Muslimwelt

Wissen schafft Frieden

Wegweisende Aussprüche des Propheten Muhammed

Posted by muslimwelt - Dezember 4, 2007

Allahs Gesandter hat gesagt: “Wisst ihr, was üble Nachrede ist?” Die Leute sagten: “Allah und sein Gesandter wissen es am besten!” Er sagte: “Es ist, wenn du über deinen Bruder etwas sagst, was er nicht mag.”magical-snap-20071204-0327-005.png Jemand fragte: “Und wenn mein Bruder (so) ist, wie ich sage?” Der Prophet sagte: “Wenn er (so) ist, wie du sagst, dann ist es üble Nachrede, und wenn er nicht so ist, wie du sagst, dann ist es Verleumdung.

1) Gutes und Schlechtes (Verwerfliches)

Vabisa Ibni Ma´bed (ra) berichtete: Eines Tages ging ich zum Propheten (saw) und wollte etwas über Gutes und Schlechtes erfahren. Ich sah eine große Menschenmasse, durch die ich mich hindurchzwängte. „Vabisa, bleib fern vom Propheten!“, schrieen die Leute mir zu. Ich dagegen sagte: „Ich bin Vabisa. Lasst mich zu Ihm, zu meinem allgeliebten Propheten.“ Der Prophet sah Vabisa und sagte:„Komm näher Vabisa, komm näher.“ Ich ging auf den Propheten zu, bis ich ihm ganz nahe stand. „Soll ich das sagen, was du mir sagen wolltest oder willst du es mir selber sagen?“, fragte mich der Prophet. „Sag du es, geliebter Prophet“, erwiderte ich ihm.

„Bist du hier, um zu wissen, was Gutes und was Schlechtes ist?“, erkundigte sich der Gesandte Allahs.

Ich bejahte. Daraufhin zwackte der Prophet drei seiner Finger zusammen und klopfte auf meine Brust. Dann sagte er dies: „Vabisa, sei mit deinem Herzen einig! Das Gute ist das, was dein Herz billigt. Das Verwerfliche jedoch zernagt das Herz und trotz der Aufforderung der Anderen jene Tat zu tun, hast du kein gutes Gefühl dabei.“

 2) Was ist Lästern?

Abu Huraira (ra) berichtete:
Allahs Gesandter hat gesagt: “Wisst ihr, was üble Nachrede ist?” Die Leute sagten: “Allah und sein Gesandter wissen es am besten!” Er sagte: “Es ist, wenn du über deinen Bruder etwas sagst, was er nicht mag.” Jemand fragte: “Und wenn mein Bruder (so) ist, wie ich sage?” Der Prophet sagte: “Wenn er (so) ist, wie du sagst, dann ist es üble Nachrede, und wenn er nicht so ist, wie du sagst, dann ist es Verleumdung.

 3) Das Leben im Diesseits

Abdullah Ibn Umar (ra) berichtete:
Der Gesandte Allahs (saw) packte meine Schultern und sagte: “Bete zu Allah so, als ob du Ihn sehen würdest. Lebe im Diesseits, als ob du ein Fremder oder jemand auf der Durchreise wärest. Sieh dich sogar als leblos an! Abdullah! Du weißt nicht, ob man dich morgen als gut oder als schlecht erachtet.“ Ibn Umar (ra) pflegte zu sagen: “Wenn du schläfst, erwarte nicht den folgenden Tag und wenn du erwachst erwarte nicht den nächsten Abend, und zehre von deiner Gesundheit für die Zeit der Krankheit und von deinem Leben für deinen Tod.“

 4) Willst du Lohn bei Allah gewinnen?

Abdullah Ibn Amr (ra) berichtete:
Ein Mann kam zum Propheten. Er bat ihn um Erlaubnis, den Dschihad zu unternehmen. Der Prophet fragte ihn: „Leben deine Eltern noch?“ Der Mann sagte: „Ja!“ Da sagte der Prophet: „Du sollst den Dschihad unternehmen, indem du für sie sorgst.“

 5) Gute Taten, die den Eintritt ins Paradies sichern

Abu Huraira (ra) berichtete:
An jenem Tag fragte der Gesandte Allahs (saw): „Wer von euch hat heute gefastet?“. Abu Bakr (ra) erwiderte mit „Ich habe gefastet“. „Wer hat heute einen Leichenzug begleitet?“ fuhr der Prophet fort. „Ich bin mitgegangen“ sagte Abu Bakr. „Wer hat heute einen Armen etwas zu Essen gegeben“ fragte der Gesandte Allahs (saw) weiter. Auch hier sagte Abu Bakr, dass er dies getan habe. Und schließlich fragte der Prophet, wer heute einen Kranken besucht habe. Abu Bakr meinte, dass er auch einen Krankenbesuch abgestattet hat. Daraufhin sagte der Gesandte Allahs: „Wer all diese Eigenschaften inne hat, der wird gewiss in das Paradies eintreten.

 6) „Erlasse die Hälfte“

Kab Ibn Malik (ra) berichtete:
Abdullah Ibn Ebu Hadred schuldete mir noch etwas. Im Mesdschid packte ich ihn am Kragen und forderte ihn für den Abgleich der Schulden auf. Unsere Auseinandersetzung bekam auch der sich in seinem Haus ausruhende Prophet zu hören. Der Prophet kam auf uns zu und sagte: „Kab!“. Ich sagte: „Sprich, oh Gesandter“. Er deutete mit seinen Händen das Halbe an: „Erlasse die Hälfte der Schulden“, forderte der Gesandte Allahs (saw). „Sofort, oh Prophet“, erwiderte ich. Zu Abdullah sagte der Prophet noch dies: „Und du, gleiche deine Schulden ab!“

 7) Paradiesbewohner und Höllenbewohner

Abu Huraira (ra) berichtete:
Ein Mann kam zum Propheten (saw) und sagte: „Oh Gesandter Allahs, jene Frau verrichtet viele Gebete, fastet viel und gibt viel Sadaqa, aber sie beleidigt ihre Nachbarn oft mit ihrer Zunge.“ „Diese Frau birgt nichts Gutes, sie ist für das Höllenfeuer bestimmt“, antwortete der Prophet (saw).

Der Mann fragte weiter: „Oh Prophet, jene Frau verrichtet nur ihre Pflichtgebete, versorgt Bedürftige mit Käse und geht achtsam mit ihren Nachbarn um.“ „Diese Frau ist für das Paradies bestimmt“, stellte der Prophet (saw) klar.

 8) Über das Rülpsen

Abdullah Ibn Umar (ra) berichtete:
Ein Mann stieß eines Tages in Anwesenheit des Propheten auf. Der Gesandte Allahs (saw) sagte dies: „Unterlass bitte das Gerülpst. Wer im Diesseits sein Magen übermäßig füllt, wird am Tage des Jüngsten Gerichts lange Zeit hungrig bleiben.“

 9) Achte auf die Aussprüche deiner Nachbarn

Abdullah Ibn Masud (ra) berichtete:
Ein Mann fragte an jenem Tag den Propheten (saw): „Oh Prophet, sage mir etwas, mit dessen Verrichtung ich ins Paradies gelange.“ „Tue Gutes“, sagte der Gesandte Allahs. Der Mann hakte ein und fragte: „Wie weiß ich denn, wann ich gut und wann ich schlecht gehandelt habe?“ Der Prophet antwortete: „Achte auf die Äußerungen deiner Nachbarn. Wenn deine Nachbarn deine Taten als gut billigen, dann weißt du, dass du gut gehandelt hast. Erachten sie jene Tat von dir jedoch als schlecht, sodann weißt du, dass du schlecht gehandelt hast.“

10) Der Unzucht begehrende junge Mann

Ein junger Mann kam eines Tages zum Propheten (saw) und sagte: „Oh Gesandter Allah, gestatte mir Unzucht zu begehen.“ Die Gefährten wiesen den jungen Mann zurecht, indem sie ihn aufforderten, leise zu sein.

Der Prophet dagegen rief den Mann zu sich und begann mit ihm zu sprechen: „Wärst du damit einverstanden, dass ein anderer mit deiner Mutter Unzucht begeht?“. „Oh, gewiss nicht, Gesandter Allahs!“, erwiderte der Mann. „Keiner würde Unzucht mit seiner Mutter zulassen. Nun gut, hättest du etwas dagegen, wenn man mit deiner Tochter Unzucht begeht?“ „Nein, das würde ich niemals wollen, oh Prophet!“. „Selbstverständlich hat jedermann etwas gegen Unzucht mit der eigenen Tochter. Nun gut, würdest du deine Einverständnis für die Unzucht mit deiner Schwester geben?“. „Bei Allah, nein!, oh Prophet!“ „Natürlich, will niemand, dass Unzucht mit der eigenen Schwester begannen wird. Würde es dir etwas ausmachen, wenn jemand Unzucht mit deiner Tante betreibt?“ „Nein, niemals würde ich das zulassen!“ sagte der junge Mann.

Nach diesem Gespräch legte der Prophet seine Hand um die Schulter des jungen Mannes und bat Allah um Folgendes: „Oh Allah! Vergebe diesem Deiner Diener seine Sünden. Reinige sein Herz und wahre ihn vor Lüsternheiten!“ Von dem Tag an unterließ der Jüngling, sich mit den Gedanken der Unzucht zu beschäftigen.

 11) Wege zum Paradies und zur Hölle

Von Abu Huraira (ra):
Allahs Gesandter (saw) hat gesagt: “Wisst ihr, was die Menschen am meisten in den Paradiesgarten eintreten lässt? Gottesfurcht und gutes Wesen. Und wisst ihr, was die Menschen am meisten in das Höllenfeuer eintreten lässt?, Der Mund und das Geschlechtsorgan.“

 12) Das Problem mit der Zunge

Ubade Ibn Samit (ra) berichtete: Eines Tages schritten der Prophet und seine Gefährten fort. Der Gesandte Allahs befand sich auf seinem Kamel. Muaz Ibn Dschabal fragte den Propheten, ob er sich ihm nähern könne, falls es Ihn nicht stört. „Komm näher“, erwiderte der Prophet.

Muaz näherte sich dem Propheten. „Mein Leben sei dir geopfert, oh Gesandter Allahs. Ich bete dafür, dass wir vor dir davon scheiden sollen. Denn welche Glaubenspraktiken sollen wir ausüben, wenn du vor uns stirbst, oh Prophet?“ Der Prophet äußerte sich dessen bezüglich nicht. Daraufhin fragte Muaz: „Sollen wir Dschihad machen?“ „Der Dschihad auf Allahs Wegen ist zwar gut, aber es gibt besseres für euch“, sagte der Gesandte Allahs. „Du meinst das Fasten und die Almosengabe?“, fragte Muaz. „Ja, fasten und Almosen geben sind auch gut“, billigte der Prophet. Dann fing Muaz an, all jene guten Taten aufzuzählen, die ein Irdischer ausüben kann. Jedes Mal sagte der Prophet dennoch, dass es von alle dem noch etwas Besseres für den Menschen gibt.

„Gesegnet seiest du oh Prophet. Was gibt es denn noch Besseres, als das, was ich dir vorhin aufgezählt habe?“, fragte Muaz erstaunt. Der Prophet deutete auf seinen Mund. „Wenn der Mensch nichts Nützliches aussprechen wird, so soll er das Schweigen vorziehen!“ empfahl der Prophet. „Werden wir für unsere Unterredungen zur Rechenschaft gezogen?“, wollte Muaz wissen.

Der Überlieferer Ubade Ibn Samit (ra) fügte folgendes hinzu: Der Gesandte Allahs klopfte auf Muaz Bein und sagte zu ihm: „Allahs Segen auf dir, oh Muaz. Was ist denn schlimmer als die mit der Zunge begangenen Fehler, die einen in die Hölle führen?! Wer an Allah und an den jüngsten Tag glaubt, soll entweder Gutes sprechen oder schweigen! Ihr sollt die Gewinner sein durch gute Aussprachen; unterlasst das sinnlose Reden.“

Quelle: http://www.igmg.de/islam

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