Muslimwelt

Wissen schafft Frieden

Die Sunna ist nicht zu widerlegen

Posted by muslimwelt - Dezember 1, 2007

Ein Bericht über den Ursprung des Menschen und die Wiederauferstehung nach dem Tod.

Die Überlieferungen unseres Propheten Mohammed (a.s.s.) und der Koran haben viele wissenschaftliche Ereignisse und Tatsachen im menschlichen Körper, der Natur, etc. beschrieben, die erst mit heutiger moderner Forschungsarbeit bewiesen oder entdeckt werden konnten. Ohne Zweifel gibt es noch viele wissenschaftliche Zeichen, die erst mit der Technologie der Zukunft entdeckt werden.

Der Erhabene hat gesagt:

Sure 41/53 „Wir werden ihnen Unsere Zeichen am Gesichtskreis(1) und in ihnen selbst(2) zeigen, bis es ihnen klar wird, dass es(3) die Wahrheit ist. Genügt es denn nicht, dass dein Herr über alles Zeuge ist?“

und in der Sure 6/21:

„Und wer ist ungerechter, als wer gegen Allah eine Lüge ersinnt oder Seine Zeichen für Lüge erklärt? Gewiss, den Ungerechten wird es nicht wohl ergehen.“

Liebe Leser, in dem folgenden Bericht finden Sie in Kürze Argumentationen, einen erneuten Beweis, dass Mohammed der Gesandte Allahs ist und dass wir als Menschen seine Zeichen nicht ignorieren und seinem Weg folgen sollten.
________________________________________
(1)D.h.: in allen Himmelsrichtungen und allerorts.
(2)Oder: unter ihnen selbst … oder: an ihnen selbst.
(3)Auch: er (,der Quran).


– I – Das Steißbeinwunder

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Abb. 1

Das Steißbein, der letzte Knochen am Ende der Wirbelsäule, ist der Teil des Menschen, der niemals verloren geht. Es verwest nicht einmal vollständig in der Erde.

In mehreren heiligen Hadithen von unserem Propheten Mohammed (a.s.s.) wird darüber berichtet, dass das Steißbein der Ursprung der Menschen ist. Und am Tag der Abrechnung (jüngster Tag) wird Gott jeden Mensch aus seinem Steißbein neu entstehen lassen.

Die heiligen Überlieferungen lauten:

1) Abu Hureira sagte, dass der Prophet (a.s.s.) meinte:

„Alles von den Söhnen Adams wird in der Erde verwesen, außer dem Steißbein. Durch dieses wurde der Mensch geschaffen und durch dieses wird er am jüngsten Tag wieder auferstehen“

Überliefert durch Al-Bukhari, Al Nassaii, Abu Daoud, Ibn Majah, und Ahmad in seinem Buch Al Mousnad und Malek in seinem Buch Al Mouattaa.

2) Abu Hureira sagte, dass der Prophet (a.s.s.) meinte:

„Es gibt einen Knochen bei den Menschen, welcher in der Erde niemals verwesen wird. Durch diesen Knochen wird der Mensch am Tag der Abrechnung neu entstehen“ Sie fragten den Propheten: „Welcher Knochen ist das?“ Er antwortete: „Das ist das Steißbein“

Überliefert durch Al-Bukhari, Al Nassaii, Abu Daoud, Ibn Majah, und Ahmad in seinem Buch Al Mousnad und Malek in seinem Buch Al Mouattaa.

In diesen Hadithen befinden sich eindeutige Aussagen und Fakten:

– Der Mensch wird aus dem Steißbein erschaffen
– Das Steißbein wird nicht verwesen
– Am jüngsten Tag wird die Wiederauferstehung jedes Einzelnen durch das Steißbein geschehen

Folgend nun die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die diese Aussagen bestätigen.


– II – Die wissenschaftliche Tatsache

 

1. Stadien der Embryonalentwicklung

Wenn ein Spermium auf die Eizelle trifft, beginnt die Entwicklung des Embryos. Die befruchtete Eizelle beginnt sich zu teilen: Aus einer Zelle werden zwei, dann aus zwei werden vier, etc. Zellteilung und Wachstum gehen weiter, bis zur Formung der „embryonic disc“, die aus 2 Schichten besteht:

1) Das Äußere Epiblast:
Es beinhaltet das Cytotrophoblast, welches den Embryo an der Uteruswand fixiert, so dass der Embryo die Nährstoffe aus dem Blut und der Uteruswand ziehen kann.

2) Das innere Hypoblast:
Aus dem der Fötus mit dem Willen von Allah, dem allmächtigen Gott, geformt wird. Am 15. Tag wird am unteren Ende des Embryos ein erster Faden sichtbar, der sog. „primitive streak“. Dieser Faden hat ein spitzes Ende, den ersten Knoten, genannt „primitive node“.

Die Seite, an der der primitiv streak erscheint, ist bekannt als der Rücken der Embryonic disc. Vom primitive streak und primitive node aus werden alle Organe und das Gewebe, wie folgend beschrieben, geformt:

– Das Ektoderm: bildet die Haut und das zentrale Nervensystem
– Das Mesoderm: bildet weiche Muskeln im Verdauungstrakt, das Herz, die Zirkulation, die Knochen, das Sexual- und das Harnsystem, das Untergewebe, das Lymphsystem, die Milz.
– Das Endoderm: bildet die Magenschleimhaut vom Verdauungssystem, das Atmungssystem, die Organe, die zum Verdauungstrakt gehören, die Blase, die Schilddrüse und den Gehörgang.

Danach wird der primitive streak und primitive node abgezerrt und wandern zum letzten Rückenwirbel und es formt sich daraus das Steißbein.

Schlussfolgerung: Das Steißbein beinhaltet also den primitiv streak und primitive node; diese sind fähig zu wachsen und können die 3 Schichten bilden, aus denen der Fötus geformt wird: Ectoderm, Mesoderm, Endoderm.

Als Beweis für die Bedeutung des „Primitive Streak“ in der Embryoentwicklung verbietet der britische Ausschuss WARNEK (zuständig für die Humanbefruchtung und -Genetik) den Ärzten und Forschern, Experimente an die künstlich in Retorten befruchteten Embryonen, in denen das „Primitive Streak“ schon ausgeformt wurde, durchzuführen.

2. Die Fötusmissbildung als Beweis, dass das Steißbein die Mutterzellen für einen Menschen beinhaltet

Nach der Bildung und Formung des Fötus aus primitive streak und primitive node, welche in dem letzten Rückenwirbel des Steißbeines liegen, behalten streak und primitiv node ihre Charaktereigenschaften. Würden diese jetzt irgendwie mutieren, würde sich gleichzeitig neben dem Fötus ein zusätzlicher Tumor (Teratoma) bilden, welcher einen defekten Fötus mit einigen voll ausgeformten Organen (wie z.B. Zähne, Haare, Hände und Füße mit Nägeln) darstellt. Somit können alle Organe von einem Chirurgen beim öffnen des vorher genannten Tumors darin voll ausgeformt gefunden werden (es existieren Bilder, die wir hier nicht veröffentlichen werden). Daher weiß man, dass das Steißbein tatsächlich Mutterzellen enthält.

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Abb. 2: Teratoma in der Steißbeinregion der Wirbelsäule(Quelle)
–> Photo vergrössern

3. Hans Spemann Experimente

Forscher fanden heraus, dass die Zellformation und Organisation des Fötus durch den primitive streak und primitiv node einsetzt. Vor der Formung dieser Teile, kann keine Zelldifferenzierung stattfinden. Einer der bekanntesten Forscher, der dieses bewies, war der deutsche Wissenschaftler Hans Spemann.

Nach seinen Experimenten mit dem primitive streak und primitiv node fand er heraus, dass diese die Entwicklung des Fötus organisieren und nannte sie deshalb “ The primary organizer“.

Der deutsche Wissenschaftler begann seine Experimente mit Amphibien, indem er einen ausgeschnittenen primary organizer in einen 2. Fötus desselben Alters unter die Epiblast Schicht implantierte (im ersten Embryonalstadium 3. oder 4. Woche).

Dieses führte zur Erscheinung einer 2.Embryonalanlage aus dem eingepflanzten Teil, der in der „neuen Umgebung“ implantiert wurde. Der eingepflanzte Teil beeinflusst die ihn umgebenden Zellen der „neuen Umgebung“. Dadurch entsteht ein 2. Fötus im Körper des 1. Fötus.

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Abb. 3: Schema der Entstehung eines zweiten Embryos durch Implantation eines primary organizer. Quelle: Keith L.Moor. The Developing Human

4. Die Zellen des Steißbeines können nicht verrotten oder beschädigt werden.

1931 zermahlte Spemann den primary organizer und implantierte ihn erneut; das Zermahlen hatte dabei keinerlei Auswirkungen auf das Experiment, eine 2. Embryonalanlage entstand trotzdem. 1933 wiederholten Spemann und andere Forscher das gleiche Experiment, nur dieses Mal kochten sie den primary organizer vorher. Aber trotz des Kochens wuchs auch nun ein 2. Embryo. Es wurde gezeigt, dass die Zellen nicht beeinflusst wurden.

1935 bekam Spemann den Nobelpreis für die Entdeckung des primary organizers.

Im Ramadan 1424/ 2003 machten Dr. Othman Al Djilani und Sheik Abd Majid Azzandani auch einige Experimente mit dem Steißbein in Sheik Abd Majid Azzanidanis Haus in Sanaa (Jemen). Einer der beiden Rückenwirbel der 5 Steißbeinknochen wurden auf Steinen mit einer Gasflamme für 10 Minuten gebrannt, bis sie total verbrannt waren (erst glühten die Knochen rot, dann wurden sie schwarz).

Sie packten die verbrannten Stücke in sterile Boxen und brachten sie zum berühmtesten Analyselabor in Sanaa (Al Olaki labaratory). Dr. Saleh al Olaki, Professor der Histologie und Pathologie der Universität von Sanaa, analysierte die Stücke und fand heraus, dass die Zellen des Steißbeinknochengewebes  nicht beeinflusst waren und sie die Verbrennung überlebt hatten (nur die Muskeln, das Fettgewebe und das Knochenmark wurden verbrannt, während die Zellen des Steißbeinknochens nicht beeinflusst wurden)

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Der Nobelpreis für Physiologie und Medizin 1935
„für den entdeckten Organisator-Effekt während der Embryonalentwicklung “

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Hans Spemann

 

Deutschland

Universität Freiburg im Breisgau
Breisgau, Deutschland
geb. 1869
gest. 1941

 


Abb. 4: Anerkennung von Spemanns Forschungen mit dem Nobelpreis
(Quelle)


– III – Wunderaspekte

 

1. Die Prophetenüberlieferung über das Steißbein gehört zu den wissenschaftlichen Wundern des Propheten Muhammad, denn die Embryologie stellt fest, dass alle Körperteile und Organe des Menschen aus diesem Steißbein stammen, das unter “ The primary organizer“ bekannt ist.

Dieser „primary organizer“ treibt die Zellen zur Vermehrung und die Gewebe zur Differenzierung, was zum Erscheinen des Nervensystems in seiner primären Form führt.

Von diesem Teil, von dem der Mensch sich als Embryo formt, wird er auch im Jenseits wieder zusammengesetzt werden.

2. Der erneut implantierte, zermahlene oder gekochte „primary organizer“ hatte keinerlei Auswirkungen auf das jeweilige Experiment; eine 2. Embryonalanlage entstand trotzdem jedes Mal. Auch nach der Verbrennung, wurde gezeigt, dass die Zellen des Steißbeinknochengewebes  nicht beeinflusst waren und sie die Verbrennung unbeschadet überlebt hatten. Auch das ist wieder eine Bestätigung für den Hadith des Propheten, dass das Steißbein nicht verwesen oder jemals ganz verschwinden wird.

Und Allah weiß es besser (Wa Allahu ‚alem)

Zusammenfassung von:
Adel ben Mohamed Zaghdoud
Way to Allah.com

________________________________

Die Quellen:

1- Der Heilige Koran
* Der edle Qur’an (und die Übersetzung seiner Bedeutung in die deutsche Sprache) aus dem Arabischen von Scheich Abdullah as-Samit, Frank Bubenheim und Dr. Nadeem Elyas unter Aufsicht des Islamischen Zentrums Aachen, durchgesehen von Dr. Abd ar-Radi Mouhammed Abd Al-Muhsin (König Fahd-Komplex) Herausgeber: König Fahd ibn Abd al-Aziz Al Su’ud von Saudi Arabien

2- Die Internationale Kommission des wissenschaftlichen Wundercharakters im Koran und in der Sunna (1426-2005)
http://www.nooran.org

3- Enzyklopädie der Wunder in Koran und Sunnah
http://www.55a.net

4- http://www.islamicmedicine.org/embryoengtext.htm

5- http://nobelprize.org/medicine/laureates/1935/index.html

6- [PDF] Ethel Browne, Hans Spemann, and the Discovery of the Organizer …

7- Keith L.Moor. The Developing Human,
page 54 Human Embryology, 4th edition, page 69

8- SHO practice of surgery, page 102-1, Sabiston-text book of surgery
16th edition page-2

9- Human embryology 4th edition page 196- 3

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