Muslimwelt

Wissen schafft Frieden

Die tatsächliche Gefahr: Der unkontrollierbare Atheismus

Posted by muslimwelt - Dezember 11, 2007

Die Missachtung der religiösen Moral ist eine der bedeutendsten Gefahren für eine Gesellschaft, die auftreten können, da es in Gesellschaften, die die moralischen Gebote der Religion nicht einhalten, zu einem schnellen moralischen Zusammenbruch und zur Zerstörung des Friedens und der Ordnung kommt. Fast alle Menschen bekommen die Folgen zu spüren. In jüngster Vergangenheit ist man in verschiedenen Ländern auf der Welt auf lehrreiche Beispiele zu dieser Lage gestoßen.

Um sich nicht einer solchen Gefahr auszusetzen, ist es äußerst wichtig, den Atheismus geistig zu bekämpfen, doch es gibt einige Punkte, die während der Führung dieses geistigen Kampfes beachtet werden müssen. Einer der wichtigsten Punkte ist, dass die Atheismus-Gefahr nicht immer als eine organisierte Bewegung auftritt.

Der unkontrollierbare Atheismus

Obwohl es tausende eindeutige Beweise für die Existenz und Einmaligkeit Allahs gibt, bleiben dennoch einige Menschen bei ihren Verleugnungen und halten sich von dem Gebot Allahs, der religiösen Moral entsprechend zu leben, fern. Zweifellos ist dies eine sehr unwissende Haltung. Da der Mensch den echten Frieden, die Zufriedenheit und die Sicherheit, die er wünscht und nach der er sein ganzes Leben lang sucht, nur finden kann, wenn er auf die Weise sein Leben führt, die für seine Schöpfung bestimmt ist, anders ausgedrückt: auf die religiöse Weise, die Allah befohlen hat. Ein Mensch, der die moralischen Gebote der Religion nicht einhält, kann zwar unbegrenzte Möglichkeiten haben, jedoch wird er die wahre Zufriedenheit niemals finden. Die Momente, die Tag für Tag erlebt werden und den Schein der Zufriedenheit haben, sind sehr kurz und vergänglich, zudem ist es oftmals eine von den Menschen vorgespielte Zufriedenheit, sie sind in Wirklichkeit nicht zufrieden.

Die Einhaltung der religiösen Moral gewährleistet, dass die Menschen ein geduldiges, tolerantes, ruhiges und gewissenhaftes Leben führen. In einer Gesellschaft, in der alle Menschen der religiösen Moral entsprechend leben, herrschen Ruhe und Frieden. Die Menschen erweisen sich gegenseitig stets Liebe, Barmherzigkeit und Verständnis.

Trotzdem kämpfen die Menschen, die diese eindeutige Tatsache verleugnen, mit äußerstem Einsatz gegen die religiöse Moral, da ihre Vorteile meistens auf minderwertigen Grundlagen aufgebaut sind, die die religiöse Moral verbietet. Jedoch führen sie diesen Kampf meist nicht organisiert. Wenn ein Verstoß gegen die religiöse Moral zustande kommt, können Menschen, die sich weder kennen, noch sich früher in einer derartigen Lage befanden, mit dem gleichen Ziel zusammenkommen. Wenn Menschen auf der Straße befragt werden, geben sie ähnliche Antworten, sie halten an unterschiedlichen Orten Reden, die die gleiche Logik aufweisen, und sie haben an unterschiedlichen Orten ähnliche Slogans. Oftmals werden sie nicht von einem zentralen Punkt gesteuert, aber sie haben alle durch die Beeinflussung Satans die gleiche Logik. Es ist die Logik der Atheisten.

Satan bestimmt und steuert die Logik der Atheisten. Durch die Eingebungen und die Steuerung Satans verleugnen und bekämpfen diese Menschen die religiöse Moral. Während dieses Kampfes setzt er auf der ganzen Welt die gleiche unsinnige Logik ein, hält die gleichen Reden, verwendet die gleichen Täuschungsmethoden, gibt dieselben Eingebungen. In einem Vers verkündet Allah, dass die Menschen, die leugnen, auf dem Weg Satans kämpfen:

… wer da nicht glaubt, kämpft auf dem Weg des Bösen. So bekämpft Satans Freunde. Siehe, Satans List ist schwach. (Quran, 4:76)

In einem anderen Vers wird der Kampf Satans gegen die aufrichtigen Gläubigen enthüllt:

… Die Satane werden ihren Freunden eingeben, mit euch (darüber) zu streiten… (Quran, 6:121)

Wie aus dem Vers hervorgeht, ist es die teuflische Kraft, die die ungläubigen Menschen tatsächlich steuert, Propaganda für den Atheismus zu machen und den Kampf gegen die religiöse Moral zu führen. Auch wenn sie durch die Eingebungen Satans nicht kontrolliert werden, ist es möglich, dass sie gemeinsam vorgehen. Satan gibt Menschen, die unterschiedliche Sprachen und Rassen haben, dieselben Eingebungen, damit sie gegen die religiöse Moral sind. Diese handeln durch die teuflische Steuerung auf dieselbe Art. Sobald die Situation es erfordert, wissen die Befürworter durch die Eingebung Satans sofort was zu tun ist, welche Sätze sie sagen müssen, welche Logik aufzubauen und welche Methoden anzuwenden sind. Als Folge ergibt sich daraus eine unorganisierte Atheistenbewegung.

Die Verantwortung der Gläubigen

Zur größten Verantwortung der Gläubigen, die Allah verkündet hat, gehört das Gebot des Rechten und der Verbot des Unrechten. In einem Vers des Quran wird folgende Weisung gegeben:

Die sich Bekehrenden, die (Allah) Dienenden, die Lobpreisenden, die Fastenden, die sich Beugenden, die sich Niederwerfenden, die das Rechte Gebietenden und das Unrechte Verbietenden, die Allahs Gebote Beobachtenden… verkünde den Gläubigen Heil! (Quran, 9:112)

Die Gläubigen haben die Verantwortung, die Menschen, die das Unrecht verbreiten, ernsthaft geistig zu bekämpfen. Während der Umsetzung dieser wichtigen Aufgabe wird die genaue Bestimmung des Zieles von großer Bedeutung sein, um (mit der Gestattung Allahs) schneller zum Resultat zu gelangen. Daher müssen sich die Gläubigen darüber im Klaren sein, dass die tatsächliche Gefahr der unkontrollierte Atheismus ist, der mit den Eingebungen Satans wächst. Allah hat im Quran offenbart, dass Satan sich auf unterschiedliche Weise sich den Menschen nähert und sie irreführt:

Er sagte: „Wie Du mich in die Irre gehen ließest, werde ich ihnen auf Deinem geraden Weg auflauern. Dann will ich von vorn und von hinten, von ihrer Rechten und von ihrer Linken über sie kommen, und Du wirst die Mehrzahl von ihnen undankbar finden.“ (Quran, 7:16-17)

Aus diesem Grund können die Eingebungen und Täuschungen Satans Unterschiede aufweisen, aber im Kern tragen alle die gleiche Logik. Der Weg, diese Gefahr zu entschärfen ist eindeutig: die ständige Bemühung der Verbreitung der religiösen Moral. Daher ist es sehr wichtig, stets die eindeutigen Beweise für die Existenz und Einmaligkeit Allahs darzustellen, die Abwegigkeit der Philosophien und Denkrichtungen, die die Menschen von der religiösen Moral entfernen, darzustellen und all das Schöne in Erinnerung zu rufen, an das die Menschen durch die religiöse Moral erreichen. Der geistige Kampf, der in einem weiten Ausmaß geführt werden sollte, ist ein lebensnotwendiger Weg, der die Kontrolle Satans über die Menschen brechen wird, und dazu beiträgt, dass die Menschen sich der religiösen Moral annähern. Allah hat den Menschen, die auf diese Weise kämpfen werden, den Erfolg und den Sieg verkündet:

Wahrlich, Unser Wort erging bereits an Unsere Diener, die Gesandten, Dass sie ganz gewiss Beistand finden werden, (Quran, 37:171-172)

… und wer da nicht glaubt, kämpft auf dem Weg des Bösen. So bekämpft Satans Freunde. Siehe, Satans List ist schwach. (Quran, 4:76)

… Die Satane werden ihren Freunden eingeben, mit euch (darüber) zu streiten… (Quran, 6:121)

Quelle: http://www.harunyahya.de/artikel/artikel63_unkontrollierbare_atheismus.php#

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8 Antworten to “Die tatsächliche Gefahr: Der unkontrollierbare Atheismus”

  1. smoel said

    Das ist, mit Verlaub, großer Unsinn!
    Wo zeigt sich denn die Gefahr des Atheismus?
    In Holland, wo ein Atheist einen Filmemacher ermordet hat?
    Im Irak, wo atheistische Schiiten und atheistische Sunniten sich gegenseitig abschlachten?
    In London oder Madrid, wo Atheisten sich in Zügen in die Luft gesprengt haben?
    Auf Bali, wo Atheisten 200 Menschen ermordet haben?
    In Ägypten, wo Atheisten dutzende Touristen ermordeten?
    In New York und Washington, am 11.September?
    In der Türkei, wo Atheisten Mitarbeiter eines christlichen Verlags ermordeten?
    Im Iran, wo Atheisten Minderjährige hinrichten, weil sie schwul sind?
    In Saudi-Arabien, wo Vergewaltigunsopfer bestraft werden, durch ein Rechtssystem, das auf atheistischen Grundlagen beruht?
    In Afghanistan, wo Atheisten sich auf Marktplätzen in die Luft sprengen?
    In Israel, wo Atheisten sich in Cafes und Bussen in die Luft sprengen?
    Im Sudan, wo Atheisten eine Lehrerin einsperren, weil ein Teddy Mohammed genannt wurde?
    In Algerien, wo Atheisten in den 90er Jahren über 100.000 Menschen ermordeten?
    In Deutschland, wo Atheisten vom Verfassungsschutz beobachtet werden und nur glücklich an Terroranschlägen gehindert werden konnten?
    Oder haben die hier aufgezählten Fälle doch eins gemeinsam? Alle Verbrechen wurden verübt, weil die Täter die Berechtigung dazu aus ihrem Glauben abgeleitet haben. Und solange dies so ist, solange sind Deine Bemühungen hier vergeblich. Für Dich sitzt der Gegner immer woanders, aber das Problem sind nicht die Atheisten, das Problem sind diejenigen, die meinen, ein wie auch immer gearteter Glaube gibt ihnen das Recht, Andersdenkende zu bekämpfen und zu missionieren, und diese findest Du unter Atheisten, Moslems und Christen, nur der Anteil derer, die diesen Kampf mit Gewalt und nicht mit Worten führen erscheint mir in diesen drei Gruppen unterschiedlich stark ausgeprägt zu sein.

  2. muslimwelt said

    Wie kann es Moral geben ohne Religion ?

    In Gesellschaften, die keine Religion kennen, werden die Menschen anfällig für jegliche Art von Unmoral. Ein religiöser Mensch wird sich zum Beispiel niemals bestechen lassen, dem Glücksspiel verfallen, Neid empfinden oder lügen, weil er weiß, dass er für solche Dinge im Jenseits zur Verantwortung gezogen werden wird. Ein unreligiöser Mensch wird jedoch dazu tendieren. genau diese Dinge zu tun. Es reicht nicht aus, wenn der Mensch sagt: „Ich bin zwar Atheist, aber bestechen lasse ich mich trotzdem nicht“, oder „Ich bin zwar Atheist aber ich spiele trotzdem nicht,“ denn ein Mensch, der Allah nicht fürchtet und der nicht glaubt, dass er einst im Jenseits Rechenschaft über sich ablegen muss, wird solch verwerfliche Dinge tun, wenn die Situation oder die Umstände sich ändern. Jemand der sagt: „Zwar bin ich Atheist aber trotzdem treibe ich keine Unzucht“, könnte gleichwohl Unzucht treiben wenn sich Ort und Gelegenheit dazu ergeben. Oder, jemand der behauptet unbestechlich zu sein und der keine Gottesfurcht empfindet, könnte sagen: „Mein Sohn ist sehr krank und könnte sterben, ich bin dazu gezwungen, mich bestechen zu lassen.“ Antireligiöse Zustände legitimieren sogar Diebstahl unter bestimmten Bedingungen. Menschen ohne Religion werden es nicht als verwerflich betrachten, ein Handtuch oder ein dekoratives Accessoire aus einem Hotel oder einer dem Gemeinwesen dienenden öffentlichen Einrichtung mitzunehmen, nach ihrem Selbstverständnis handelt es sich hier nicht um Diebstahl. Ein religiöser Mensch hingegen wird sich nicht derart unmoralisch verhalten, denn er fürchtet Allah, und er vergisst niemals, dass Allah alle seine Absichten und Gedanken kennt. Er wird aufrichtig handeln und keine Sünde begehen.
    Ein Mensch der den Weg der Religion verlassen hat, mag sagen, „Ich bin zwar Atheist, aber ich kann vergeben. Ich habe keine Rachegefühle oder Hass,“ aber eines Tages könnte er durch irgendein Ereignis seine Selbstbeherrschung verlieren, und er könnte sich völlig unerwartet verhalten. Er könnte versuchen, jemanden umzubringen oder zu verletzen, denn seine Moralauffassung wird sich je nach Umgebung und Situation in der er lebt, ändern.
    Ein Mensch aber, der an Allah und an das Jenseits glaubt, wird niemals von der richtigen Moral abweichen, gleichgültig, wie Situation und Umgebung auch sein mögen. Eines solchen Menschen Moral ist nicht beliebig, sondern unverrückbar. Allah bezieht sich auf die überlegene Moral religiöser Menschen in folgendem Vers:

    Jene, die ihr Versprechen gegenüber Allah halten und ihre Verpflichtungen nicht brechen. Und die verbinden, was Allah zu verbinden geboten hat, und die ihren Herrn fürchten und Furcht vor einer schlimmen Abrechnung haben. Und die im Verlangen nach dem Angesicht ihres Herrn standhaft bleiben und das Gebet verrichten und von dem, was Er ihnen beschert, im Verborgenen und öffentlich spenden, und die das Böse mit Gutem abwehren, für diese ist Belohnung nach dem Diesseits bestimmt. (Sure 13:20-22 – ar-Ra’d) (Harunyahya)

    Siehe auch: Das Blutige Bündnis:(Atheismus) Darwinismus und Kommunismus

  3. smoel said

    Selbstverständlich gibt es Moral außerhalb von Religionen! Der Begriff Moral hat etymologisch keinen religiösen Bezug, er leitet sich von lateinischen mos (Sitte) ab. mos ist die lateinische Entsprechung von ethos. Moralisch ist demzufolge: die Sitten betreffend. Diese Begriffe entstanden lange vor dem Christentum oder dem Islam. Unter dem Begriff Moral ist die Gesamtheit der Werte zu verstehen, die das Zusammenleben in einer Gesellschaft regeln und die von der Mehrheit der Gesellschaft akzeptiert werden. Dies kann eine religiös begründete Moral sein, muss es aber nicht und ist es hier auch nicht.
    Du schreibst: „Ein Mensch aber, der an Allah und an das Jenseits glaubt, wird niemals von der richtigen Moral abweichen“
    Demzufolge haben alle Täter, die ich im ersten Kommentar aufgezählt habe, nicht an Allah und an das Jenseits geglaubt? Nicht Dein Ernst, oder?

  4. raphael said

    „Ein religiöser Mensch wird sich zum Beispiel niemals bestechen lassen, dem Glücksspiel verfallen, Neid empfinden oder lügen, weil er weiß, dass er für solche Dinge im Jenseits zur Verantwortung gezogen werden wird“

    Du bist nur aus Angst ein guter Mensch ?
    Nur weil Du von Gott dafür bestraft wirst lügst, mordest und vergewaltigst Du nicht ?

    Das hat doch nichts mit Moral zu tun. Das ist Kinderglaube,Entschuldigung.

    Moralisches Verhalten hat NICHTS mit Religion zu tun.
    Lies mal weniger fundamentalistische Literatur und versuch es mal mit:

    Karl Jaspers „Die großen Philosophen“

  5. muslimwelt said

    @Smoel und Rapael,

    Allah sagt:
    Es ist keine Frömmigkeit, wenn ihr eure Angesichter in Richtung Osten oder Westen wendet; Frömmigkeit ist vielmehr, daß man an Allah glaubt, den Jüngsten Tag, die Engel, das Buch und die Propheten und vom Besitz – obwohl man ihn liebt – den Verwandten gibt, den Waisen, den Armen, dem Sohn des Weges, den Bettlern und (für den Freikauf von) Sklaven, daß man das Gebet verrichtet und die Zakah entrichtet. Es sind diejenigen, die ihr Versprechen einhalten, wenn sie es gegeben haben; und diejenigen, die in Elend, Not und in Kriegszeiten geduldig sind; sie sind es, die wahrhaftig und Gottesfürchtig sind. (2:177)

    Der Qur’an hat gewisse allgemeingültige grundlegende Richtlinien für die Menschheit als ganzes aufgestellt, welche unter allen Umständen zu befolgen und zu respektieren sind. Um diese Richtlinien einzuhalten, sah der Islam nicht nur gesetzliche Sicherheiten, sondern auch ein sehr wirkungsvolles moralisches System vor. Demgemäß ist, was auch immer zum Wohlergehen des Einzelnen oder der Gesellschaft führt, im Islam moralisch gut und alles Schädliche moralisch schlecht. Der Islam legt der liebe zu ALLAH und der Liebe zu Menschen so viel bei, dass er vor zuviel Formalismus warnt.

    Das stimmt Angst, Gottesfurcht gehört zur Religion weil ich Angst vor Gottes Strafe habe, vermeide ich viele kriminelle Taten.
    Ein Atheist der keine Angst vor Gott hat kann lügen, morden und vergewaltigen, solang er die Möglichkeit hat unerkannt zu bleiben. Also in einem rechtsfreien Raum.
    Auch in Deutschland handelt man mit der Angst der Menschen, sonst gebe es keine Strafen. Und eine Entschuldigung würde ausreichen. Wenn ich bspw. betrügen möchte, weiß aber dass ich dafür eine hohe Geldstrafe und Gefängnis bekomme, die späteren Folgen, Ausgrenzungen in der Arbeitswelt mit einbezogen, dann bekomme ich Angst, und mache es nicht, so groß die Verlockung auch sein mag. Ein Beispiel sind die Illegalen Internetgeschäfte, bei vielen ist die Angst vor der Strafe noch nicht so hoch, und so laden sie, und hoffen nicht erwischt zu werden. Gibt es hier keine abschreckenden Strafen, wird das immer so weiter gehen. Abschreckung ist also kein Kinderkram.

    Warum manchmal die Angst uns schützt. Wir haben vielleicht gute Absichten, und sind respektvoll, und alles. Doch wir können in eine Situation geraten, indem wir unsere Triebe schwerer beherrschen können. Beispielweise ein Pädophiler Vater, der mit seinen 2 Kindern in einem Raum eingeschlossen ist. Nach dem Verstand weiß er, dass er seinen Kindern schadet, und er liebt sie auch. Trotzdem überwiegt seine schlechte Neigung. In solchen Fällen ist die Angst vor einer Bestrafung im Jenseits eine starke Waffe. Rechtlich gesehen fühlt er sich unbeschattet, denn er kann ja enormen Einfluss auf die Kinder ausüben. Wenn man bedenkt wie viel unentdeckte Missbräuche in den Familien geschehen, und gerade in den Familien, weil die Täter glauben sie würden nicht entdeckt im Schutz der Familie, das ist leider so und beweisen auch die Statistiken. Oder ein Mann der seine Frau schlägt. Nur wo ein Kläger ist, ist auch ein Richter. Es gibt aber viele, die das nie bei der Polizei melden. Wenn der Glaube und Gottesfurcht bei dem Täter groß genug ist, kann er seine Taten vermeiden. Religion heißt beides, Gottesfurcht und Gottesliebe.
    Sieht auch:
    https://muslimwelt.wordpress.com/2007/12/14/das-moralische-system-des-islam/

    @Smoel
    Zu: Demzufolge haben alle Täter, die ich im ersten Kommentar aufgezählt habe, nicht an Allah und an das Jenseits geglaubt? Nicht Dein Ernst, oder?
    Diese Leute haben Ihrer Religion nicht gut verstanden. Ein Gutes Wissen der Religion schafft eine gute Moral. Es ist wie beim Autofahren wenn du die Bedeutung der Verkehrszeichen nicht alle kennst (verstehst) dann kannst du dadurch Unfälle verursachen.

  6. S3r3 said

    Die Menschheit ist keine Einheit, ein aufgezwungener Glaube, ob bewusst oder unbewusst – auch erzogene Gottesfurcht ist mit eben diesem gleichzusetzen – wird niemals die „Vollkommenheit“ in einer Sache schaffen, doch ob das überhaupt gewollt ist oder nicht ist eine andere Frage, denn auch hier unterscheiden sich die Menschen. Ein jeder Mensch, ob Gläubiger oder Atheist, ob gläubig erzogen oder nicht, ein jeder Mensch denkt subjektiv. So lange versucht wird von einem Glauben, von Regierung und Staat oder von sonst einer möglichen Führung, Überzeugung aufdrängen zu müssen, so lange wird genau das, das gewünschte und herbeigesehnte Ziel niemals Realität werden – wie denn auch, wenn die Menschen Individuen sind, die eben nicht alle gleich sind. Das beste Beispiel seid doch ihr, was ich gewählt provokativ halten möchte, verleugnet, nutzt den Glauben als Schleier und „missbraucht“ diesen, um jede moralisch falsche, was falsch ist und was nicht erst einmal außer Acht gelassen, da dies nicht Gegenstand der Thematik ist, mit dem Glauben zu rechtfertigen, das Gute damit herbei zu heucheln.

    Du sagtest, der Glaube lehrt uns Gottesfurcht und die Gottesfurcht lehrt uns Moral, Frieden, Miteinander – und jetzt blicke Dir die Welt an. Kriege, Morde, Terrorismus und Konsorten – überall! Wieviele davon waren nun „ungläubige“ Atheisten und wieviele davon waren Menschen, die für ihren Glauben im Stande waren alles zu tun, sei es jede noch so moralisch verwerfliche Tat? Menschen, die eine Sache verbindet, nämlich der Glauben. Der Glaube, der Einheit im Sinne eines harmonischen Ganzes vermitteln möchte und letztendlich das genaue Gegenteil herbeiführt. Der Glaube wird missbraucht, ja, der Glaube wird für das eigene Gewissen missbraucht. Wie möchte man etwas vereinen, was vollkommen unterschiedlich ist? Wie kannst du bloß behaupten, die Menschen, die eben diese oben genannten Taten begangen haben, lediglich auf „dem falschen Weg“ waren, die den Glauben nicht begriffen haben? Wie kannst du das noch behaupten, wo gerade der Glaube das herbeigeführt hat, einzig und allein der Glaube. Der Glaube, der gemordet hat, die Religion, die dafür verantwortlich ist? Oder rechtfertigt ihr das nun mit dem Argument, die „ungläubigen“ Atheisten wären Schuld, jene, die diese Tatsache seit langer Zeit verstanden haben, jene, die sich nicht verstecken müssen – Tod im Namen des Guten, im Namen Gottes?

    Doch auch hier variiert diese Tatsache, die Menschen fürchten, verstecken sich – meist und oft genug hinter dem religiösen Schleier. Einige sehen darin einen simplen Gott ohne Tiefgang und folgen. Die Anderen dagegen sehen zu meist viel mehr darin, möglicherweise verstehen sie auch den Tiefgang, den Grund, im Ansatz. Warum Glaube?

    Blicke auf die Welt herab und sieh was der Glaube heute bringt. Was die Menschen daraus gemacht haben, aus einem möglichen Gut, die Menschen zu vereinen, in Frieden, Harmonie und Moral. Die Menschheit ist dazu einfach nicht bereit. Der gegenwärtige Glaube wird von den Gläubigen selbst bedroht und nicht von den Atheisten.

    Nicht Gott hat die Menschheit erschaffen, die Menschheit hat Gott erschaffen. Ein Satz, der zum Denken anregt und sich somit bestens als abschließender Satz eignet.

  7. muslimwelt said

    Bismi Allahi Arahmani Arrahim

    Der Erbarmer sagt: Er sagte: „Geht (beide“Adam und Eva“) von ihm (Paradis) hinunter (auf die Erde, und bleibt dort wohnen, ihr Menschen) allesamt! Ihr seid (künftig) einander feind“. Doch wenn dann zu euch Rechtleitung von Mir kommt, soll derjenige, der Meiner Rechtleitung folgt, weder irregehen noch unglücklich sein. Wer sich aber von Meiner Ermahnung abwendet, dem ist ein Leben in DRANGSAL beschieden, und am Tag der Auferstehung werden Wir ihn blind (vor Uns) versammeln.“ Er wird sprechen: „Mein Herr, warum hast Du mich blind auferweckt, obwohl ich (vordem) sehen konnte?“ Er wird sprechen: „Also sind ja Unsere Zeichen zu dir gekommen und du hast sie mißachtet: also wirst du nun heute mißachtet sein.“ Und ebenso lohnen Wir auch dem, der maßlos ist und nicht an die Zeichen seines Herrn glaubt; und die Strafe des Jenseits ist wahrlich strenger und nachhaltiger.(Koran20:123-127)

    „Möge Allah uns schützen, dass wir nicht zu den Missachteten gehören (Ameen)“

    Allah gab den Menschen die Rechtleitung und lehrte ihnen, diese zu folgen. Wer Allahs Rechtleitung folgt, ist vor Irrtum und Leid auf der Erde gefeit. Dies gilt als Ersatz für das verlorene Paradies, bis er wieder dahin zurückkehrt.

    Nicht die Religion ist verantwortlich sondern der Mensch selbst für seine Taten. Gott hat den Menschen die Grenzen dargelegt er hat uns gezeigt wie wir uns verhalten müssen. Der Allmächtige hat Gesetze festgelegt, damit wir in Frieden leben können. Derjenige, der sich nicht an Gottes Gesetz hält, wird leiden und nie zufrieden sein.
    „Nicht Gott hat die Menschheit erschaffen, die Menschheit hat Gott erschaffen.“ Ist ein Satz der fatale Folgen haben kann. Das ist ein Satz den viele, die nicht an Gott glauben oder nicht an Gott glauben wollen, gern sprechen. Dieser Satz hat eine Ideologie geschafft, die der Menschheit in dem von Gewalt und Brutalität heimgesuchten 20. Jahrhundert, das wir gerade hinter uns gelassen haben, den größten Schaden zugefügt hat und die weltweit am meisten verbreitet ist, ist ohne Zweifel der Atheismus.

    Diese Ideologie, die überall auf der Welt Terror verbreitet hat, repräsentiert eine Idee, die auf die Zeiten der Antike zurückgeht. Dialektik war der Glaube, dass jede Entwicklung im Universum das Resultat eines Konfliktes sei. Auf diesem Glauben basierend gingen Marx und Engels daran, die Weltgeschichte zu analysieren. Marx behauptete, die Geschichte der Menschheit sei eine Geschichte von Konflikten, dass der zu seiner Zeit aktuelle Konflikt der zwischen Arbeitern und Kapitalisten war, dass die Arbeiter sich in naher Zukunft erheben und eine kommunistische Gesellschaft aufbauen würden.

    Die auffallendste Eigenschaft der beiden Begründer des Kommunismus war, dass sie, wie alle Materialisten, einen unbändigen Hass auf Religion nährten. Marx und Engels waren beide überzeugte Atheisten und sahen die Beseitigung jedes religiösen Glaubens als vom Standpunkt des Kommunismus aus gesehen wesentlich an.
    Doch Marx und Engels fehlte etwas äußert wichtiges: um eine größere öffentliche Aufmerksamkeit zu erlangen, mussten sie ihrer Ideologie einen wissenschaftlichen Anstrich geben. Und hier an diesem Punkt taucht die gefährliche Allianz, die Leid, Chaos und Massenmord bringen sollte, Bruder gegen Bruder hetzen würde, und den Separatismus des 20. Jahrhunderts begründen sollte, zum ersten Mal auf. Darwin stellte seine Evolutionstheorie in dem Buch Die Entstehung der Arten vor. Wie interessant es doch ist, dass die zentralen Behauptungen, die er vorbrachte, genau die Erklärungen umfassten, nach denen Marx und Engels suchten. Darwin behauptete, Leben sei das Resultat des „Überlebenskampfs“ oder des „dialektischen Konflikts“. Außerdem bestritt er die Schöpfung und lehnte religiösen Glauben ab. Für Marx und Engels war dies eine Gelegenheit, die sie nicht verpassen durften.

    Marx‘ und Engels‘ Nachfolger, die Millionen Menschen den Tod brachten und die schuld daran waren, dass hunderte Millionen anderer Menschen unter Schmerzen, Furcht und Gewalt leben mussten, akzeptierten die Evolutionstheorie mit Interesse und großer Freude.
    John N. Moore sagt über die Beziehungen zwischen Evolution und den sowjetischen Führern, die Marx‘ und Engels‘ Ideen in Russland umsetzten:
    Das Denken der Führer der UDSSR ist tief verwurzelt in einer evolutionistischen Lebensauffassung.
    Beispiele ähnlicher Grausamkeiten musste jedes Land erfahren, das vom Kommunismus übernommen worden war: Kambodscha, Nord Korea, Laos, Vietnam, Osteuropa und afrikanische Länder. Die blutige Bilanz wird im Schwarzbuch des Kommunismus wie folgt aufgestellt:
    Diese Verbrechen pflegen ein erkennbares Muster zu haben, auch wenn die Praktiken bis zu einem gewissen Grad von Regime zu Regime variieren. Das Muster umfasst Exekutionen durch verschiedene Methoden wie Erschießungskommandos, aufhängen, ertränken, erschlagen und in bestimmten Fällen vergasen, vergiften oder „Autounfälle“, Vernichtung der Bevölkerung durch Verhungern, durch vom Menschen erzeugte Hungersnot, durch das Zurückhalten von Nahrungsmitteln oder durch beides, durch Deportation, bei der der Tod durch physische Erschöpfung auf der Reise eintreten kann oder durch Zwangsarbeit (Erschöpfung, Krankheit, Hunger, Kälte). Zeitabschnitte, die als Zeiten des „Bürgerkriegs“ beschrieben werden, sind komplizierter – es ist nicht immer einfach, zwischen Ereignissen zu unterscheiden, die von Kämpfen zwischen der Regierung und Rebellen verursacht werden und Ereignissen, die eindeutig als Massenmord an der Zivilbevölkerung eingestuft werden können.

    Gleichwohl, irgendwo müssen wir anfangen. Die folgenden Zahlen basieren auf inoffiziellen Schätzungen und geben einen Eindruck vom Ausmaß dieser Verbrechen:
    UDSSR: 20 Millionen Tote
    China: 65 Millionen Tote
    Vietnam: 1 Million Tote
    Nord Korea: 2 Millionen Tote
    Kambodscha: 2 Millionen Tote
    Osteuropa: 1 Million Tote
    Lateinamerika: 150000 Tote
    Afrika: 1.7 Millionen Tote
    Afghanistan: 1.5 Millionen Tote
    Internationale kommunistische Bewegungen und kommunistische Parteien, die nicht an der Macht sind: etwa 10000 Tote. Die Gesamtzahl erreicht etwa 100 Millionen Menschen, die getötet worden sind.[1]

    Und war die Religion schuld? Nein. Diese Leute haben nicht an das, was Allah herab gesandt hat, sie haben nicht an das hier geglaubt.

    „wer einen Menschen tötet, ohne dass dieser einen Mord begangen oder Unheil im Lande angerichtet hat, wie einer sein soll, der die ganze Menschheit ermordet hat. Und wer ein Leben erhält, soll sein, als hätte er die ganze Menschheit am Leben erhalten“. …(Quran, 5:32)

    Also nur die Atheisten sind daran schuld nicht die Religion. Die Menschen sind schwach und jeder trägt seine persönliche Last und Verantwortlichkeit für sein schlechtes Handeln. Eine Religion oder eine Ideologie ist ein äußeres Gebilde. Der Mensch versucht nun danach zu leben, aber er bleibt für seine Taten allein verantwortlich und nicht die Religion. Ein Mensch ohne Religion ist nicht besser als ein Mensch mit Religion.

    Und wissen sie, warum das alles passieren sollte und 100 Millionen Menschen sterben mussten? Weil irgendwann hat irgendjemand gesagt:“ Nicht Gott hat die Menschheit erschaffen, die Menschheit hat Gott erschaffen.“

    Siehe auch: http://www.harunyahya.com/de/darwinismus01.php

    [1] Stéphane Courtois, Nicolas Werth, Jean-Louis Panné, Andrzej Paczkowski, Karel Bartosek, Jean-Louis Margolin, The Black Book of Communism, Harvard University Press, 1999, S. 4

  8. Marion said

    Hallo Muslimwelt,

    ich glaube nicht an Gott und bin dennoch ein sehr moralischer Mensch. Viele meiner moralischen Regeln habe ich von meinen Eltern durch meine Erziehung gelernt, andere habe ich mir als Erwachsene selbst angeeignet, weil ich durch Texte, die ich gelesen habe, oder durch Gespräche mit Anderen von diesen Regeln überzeugt wurde. So halte ich es zum Beispiel für falsch, zu stehlen, zu töten, zu lügen oder andere Menschen zu verletzen, usw..
    Nach allem, was ich über den Propheten Mohamed gelesen habe, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, dass er mich für einen unmoralischen Menschen halten würde.

    „Allah verbietet euch nicht, gegenüber denjenigen, die nicht gegen euch der Religion wegen gekämpft und euch nicht aus euren Wohnstätten vertrieben haben, gütig zu sein und sie gerecht zu behandeln. Gewiß, Allah liebt die Gerechten.“ (Quran 60:8)

    Ich bin mir darüber bewusst, dass es politische Führer gegeben hat, die Atheisten waren und schreckliche Völkermorde zur verantworten haben. Dies betrifft jedoch nur eine ganz kleine Minderheit der Atheisten. Die allermeisten Atheisten sind so friedlich wie du und ich.

    Beste Grüße,
    Marion

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