Muslimwelt

Wissen schafft Frieden

Wie die Islamfeindliche Stimme das Islam-Quiz „The green Road to Allah“ versteht

Posted by muslimwelt - Dezember 5, 2007

Die Islamfeindliche Seite berichtet über das Islam-Quiz „The green Road to Allah“ ist der Titel des Quiz-Spiels, in dem Fragen rund um Grundlagen, Geschichte und Alltag im Islam gestellt werden. Entwickelt von Zwei Wiener Studentinnen „Islam ist nicht nur Beten, Fasten und Kopftuch“, sagt Amal Abrahim. Und um zu zeigen, was noch alles dazu gehört, hat sie gemeinsam mit ihrer Kollegin Claudia Sarah Shabaiek ein Islam-Quiz entwickelt.

 

 

 

magical-snap-20071206-0010-004.png Ich finde die Idee eine gute Sache, an erster Stelle damit die Muslimischen Kindern und Jugendlichen angespornt werden zu lernen und Ihre Religion besser zu verstehen.

Zweitens hofft man auch somit das Wissen über den Islam der Bevölkerung näher zu bringen. Diese Hoffnung schließt auch die Autoren und Leserschaft der Islamfeindlichen Stimme mit ein. Vielleicht ändert es etwas in Ihren Köpfen, wer weiß.

Sie haben die Möglichkeit mehr über den Islam zu lernen aus richtigen Quellen, die noch nicht durch Verleumdung, Verdrehungen und Hetzerischen Beigeschmack verseucht sind. Das das wahrlich nicht leicht ist solchen Leuten ihre Chance bewusst zu machen, weiß ich schon. Wenn man ihnen 10 Mal erklärt das man Muslime vielleicht im 18 Jhd. oder im Mittelalter als Mohammedaner bezeichnete, dieser Begriff aber eindeutig falsch ist, und sie verstehen es nicht. Denn es handelt sich um Muslime. Naja manche verstehen halt etwas langsamer. Ein naives Schaf bleibt ein Schaf. Ein sturer Esel bleibt ein Esel.

 

 

Im Zeitungsbericht, auf dem sich die Islamfeindliche Stimme bezieht, wird auch gesagt, dass Nichtmuslime ebenfalls an dem Quiz teilnehmen können, es ist sogar erwünscht. Der Hauptpreis ist eine Umrah – eine kleine Pilgerfahrt nach Mekka. Das hat die Islamfeindliche Stimme verwundert, da nur ein Muslim die Heilige Stadt Mekka betreten darf. Ich habe mich mal auf dem Internetangebot umgeschaut, die diese Projekt veranstalten, weil ich mir dachte es müsste ja fairer Weise einen Alternativen Gewinnpreis für Nichtmuslime geben. Nun das interessante war, dass dort nicht steht, dass die Zielgruppe nicht Nichtmuslimische Bürger sind. Dort steht folgendes:“ Hier haben junge Muslime im Alter von 15 bis 30 Jahren die Möglichkeit im Rahmen eines einzigartigen Events ihr islamisches Wissen unter Beweis zu stellen.“

 

 Weiter schreiben sie…“The Green Road To Allah“ wird von namhaften Rednern eröffnet. Das Rahmenprogramm bietet den Gästen das Eintauchen in die islamische Kultur und islamischen Lifestyle, durch Künstler, Maler, Designer, Bücherstände, …“

 

 Das Ziel soll also sein den Gästen, und darunter sind Nichtmuslime herzlich willkommen, den Islam näher zu bringen. Es gibt reichlich Infomaterial. Die Veranstaltung ist also für Nichtmuslime eine gute Gelegenheit etwas mehr in den Islam einzutauchen. Nichtmuslime werden also erstmal als Zuschauer verstanden.

 

 Nun wenn man vergleicht, was auf der Internetseite steht, und in dem Artikel, so wird klar, dass es Unterschiede gibt. Hat hier wohl ein Redakteur nicht richtig recherchiert, und die Islamfeindliche ach sogut mainstreamresistente Stimme ist dem Artikel gefolgt. Sie hätten einfach mal auf den Link des Projektes, der in dem Artikel angegeben ist, klicken sollen. Dann wäre euch so manches klar geworden. Man sollte sich immer auf eine Originalquelle beziehen, soweit wie möglich. Nicht unbedingt auf Zeitungsartikel. Ja in recherchieren müsst ihr euch noch üben, aber das ist ja nichts Neues.

 

 Viele mögen sich dennoch die Frage stellen, warum Nichtmuslime nicht nach Mekka dürfen.

Nachdem der Islam sich ausbreitete nahmen die Götzendiener, in Scharen den Islam an, und Gesandtschaften der Stämme begannen, nach Medina zu kommen, und pilgerten zusammen mit den Muslimen in die Heilige Moschee in Mekka. Dort machten Götzendiener den tawaf (rituelle Umschreitung der Kaaba) teilweise nackt, wenn sie kein neues Gewand hatten. Sie machten in diesem Fall den tawaf nackt, damit sie, wie sie meinten, den tawaf nicht mit einem Gewand vollziehen, in dem sie gegenüber Allah gesündigt hatten. Diese Götzendiener hatten zu den Muslimen nicht alle dasselbe Verhältnis: Einige von ihnen hatten mit den Muslimen ein zeitlich befristetes Abkommen(Friedensvertrag), andere hatten mit ihnen ein zeitlich unbefristetes Abkommen und wiederum andere hatten kein Abkommen mit den Muslimen. Der Gesandte Allahs (Allahs Segen und Heil auf ihm) wollte den letzten Schritt machen, um die Götzendiener von der Heiligen Moschee fernzuhalten. Er hatte daran gedacht, im Jahre 9 n.H. die Pflicht der Hadsch (große Pilgerfahrt) zu vollziehen, nahm jedoch dann Abstand davon, um nicht zusammen mit Götzendienern bei der Hadsch zu sein. Er verschob die Vollziehung der Hadsch auf das Jahr 10 n.H. und sandte 9 n.H. stattdessen Abu Bakr (Allah möge mit ihm zufrieden sein), dass dieser die Oberaufsicht (arab. amir) für die Hadsch hat. Daraufhin veranlasste er, dass Ali ibn abi Talib (Allah möge mit ihm zufrieden sein) Abu Bakr folgte, damit dieser den Menschen den Anfang der Sure Bara’a verlese. Ali tat dies sehr umfassend und verkündete allen Menschen folgendes:

 

 1- Verbot für die Götzendiener, die Hadsch zu vollziehen. Das Verbot

galt ab dem nächsten Jahr;

2- Verbot, nackt die Kaaba zu umschreiten;

3- Wer ein Abkommen mit den Muslimen abgeschlossen hatte, so

gilt dies bis zur festgesetzten Frist.

 

 Und gibt es eine Lösung, damit Nichtmuslime nach Mekka oder Medina reisen? Ja einfach Muslim werden. Wenn ein nicht Muslim nach Mekka oder Medina fliegen will, braucht er all diese Maßnahmen nicht. Er braucht nur Glaubensbekenntnisse zu sagen.

 

Ich möchte hier nochmal das Glaubensbekenntnisse erklären nicht wie es die Islamfeindliche Stimme macht: Das Glaubensbekenntnis eines jeden Muslims lautet:

 

Auf Deutsch:
”Ich bezeuge, dass es keinen wahren Gott ausser Allah gibt, und ich bezeuge, dass Muhammad sein Diener und Gesandter ist.”

Auf Arabisch:
”Aschhadu ana la Ilaha Illa Allah, wa Aschhadu ana Muhammadan Abduhu wa Rasulu Allah”

 

Tut man dies nicht aus Überzeugung, nur aus Schein, dann ist es ja sowieso Heuchelei.

Durch das Aussprechen dieses Glaubensbekenntnisses tritt man offiziell zum Islam über und wird von das Ewige Höllen Feuer gerettet und die vergangenen Sünden werden alle vergeben wie neu geboren.

 

 

Bei uns gibt es Keine Zeremonien, Formulare oder Unterschriften sind dafür nötig. Es handelt sich ausschließlich um die Beziehung zwischen Individuum und Gott. Jeder Mensch, der sich dessen bewusst wird, dass es außer dem Einen Gott nichts Anbetungswürdiges auf der Welt gibt und der die Konsequenzen aus dieser Erkenntnis durch Einhaltung der fünf Säulen des Islam zieht, ist ein vollkommener Muslim.

 

Wenn eine Person nach Amerika reisen will, sammeln die amerikanischen Behörden von jeder Person, die per Flugzeug in die USA einreist, 34 Einzeldaten, darunter Adresse, Telefon- und Kreditkartennummer. Diese Daten dürfen dreieinhalb Jahre gespeichert und zum digitalen Datenabgleich für die Terrorismusbekämpfung verwendet werden.

 

US-Visit ersetzt ein höchst umstrittenes Programm, das nach den Terroranschlägen vom 11.9.2001 eingeführt worden war. Dieses verpflichtete Einreisende aus 25 überwiegend muslimischen Ländern, sich registrieren zu lassen, Fingerabdrücke abzugeben und oft verhörähnliche Interviews zu absolvieren.

 

Wer aber in Zukunft ohne VISA als Tourist in die USA einreisen will, muss sich elektronisch übers Internet registrieren lassen und zwar 48 Stunden vor Reiseantritt. Gleichzeitig wird der Fragenkatalog erweitert und sieht jetzt auch Fragen zu Drogenkonsum und Krankheitsgeschichte vor. Ob man persönlich an Völkermord, Spionage, Sabotage oder Terroranschlägen beteiligt war, muss man jetzt schon beantworten, natürlich alle mit Nein. Gleichzeitig sind schon seit 2005 die Fluggesellschaften dazu verpflichtet, den US-Behörden bis 15 Minuten nach Abflug das Land des Hauptwohnsitzes, die Adresse der ersten Übernachtung oder der Mietwagenstation mitteilen. Leicht ist also auch anderswo nicht mehr einfach so in den Urlaub zu fahren.

 

Naja was für den Nichtmuslim Mekka ist, ist für den Muslim der Vatikanstaat. Warum sollte man das Bedürfnis haben sich auf eine religiöse Reise in den Vatikanstaat zu begeben.

 

Die Leute von der Islamfeindlichen Stimme, die jedes Mal wenn sie etwas sagen, nur Dreck in ihrem Mund nehmen wie zB. „Das haben diese Beiden aber gefickt eingeschädelt!“. Dann glaube ich nicht, dass sie irgendwo in der Welt erwünscht werden, insbesondere nicht in Mekka. Und sie haben weder etwas in Mekka noch in Medina zu suchen.

 

 

 

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2 Antworten to “Wie die Islamfeindliche Stimme das Islam-Quiz „The green Road to Allah“ versteht”

  1. Zenta said

    Das haben wir alles dem Islam zu verdanken!!!
    Heeeeeerlich, juchei, wie schön.
    Einfach diesen Spruch hersagen wie diesen hier unten und schon kommt man nicht in die Hölle und die Sünden werden einfach so weggewischt.
    ”Ich bezeuge, dass es keinen wahren Gott ausser Allah gibt, und ich bezeuge, dass Muhammad sein Diener und Gesandter ist.”

    Ich bin mal gespannt, wie lange mein Kommentar stehen bleibt.

  2. muslimwelt said

    Genau sie haben Recht.
    Nur allein durch diese Worte ist man vor dem ewigen Feuer geschützt.Inshallah(So Gott will)

    Sie sagen: Sagt mal, dieser tibetische muslimische Gebetsmühlendreher……
    wir wissen hier überhaupt nciht wovon sie reden.

    Im letzten Kommentar schreiben sie nichts zum Artikel, sondern irgend etwas was, was sie kopiert haben,dass nicht einen Sinn ergibt, nichts mit meinen Blog oder dem Artikel zu tun hat.

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