Muslimwelt

Wissen schafft Frieden

Wissenschaft und Forschung : Alkohol macht humorlos

Posted by muslimwelt - Dezember 10, 2007

– M. Bagrac –

magical-snap-20071210-2344-001.pngWer Alkohol trinkt, erweckt häufig den Eindruck, ein lustiger und fröhlicher Mensch zu sein. Bochumer Forscher haben nun jedoch beobachtet, dass Alkoholabhängige Witze in der Regel weniger lustig finden und sie gelegentlich auch überhaupt nicht verstehen. Man vermutet deshalb, dass der Alkohol bestimmte Gehirnregionen schädigt, die für das Verständnis von Humor unentbehrlich sind.

Der menschliche Humor fördert das soziale Miteinander, stärkt die Abwehrkräfte unseres Organismus und erleichtert uns den Umgang mit Stress. Humorvoll zu sein, ist aber eine komplizierte Angelegenheit. Um Witze und Komik begreifen und verarbeiten zu können, muss ein humorvoller Reiz zunächst einmal erkannt, verstanden und dann überhaupt als witzig empfunden werden. Wichtig ist darüber hinaus die Fähigkeit, das Verhalten anderer Menschen vorhersagen und sich in sie einzufühlen zu können.

Bei Alkoholikern sind diese Fertigkeiten offenbar beeinträchtigt. Zumindest die insgesamt 29 Probanden der Studie hatten deutliche Probleme, für nicht zu Ende erzählte Witze eine vorgegebene korrekte Pointe auszuwählen. Außerdem schätzten sie die Witze insgesamt als weniger komisch ein, und es fiel ihnen schwer, sich in die Personen des Witzes einzufühlen. Diese Erkenntnis könnte möglicherweise Auswirkungen auf die Behandlung von Alkoholsucht haben. Denn Defizite dieser Art führen zu zwischenmenschlichen Problemen. Sie dürften für die Rehabilitation von Alkoholikern von großer Bedeutung sein und sollten daher im Rahmen der Therapie mitberücksichtigt werden.

Die perfekte Tarnung der Stabschrecken und ein exotischer Hai

Stabschrecken tarnen sich sehr effektiv vor ihren Feinden: Sie ahmen die Zweige von Bäumen nach, hängen bewegungslos in den Ästen und schaukeln allenfalls im Wind hin und her. Deshalb sind sie nur schwer zu entdecken. Erst im Schutze der Nacht werden sie aktiv. Nun hat die Analyse eines 47 Millionen Jahre alten Insektenfossils an den Tag gebracht, dass das Imitieren von Laubblättern oder Ästen anscheinend eine Strategie ist, die sich seitdem nicht geändert hat, die den Tieren offenbar gegeben wurde.

Das in der Nähe von Darmstadt gefundene Fossil wies große Ähnlichkeit mit den uns bekannten Männchen der Stabschreckengattung der ‚Wandelnden Blätter’ auf. Insbesondere der Hinterleib des Insekts ist stark vergrößert und sieht blattähnlich aus. Kleine Unterschiede gegenüber den heute lebenden Tieren dieser Art zeigen sich nur im Fortpflanzungsapparat. Im Gegensatz zu früher sind die ‚Wandelnden Blätter’ heute aber nicht mehr in Deutschland, sondern ausschließlich in Südostasien und den angrenzenden Gebieten anzutreffen. Dort jedoch tummeln sich 37 verschiedene Arten dieser Tiere.

Allem Anschein nach mussten sich die ‚Wandelnden Blätter’ auch vor Millionen von Jahren schon zahlreicher Feinde erwehren, die sich vor allem auf ihre Augen verließen. Bemerkenswert ist, dass sich diese Gattung anscheinend bis heute nicht groß verändert hat. Von einer fortschreitenden Entwicklung oder einer Verfeinerung der Fähigkeit zur Tarnung kann jedenfalls nicht die Rede sein.

Gemeinsam das Leben meistern

Oberflächlich betrachtet würde wohl niemand auf die Idee kommen, einen Schwarm Fische als eine Ansammlung von Individuen zu beschreiben. Fischschwärme vollführen gleichmäßige harmonische Bewegungen. Jeder Fisch gleicht dem anderen, und alle Aufgaben werden gemeinsam erledigt. Man geht zusammen auf Nahrungssuche, und man versteckt sich zusammen vor Feinden. Schwedischen Forschern von der Universität Göteborg gelang es jedoch vor kurzem, bei Elritzen Hinweise auf ein individuelles Verhalten zu finden. Den Forschern zufolge beobachten sich diese Fische, die zur Familie der Karpfenfische gehören, gegenseitig und orientieren sich bei der Nahrungssuche an besonders geschickten Artgenossen. Da die einzelne Elritze nicht für sämtliche plötzlich auftretende Veränderungen in der Umwelt eine Lösung parat hat, bringt ihr das Vertrauen auf das Wissen ihrer Artgenossen viele Vorteile.

Allerdings kann sich das Mitschwimmen der Elritzen im Schwarm für die einzelnen Individuen durchaus auch negativ auswirken – dann nämlich, wenn keine geeigneten Vorbilder zur Verfügung stehen, wenn sie selbst die Umgebung besser kennen als die anderen Fische. Zu beobachten war auch ein oft übervorsichtiges Verhalten des Schwarms. Im Großen und Ganzen, so die Forscher, ist das Leben in Schwärmen für die Elritzen trotzdem sehr gewinnbringend. Gesellschaftliche Informationen zu nutzen – auch wenn diese nicht immer erstklassig sind -, und auf ‚Freunde’ zu vertrauen, ist längerfristig vorteilhafter, als sich nur auf sich selbst zu verlassen. Durch diesen von Gott verliehenen Mechanismus der gesellschaftlichen Formationen sind die Tiere dazu in der Lage zu überleben.

Quelle: http://www.fontaene.de/10.html

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Eine Antwort to “Wissenschaft und Forschung : Alkohol macht humorlos”

  1. Johann Sobieski said

    Alkohol macht nicht humorvoll und nicht humorlos. Rotwein ist in gewissen Mengen gesund und grosse Mengen Alkohol sind tödlich.
    Mir scheint nur der Islam extrem humorlos zu sein…..

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