Kalif vor 500 Jahren gesagt oder getan hat. Ich erkläre ihnen den Islam, anhand dessen können sie dann das Verhalten der Muslime beurteilen, und ob ihr Handeln islamisch ist oder ob es ihre eigenen Interpretationen sind.

    Ich denke es ist ein Zeitverlust. Sie wechseln immer das Thema, wenn sie keinen Ausweg finden. Sie wechseln das Thema und fangen wieder mit Vorwürfen an.

    Sie suchen nicht nach dem Islam, sondern nach Bestätigungen für ihre vorgefassten Vorurteile. Ich denke in einem Geschichtsforum sind sie besser aufgehoben. Hier soll es um die Botschaft des Islam gehen nicht um Geschichte, falls sie das nicht verstanden haben. Unser Prophet und der Koran ist nicht für das verantwortlich was heute oder in der Vergangenheit geschieht sondern allein der handelnde Mensch. Mehr ist dazu nicht zu sagen. Jeder Muslim muss sich nach dem rechten Weg richten und anstreben. Wir sind also nicht abhängig von Päpsten oder Gelehrten, sofern ihre Ansichten dem Islam widersprechen.

    So das war es hiermit.
    Viel Spaß im Geschichtsforum (http://www.geschichtsforum.de/), oder bei PI und co. Wo immer sie sich wohl fühlen.

    Allah sagt: „Wir haben euch gewiss vor einer nahe bevorstehenden Strafe gewarnt, an einem Tage, an dem der Mensch sehen wird, was seine Hände vorausgeschickt haben, und der Ungläubige rufen wird: ‚Wehe mir, es wäre mir besser, Staub zu sein!‘ (Sure 78:40 – an-Naba‘)

    „Wenn du sähst, wie sie vor dem Feuer versammelt werden und dann sagen: ‚Wehe uns, wenn wir nur zurückgebracht werden könnten! Dann würden wir die Zeichen unseres Herrn nicht mehr leugnen und würden unter den Gläubigen sein!‘ (Sure 6:27 – al-An’am)

    „Und sie werden sagen: ‚Wenn wir zugehört und unseren Intellekt gebraucht hätten, wären wir nicht unter den Erben der Flammen.‘ (Sure 67:10 – al-Mulk)

  12. Gencer said

    Das ist sehr schön und fredlich der islam ist frieden

  13. Hakim Najib said

    Salam Herr von Bern,

    wenn Sie keinen Diskurs über irgendwelche der vielen Hadithe bringen wollen, dann sollten sie diese auch nicht benutzen, wenn Sie diese nicht wirklich genau benennen können und damit die Echtheit dieser Zitate unüberprüfbar ist. Dann könnte ja jeder alles mögliche als Untermauerung seiner eigenen Ansichtsweise benutzen und es wäre frei aus dem Hut gezogen. Gerade sie als historisch bewanderter Mensch muss wissen, dass man nicht irgendwas von irgendwelchen fraglichen Quellen zitiert, und diese dann auch als authentisch darstellt! (Anfägerfehler o. Kalkül?).

    Mein Geschichtslehrer sagte immer: das wichtigste was wir durch die Geschichte lernen ist mit ihr kritisch umzugehen und gnauso mit ihren Quellen die von ihnen zeugen.

    Und deswegen verweisen die Autoren der Muslimwelt immer wieder auf den Islam und nicht die auf irgendwelche Kalifen. Man kann den Islam nicht mit den Muslim gleichsetzen, genau so wenig wie wenn ein Mercedes Fahrer, der total besoffen gegen einen Baum fährt nicht zur Verantwortung gezogen wird, sondern der Mercedes. Das ist doch einleuchtend oder???

    Der Koran und die Sunna sind Quellen, die zu erwähnen sind, wenn es um den Islam geht. Das ist so als würde man die Taliban für die beschreibung des Islam heranziehn oder George W. Bush für Demokratie oder Papst Urban II den 2. oder die katholische Kirche für den Christentum.

    Sie bringen hier Negativbeispiele für ihre Auffassung durch frühere Kalifen und Gesellschaften des Islam, aber es gibt unmengen an Positivbeispiel für das Gegenteil. Aber wie heisst es so schön: Man findet das was man sucht.

    Ich wünsche ihnen denoch allen einen objektiven Umgang mit den Islam und einen weiterhin sauberen und konstruktiven Dialog und möge jeder die Wahrheit finden der danach sucht. Amin

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