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Religionsfreiheit: Urteil gegen das Kopftuch und für das Kreuz

Posted by muslimwelt - Dezember 10, 2007

magical-snap-20071211-0038-002.pngDas Kopftuchverbot in Hessen bleibt. Nicht nur Lehrerinnen, keine Beamtin darf in Hessen ein Kopftuch tragen. So entschied der hessische Staatsgerichtshof, der damit eine Klage der Landesanwältin Ute Sacksofsky zurückwies. Sacksofsky, eine Frankfurter Rechtsprofessorin, die vom Landtag gewählt wurde, hatte argumentiert, das Gesetz benachteilige den Islam und die Frauen und sei deshalb nicht verfassungsgemäß. Wörtlich fordert das Gesetz: „Beamte haben sich im Dienst politisch, weltanschaulich und religiös neutral zu verhalten.“ Ausdrücklich heißt es: „Insbesondere dürfen sie Kleidungsstücke, Symbole und andere Merkmale nicht tragen oder verwenden, die geeignet sind, den politischen, religiösen oder weltanschaulichen Frieden zu gefährden.“ Umgekehrt werden Merkmale der christlich-abendländischen Tradition Hessens ausdrücklich begrüßt.

Der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) zeigte sich im Gespräch mit WELT ONLINE sehr zufrieden mit dem Urteil. „Die Kopftuchentscheidung des hessischen Staatsgerichtshofs hat über den konkreten Fall hinaus erhebliche Bedeutung und stellt bundesweit ein Signal für die christlich und humanistisch geprägte abendländische Tradition unseres Landes dar.“ Diese Tradition umfasse die Grundwerte der westlichen Welt wie Gleichheit von Mann und Frau, Religionsfreiheit, Toleranz und individuelle Freiheit….weiter

Naja, man kann ja in jedem auch was Positives sehen. Die Muslimischen Lehrerinne­n, die es ja zu einem großen Teil hier betrifft sollten sich überlegen, an ein­er Islamischen Schule zu unterrichten.
http://www.igwien.com/
http://www.qanta­ra.de/webcom/show_article.php/_c-469/_nr-258/i.html
Hier kann man ganz in Ruhe,­ ohne Vorurteile friedlich unterrichten. Ganz im Einklang ohne dass man den Musl­imischen Frauen einer Gehirnwäsche aufzwingen möchte, dass Kopftuch sei ein po­litisches Symbol. Für sie ist es nur eine religiöse Pflicht. Im Übrigen irrt­ man sich, wenn man glaubt dass diese Frauen unfreiwillig ein Kopftuch tragen. I­st ja an sich ein Widerspruch wenn eine Muslimische Frau hart arbeitet, emanzipi­ert ist und einen Beruf mit Beamtenlaufbahn ergreift, sich andererseits nicht we­hren kann, wenn es ums Kopftuch geht.

Zwang trifft man eher in sozialen Brennpunktmilieus an. Man nenne mir bitte nur eine einzige Beamtin die gezwungen wird, ein Kopftuch zu tragen hier in Deutschland. Vielleicht brauchen wir einfach mehr privat-islamische Schulen. Dann finden auch Muslimische Lehrerinnen ganz legal ihren Platz. Und wer nicht die Möglichkeit hat, es gibt ja noch den 2ten Bildungsweg, der Staat unterstützt das schon, oder man bleibt doch lieber Hausfrau und Mutter und nutzt seine Pädagogische Ausbildung für seine eigenen Kinder. Finanzielle vielleicht etwas schwierig, aber zur Not gibt’s ja noch Hartz4. Also alles kein Problem.

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