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Wissen schafft Frieden

SIOE: Demo für Kopftuchverbot

Posted by muslimwelt - November 28, 2007

Der Islamfeindliche Blog SIOE Deutschland bringt uns einen Artikel über: Wie kriegen wir muslimische Frauen dazu sich auszuziehen und ihre Bedeckungen wegzuschmeißen. Ja es ist so weit, die Forderung nach einem Kopftuchverbot im Rahmen einer Podiumsdiskussion am 1. Dezember in Köln. Notfalls mit Zwang. Selbstverständlich ist der Islamgegner Ralph Giordano der die Muslimischen Schwestern als Pinguine bezeichnet auch dabei.

large_58609_19865.jpg SIOE zeigt uns in dem Artikel folgende Begründungen auf:

„Die Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime (ZdE), Mina Ahadi, fordert kopftuchfreie Schulen. In einer Erklärung des Zentralrats heißt es, der Staat solle ein Kopftuchverbot für Lehrerinnen und Schülerinnen an öffentlichen Schulen einführen.“

Ja und Warum?

„Dieser Schritt sei notwendig, um Mädchen aus streng muslimischen Familien in ihrem Emanzipationsstreben zu unterstützen“

Ich frage mich, hat sich jemand bei euch beschwert? Haben Muslimische Frauen ob Deutsche oder nicht deutsche euch um Hilfe gebeten, damit ihr über ihre Köpfe hinweg über ihr Recht auf Selbstbestimmung entscheiden könnt. Wie viele Muslimische Frauen gaben an, dass das Kopftuch der Grund der Probleme für soziale Probleme in den Familien ist? Aha, also sobald das Kopftuch weg ist sind die Probleme gelöst? Und seid wann haben die deutschen Muslimas die zum Islam konvertiert sind muslimische Familien?

Wie kann es sein, dass es so viele Muslimische Frauen mit Kopftuch gibt die selbstbestimmt und emanzipiert leben. Wie kann es sein das so viele Frauen ohne Kopftuch geschlagen und unterdrückt werden? Ist denn nicht das Kopftuch die Ursache???

Wie kann es sein das so viele Muslimische Frauen mit Kopftuch eben auch eine Akademische Laufbahn eintreten. Kopftuch vernebelt wohl doch nicht das Gehirn.

Weiter…

„Die Verschleierung von Mädchen sei eine Form von „mentaler Kindesmisshandlung“, gegen die der Staat einschreiten müsse.“

Achsooo…Ich habe immer gedacht das Kopftuch ist ein Schutz für die Frauen damit sie nicht sexuell belästigt werden und sie vor neugierigen Blicken geschützt sind. Die Verschleierung von jungen Mädchen ist keine religiöse Pflicht, sondern erst das bedecken ab der Pubertät. Sind Mädchen mit 14 oder 15 Jahren nicht alt genug selbst zu entscheiden ob sie ein Kopftuch tragen möchten, insofern es ihrer religiösen Überzeugung entspricht? Wenn wir von Misshandlung sprechen, sollten der Wille und das Wohl des Kindes im Vordergrund stehen, nicht Projektionen irgendwelcher Exmuslime oder sonstigen Gruppierungen.

Wenn ein Mädchen es nun ausdrücklich wünscht sich zu bedecken, welchen Einfluss mag es haben, wenn ein Kind aufgrund ihres Kopftuches verachtet und ausgegrenzt wird, man es mitleidig anschaut als ein unterdrücktes Bündel seiner selbst oder seiner Familie. Welche Last müssen junge selbstbewusste Muslime tragen, indem auf ihr gewolltes Kopftuch Vorurteile über Vorurteile geladen werden? Ist nicht ein Mädchen das gegen ihren Willen gezwungen wird ein Kopftuch zu tragen gleich eines Mädchen das gegen ihren Willen gezwungen wird es abzulegen?

Was kommt noch?

„Auf der Grundlage der Verfassung könnten nur „aufgeklärte Versionen des Islam“ toleriert werden, die etwa die Gleichberechtigung von Mann und Frau akzeptierten.“

Von welcher aufgeklärten Version reden wir hier? Eure eigene Version von Islam? Auf der Grundlage der Verfassung kann nur dass toleriert werden was eben dieser nicht entgegenspricht. Ein Kopftuch schadet niemanden außer einen selbst durch die Intoleranz anderer gegenüber demjenigen der sich entschieden hat ein Kopftuch zu tragen.

Aber Moment, eine Sache muss klar sein. Von welcher Gleichberechtigung von Mann und Frau reden sie hier von dieser?

„Über alle Branchen hinweg verdienen Frauen im Durchschnitt weniger als ihre männlichen Kollegen.“(Statistisches Bundesamt)

Oder von:

„Weibliche Angestellte oder Arbeiterinnen im Einzelhandel, im Textil oder Bekleidungsgewerbe, im Ernährungsgewerbe oder in der Tabakverarbeitung verdienen im Schnitt fast nur die Hälfte von dem, was ihre männlichen Kollegen in ihren typischen Wirtschaftszweigen erhalten.“(Statistisches Bundesamt)

Wenn der Zentralrat der Ex-Muslime (ZdE) den muslimischen Frauen das Kopftuch verbieten wollen, in der Hoffnung dass sie sich in westliche Kleidung zwängen, um somit ihre Körperform zu betonen und ihre Schönheit zu zeigen. Das täuscht natürlich über die Probleme hinweg. So eine Frau fällt nicht auf im Straßenbild. Und weil sie toll von außen aussieht, muss es wohl auch innerhalb ihrer Familie oder ihr selbst super laufen. Das ist wohl zu einfach gedacht. Wichtig ist wie sieht es in ihr aus? Ist die Muslimische Frau zufrieden und fühlt sich wohl? Ja davon gibt es eine Menge ob mit oder ohne Kopftuch. Der Glaube ist eine Herzensangelegenheit. Jeder Gläubige muss für sich entscheiden wie weit er seiner Religion dient oder nicht. Ob er betet oder Kopftuch trägt ob er es als notwendig erachtet. Hier muss der Gläubige selbst entscheiden.

Es gibt für einen Muslim eine Ermahnung die Höher steht als der des Zentralrats der Ex-Muslime.

Allah sagt: „O Prophet, sprich zu deinen Gattinnen und deinen Töchtern und zu den Frauen der Gläubigen, dass sie sich in ihren Überwurf verhüllen. So werden sie eher erkannt und werden nicht belästigt…“(33:59)

Die Absicht der muslimischen Kleidung besteht darin, sich in der Öffentlichkeit zu bedecken. Ihre Schönheit zu bewahren nur für Ihre Männer oder nahen männlichen Angehörigen. Ein weiterer Grund ist, damit sie als Muslime erkannt werden. Weil es eine Pflicht ist, dass ein Muslim seinen Glaubensbruder begrüßt. Genau wie die Muslima Ihre Schwester im Islam begrüßt. Die Bedeckung hilft einer Muslima die andere Schwester zu erkennen und den Friedensgruß auszutauschen, damit die Herzen Ruhe und Frieden finden. Der Friedensgruß im Islam ist „Assalamu Alaikum“ Frieden sei mit dir(euch) und warum ist dies so wichtig?

Der Prophet Frieden sei mit Ihm sagt: Der beste von euch ist der erst der seine Brüder(Schwester) denn Gruß gibt so hat uns der Prophet erzogen.

Noch ein Grund damit die Frau nicht belästigt wird.

Die muslimische Frau mit Kopftuch oder gar Schleier, wie man sie hierzulande auf den Straßen, im Fernsehen oder auch in Zeitschriften als Blickfang für die Leser sieht, birgt für viele Menschen etwas Fremdes, Unbekanntes, Unnahbares. Aber noch mehr damit verbunden werden heutzutage auch Begriffe wie „Fundamentalismus“, „Rückständigkeit“ und „Unterdrückung“. Daß eine Frau mit Kopftuch oft belächelt, bemitleidet oder gar auf der Straße von Fremden angesprochen wird, kommt immer noch oft genug vor und ist eine traurige Tatsache, die hauptsächlich auf die negative und einseitige Berichterstattung der Medien sowie auf lange bestehende Vorurteile und Mißverständnisse zurückzuführen ist. Deshalb ist es wichtig klarzustellen, daß unter dem Kopftuch durchaus selbstbewußte, denkende Frauen stecken, die ein Recht darauf haben, ernstgenommen zu werden. Und dies umso mehr, wenn man bedenkt, daß in den letzten Jahren immer mehr deutsche Frauen zum Islam übergetreten sind. Die Gründe hierfür sind sicherlich vielfältig und oft auch sehr

persönlich.[1]

Die Pflicht zum anständigen Verhalten jedoch obliegt nicht nur der Frau. Die folgende Anweisung im Koran ist in gleicher Weise an Männer wie an Frauen gerichtet. Gott

sagt:

„Sprich zu den gläubigen Männern, dass sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Scham hüten sollen. Das ist reiner für sie. Siehe, Allah kennt ihr Tun. Und sprich zu den gläubigen Frauen, dass sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Scham hüten und dass sie ihre Reize nicht zur Schau stellen sollen, bis auf das, was davon sichtbar sein muss, und dass sie ihren Schleier über ihren Busen schlagen und ihre Reize nur ihren Ehegatten zeigen… „(24:30-3 1)

Das sind die Werte des Islam und das ist die Weißheit des Kopftuches.

Wenn die Menschen zufrieden damit sind, sich gegenseitig mit ihren Reizen zu übertrumpfen, dann ist das ihr Sichtweise und ihre Form von Emanzipation oder Selbstverwirklichung. Doch nicht alle Menschen denken so. Das sind nicht die Werte eines Muslims. Versucht nicht uns zu erziehen wie ihr erzogen seid denn die beste Erziehung ist die Erziehung Allahs. Und hiernach muss jeder Muslim selbst entscheiden ob er es als eine religiöse Pflicht sieht sich zu bedecken, oder nicht. Wir haben hier die Freiheit uns gegen das Kopftuch zu entscheiden. Dennoch sollte man auch die Freiheit waren sich für ein Kopftuch zu entscheiden. Für die Muslimische Frau ist das Kopftuch ein wichtiger Ausdruck ihres Glaubens und der Liebe zu ihrem Gott.

Man zwingt sie mit dem Ausziehen ihres Schleiers in ihren Augen eine Sünde zu begehen. Damit schafft man wiederum einen großen Gewissenskonflikt innerhalb der Muslimischen Frauen. Was wäre es für einen Christen ihn sein Gebet zu verbieten oder für einen Muslim, ebenso empfinden es Muslimminen, die selbstbestimmt sich für das Tragen des Kopftuches entscheiden, dass man ihnen nun verbieten will. Das Kopftuch schadet niemanden. Also lasst uns unsere Freiheit.

[1] Quelle: Islamischer Studentenbund Essen

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9 Antworten to “SIOE: Demo für Kopftuchverbot”

  1. SIOE Deutschland ist NICHT der Veranstalter oben genannter Podiumsdiskussion. Vielmehr wird diese von der Giordano Bruno Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Zentralrat der Ex-Muslime veranstaltet. Das steht so auch auf dem Plakat…

  2. muslimwelt said

    Wer hat gesagt, dass SIOE der Veranstalter ist?

  3. Salam. Die Artikelüberschrift „SIOE: Demo für Kopftuchverbot“ ist zumindest mißverständlich – ich wollte das nur klarstellen, keine Panik. Die Website zur Veranstaltung findet ihr
    hier.

  4. raphael said

    „Achsooo…Ich habe immer gedacht das Kopftuch ist ein Schutz für die Frauen damit sie nicht sexuell belästigt werden und sie vor neugierigen Blicken geschützt sind“

    In Deutschland haben es die Frauen nicht nötig sich durch Kopftücher vor sexueller Belästigung zu schützen.
    Und wer belästigt den Frauen ohne Kopftuch ?
    Vor allem die übersexualisierten Immigranten welche scheinbar ihre Sexualität nicht im Griff haben.

    Ich jedenfalls schaffe es in eine gemischte Sauna zu gehen ohne Frauen zu belästigen oder sofort sexuell erregt zu sein.

    Ich halte die Verschleierung/Kopftuch für eine sexualisierung der Frauen durch die Männer !
    Isalmische Männer welche scheinbar schon bei offenen Haaren ihre sexualität nicht mehr halten können…….

    tiefes Mittelalter…

  5. muslimwelt said

    Die Zahlen über Belästigung sagen dennoch etwas anderes. Sicher sind das nicht alles Migranten. Migranten sind wiederum nicht gleichzeitig Muslime.Das Kopftuch kann man als ein religiöses Gebot ansehen, ebenso wie das Gebet oder das Tragen des Bartes für den Mann.Entweder man hält sich daran oder eben nicht. Sehr viele Frauen fühlen sich sehr wohl mit einem Kopftuch.Ich erinnere mich an eine Fernsehdoku in dem ein deutsches Mädchen bei einer muslimisch-palästinensichen Familie gelebt hat, um einmal auszubrobieren wie es sich als Muslim lebt. Sie selbst trug das Kopftuch, und nach afänglicher Skepsis, hat sie selbst gemeint, weniger belästigt zu werden. Die Frage ist ja nun auch, ob das eine Frau möchte, es gibt viele die mögen es wenn sie die Blicke auf sich ziehen. Im übrigen sollte der muslimische Mann auch seine Blicke niederschlagen, egal wie die Frau die er begegnet gekleidet ist. Kopftuch sollte jedenfalls aus religiöser Überzeugung getragen werden.
    Die Schamgrenze einer muslimischen Frau liegt an anderer Stelle. Und es ist tatsächlich so, wenn ein Mann nicht jeden Tag von Nacktheit bspw. in der Werbung berieselt wird, er seine Frau als viel schöner wahrnimmt. Es ist dann immernoch etwas besonderes den anderen nackt zu betrachten. Der Reiz ist noch da.
    Hier habe ich das Gefühl, es ist schon sowas von normal geworden nackte Brüste zu sehen, sodass man immer etwas extremeres zu suchen scheint.Die Schamgrenze ist ja kein festgelegtes Maß sondern veränderlich. In unserer Gesellschaft hat sich die Schamgrenze weiter nach unten verschoben.
    Ich glaube eine Nonne würde auch nicht so ohne weiteres, ihre Kopfbedeckung abnehmen. Es ist ein Symbol von Frömmigkeit. Wenn man von der Sexualisierung der Frau spricht ist es so, das man beide Formen – also eben auch das sexuelle Zurschaustellen seiner Reize als Sexualisierung der Frau betrachten kann. Das Geschlecht einer Frau steht auch heute noch im Vordergrund der Gesellschaft.
    Es ist einmal so, dass Männer viel sensibler auf Nacktheit reagieren, was bspw. in der Werbung ausgenutzt wird, wohingegen es Frauen noch auf andere Merkmale ankommt.Zumindest sagen das Studien. Letztendlich soll die Bedeckung den natürlichen Trieb eindämmen, der bei Männern stärker ist als bei Frauen. Das sage ich im Allgemeinen, ich weiß das es Ausnahmen gibt, dennoch beweisen Studien, das bspw. die Mehrzahl der Männer bei einem Gespräch mit einer Frau die ihr Dekoltee zur Schau stellt, dann doch auf die Brust schauen, anstatt in die Augen. Wie dem auch sei, eine muslimische Frau bedeckt sich nicht aufgrund des Drucks in der Gesellschaft sondern in erster Linie aufgrund ihres Glaubens,und ihrer inneren Überzeugung.

    PS: Ich füge in Kürze noch ein Video hinzu.

    MFG

    Muslimwelt

  6. raphael said

    Hallo,
    sicher sind nicht alle Männer welche Frauen belästigen Muslime.
    Aber ganz sicher sind sie absolut überproportional vertreten.
    (laut BKA Statistik sind Immigranten 3 mal so oft an sexuellen Übergriffen beteiligt als deutsche) (verglichen mit Ihrer zahl zu Gesamtbevölkerung)
    Ist doch auch verständlich. Die Frauen die sich nicht verschleiern sind ja alles Schlampen und schlimmeres. Die wollen es doch nicht anders!
    (Zynismus aus)
    Das ein deutsches Mädchen in Palästina mit Kopftuch weniger belästigt wird als ohne liegt sicher daran das dies in einem muslimischen Land passiert ist ?
    Dieses Argument bestätigt doch eher meine Meinung das die muslimischen Männer total übersexualisiert sind.
    Es mag sein das Männer offensiver auf Nacktheit reagieren als Frauen.
    Aber was hat das damit zu tun Haare und nackte Waden als unmoralisch anzusehen ?

    Und ob alle14 jährige Türkenmädchen gaaanz freiwillig Ihren Schleier tragen bezweifle ich ich ernsthaft.
    Vermutlich so freiwillig wie sie einen ihnen unbekannten 20 Jahre älteren Mann heiraten.

    Natürlich waren auch bei uns die Standarts vor 40 jahren noch ganz andere.
    Unverheiratet zusammenleben war unmöglich. Ein uneheliches Kind zur Welt bringen unvorstellbar.
    Die Kleidung war sicher „sittlicher“ als heute und die gesamte Gesellschaft war weniger mit Sexualität im öffentliche Raum gesättigt.

    Ich gebe Dir recht das es bei uns zuviel sexualisierte Werbung usw. gibt.
    Es gefällt mir auch nicht wenn sich 15 Jährige wie Nutten kleiden weil sie das im MTV sehen.
    Aber ich finde das immer noch besser als eine total verklemmte Sexualmoral wie sie früher herrschte.

    Sexualität lässt sich nicht unterdrücken aber wohl beherrschen und gemäßigt ausleben.
    Sexuelle Repression wie sie in vielen Islamischen Länder herrscht (Stichwort Iran/homosexuelle)
    Führt doch nur zu einem versteckten ausleben und einem elenden Leben voller unterdrückter Gefühle usw.

    Deshalb find ich haben Schleier und Kopftücher bei der jungen Einwanderergeneration nichts verloren.

    Da gibt es auch diesen Aphorismus:

    Moralische Entrüstung besteht in den meisten Fällen zu 2 Prozent aus Moral, 48 Prozent aus Hemmung und 50 Prozent Neid.

  7. Elif said

    ich trage mein Kopftuch weil es ein gebot Allahs ist,und ich meine Ehre und meine Würde als Frau damit schütze,ich möchte bei Allah in sein und nicht bei den Leuten,wenn andere Frauen sich nur auf ihr äusseres reduzieren dann sollen sie es doch machen Ich finde es sehr schade das man uns immer sieht als wären wir ja so arm dran,wenn ich zeit habe bedauere ich mich selber,ich merke nichts von Unterdrückung, ich werde von der gesellschaft unterdrückt in dem man uns zwingen will unsere Tücher abzulegen das ist so als müsste ich mich vor der ganzen Welt ausziehen,ich zeige meine Weiblichkeit und all meine Reize die Allah mir gegeben hat nur meinem Mann,andere Männer geht es nichts an wie ich aussehe,und ich werde nur von Nichtmuslimen belästigt,indem ich beleidigt und beschimpft werde,und mir blöde Sprüche anhören muß
    von einem Muslimischen Mann wurde ich noch nicht belästigt das hat was mit Respekt gegenüber einer bedeckten Frau zu tun, ich signalisiere das auch indem ich meinen Blick zu Boden senke und ich direkten Blickkontakt mit Männern vermeide.Ich bin deutsche
    und aus überzeugung konvertiert und ich trage auch mein Kopftuch aus diesen gründen,wenn sich alle Frauen bedecken würden gäbe es viel weniger Sexualverbrechen aber in den Medien bekommen wir jeden diesen Dreck zu sehen es gibt kein schamgefühl,keine Moral,und keine Ehre mehr,für viele Frauen und Männer ist das ein fremdwort geworden in der westlichen Welt sogar vor Kindern schreckt man nicht mehr zurück,die sind krank nicht wir,die haben alle keine Angst vor Allah und denken die können machen was die wollen,und ich finde es eine Frechheit das wir so dikriminiert werden und wie Menschen 2.terKlasse behandelt werden
    hie wird immer von Intigration und Menschenrechten gesprochen von gleichstellung,den Muslimischen Frauen mit Kopftuch wird ja das Recht auf Bildung und einen Arbeitplatz genommen.Ich fühle mich diskriminiert und in meinen Rechten verletzt.Und ich werde mein Kopftuch nie ablegen,nur über meine Leiche,so lange ich lebe werde ich es tragen wenn ich tot bin können die mir es runterreißen aber dann ist es nicht meine Sünde.

  8. Peter said

    Ganz ehrlich.

    Wenn ich die beiden Damen auf dem Foto so sehe erinnert es mich an Ataturk der da sagte: „Der Turban ist nicht nur eine Kopfbedeckung sondern in erster Linie ein einzwaengen des Gehirns (falls vorhanden)“.
    Und…Diese beiden Damen sehen nicht aus als ob sie mit „summa cum laude“ abgeschlossen hatten?!

    Und wenn ich noch erwaehnen darf.
    Ich selbst bin verheiratet. Mit einer (geboren als) Muslima turkischer Herkunft. Meine Frau ist gebildet (PhD in Europa) wie das Gross ihrer Familie. Selbstverstandlich tragt sie keinen Schleier, oder Turban oder sonstiges am Kopf. Ausser es regnet oder wir sind am Skifahren. Meine Frau (wie gesagt Muslima. Geboren und aufgewachsen in der Turkei) spricht da ganz anderes. Sie spricht von Zwang. Von Ubergriffen. Von sexueller Notigung (halt alles das in muslimischen Lander taglich in den Zeitungen zu lesen ist). Sie sagt auch, dass der Turban ein Zeichen von fehlender Bildung und/oder fehlender Aufklarung ist.
    Was Ihre Aussage betrifft. Es macht mehr Spass wenn ich meine Frau nur einmal in der Woche nackt sehen wuerde…
    Ich kann Ihnen mit ruhigem Gewissen (und das nach fast 10 Jahren) sagen. Meine Frau ist fuer mich gleich „Sexy“ als am Tag als ich sie traf. Um nichts weniger wenn nicht sogar mehr.
    Das muslimische Manner permanent der Hosenstall offen steht hat nichts mit bedecken oder anderem zu tun. Es liegt auch nicht daran, dass Muslime mehr Sex brauchen oder agiler sind. Es liegt daran, dass fuer eine Muslime Frauen einfach Gebrauchsgut sind. Steht doch im Koran auch..“Und benutze deine Frau wie deinen Acker. Gehe hin und bestelle ihn wann immer du mochtest“.

    Soviel zur „Gleichberechtigung“ der Frau im Islam.

    ………………………Erenmord ist nicht islamisch (Muslimwelt)

    ………………………von Muslimwelt gelöscht.

    Nicht solange Muslime sich nicht an unsere Gesetze halten. Wenn Muslime in Europa sich aufmachen und unsere Verfassungen als ihre hochste Instanz anerkennen. Die Rechte des Individiums. Ohne Rucksicht auf das Geschlecht sind sie (wenn es nach mir geht) herzlich in Europa willkommen!
    ————————————————————————————————————————————-

    Kommentar von Muslimwelt editiert.

  9. muslimwelt said

    Hallo Peter,

    entschuldige mir die Verspätung meiner Antwort, ich komme erst jetzt dazu. Sie haben erzählt, dass Ihre Frau aus der Türkei stammt und Muslimin ist und sie trägt kein Kopftuch. Das kann ich schon verstehen dass sie kein Kopftuch trägt und ich kann nachvollziehen das deine Frau nicht viel Wissen über den Islam hat.

    Familien mit muslimischem Hintergrund werden oft mit Traditionen verwechselt. Es gibt viele muslimische Familien, was aber nicht wirklich etwas über die Religiosität aussagt bzw. das Wissen und Verstehen über die eigene Religion.
    Ein Muslim sollte an erster Stelle seine Religion kennen. Was bedeutet mein Glaube? Wer ist Allah? Was sind die Gebote und was sind die Verbote und warum soll ich sie einhalten?

    Wir glauben als Muslim an den einen Schöpfer, und das er uns geschaffen hat und alles was wir um uns sehen und auch das was wir nicht wahrnehmen können. Ein Muslim glaubt an die Weisheit Allahs, und daran dass sein Wissen nicht mit dem der Menschen vergleichbar ist. Ein menschlicher Verstand kann niemals das Wesen Gottes begreifen. Wir glauben weiter daran, dass Gott uns Propheten sandte die uns zur Rechtleitung aufriefen. Wir glauben, dass der Koran Gottes Wort ist und ihm dementsprechend Respekt gebührt. Wir urteilen nicht über die Gebote Allahs, noch haben wir Menschen das Recht Gottes Gesetze zu leugnen, oder in ihnen zu übertreiben.

    Die Gesetze Allahs sind eine Barmherzigkeit Gottes für uns, und eine Hilfe für ein ausgeglichenes Leben. Und in jedem Gebot steht die Weisheit Allahs dahinter, daran glauben wir. Gott will uns nichts Schlechtes. Gott ist Gerecht. Die Zeiten vergehen, die Gesellschaftsstrukturen ändern sich und Völker entstehen und geraten wieder in Vergessenheit. In jedem Jahrhundert ändern sich die Kritikpunkte, weil sich die Maßstäbe der Menschen ändern. Allah hat für uns einen einzigen Maßstab festgelegt und ein Gesetz gebracht, dass nicht einer speziellen Gesellschaftsstruktur bedarf noch auf eine bestimmte Zeit zugeschnitten ist. Gottes Gesetze sind für uns ewig. Vor hundert Jahren käme deine Frage warum 2 Menschen unterschiedlichen Glaubens nicht heiraten sollten den Menschen lächerlich vor. Heute ist es eine häufige Frage.

    Du fragst warum ist meine Frau eine Sünderin. Ich frage dich, kannst du mir einen erwachsenen gesunden Menschen auf der Welt nennen, der nicht gesündigt hat, de facto in irgendeiner Weise eine Sünde begangen hat?

    Gott hat den Gläubigen die Ehe mit den Kafirun untersagt. Eine solche Ehe ist vor Allah nicht gültig. Der Mann ist für die Bedürfnisse seiner Frau und Kinder verantwortlich. Ihm ist erlaubt Leute der Schrift zu ehelichen, weil er die Verantwortung trägt, letztendlich das letzte Wort hat. Ein Mann wird am Tage des Gerichts gefragt, was er für seine Familie getan hat, nicht die Frau. Er muss sicherstellen dass seine Kinder muslimisch erzogen werden. Die muslimische Frau kann aufgrund der Verantwortung des Mannes nicht sicherstellen dass ihre Kinder muslimisch erzogen werden. Und die Aufgabenverteilung in den anderen Buchreligionen übertragen dem Mann ebenfalls die Verantwortung und Versorgung für die Frauen. Heute mag es wohl kein Problem sein, früher dagegen schon. Und die Werte sind unbeständig.

    Allahs Gesetz schützt unsere Umma in jeder Zeit. Sicherlich wird eine überzeugte Muslimin versuchen ihre Kinder islamisch zu erziehen, und nicht jeder Mann wird sich dagegen stellen. Andersherum erkennen Muslimische Väter nicht immer ihre Verantwortung in der Erziehung, wenn sie mit einer Frau der Schrift verheiratet ist. Und das Gesetz Allahs ist die beste Weise die Umma(islamische Gemeinschaft) und den Glauben zu schützen. Und das ist ja auch das Ziel, das aus einer islamischen Ehe Kinder hervorgehen, die gläubig sind. Wenn jemand eine muslimische Frau heiraten möchte, so muss er sich also erstmal mit der Glaubens und Lebenswelt dieser Frau auseinandersetzen. Und erst wenn er die Gesetze und Werte anerkennt und gläubig ist, und seine Verantwortung, Aufgaben und Pflichten wahrnimmt die er für seine Frau trägt, erst dann ist gewährleistet, dass er ihr ein guter Ehemann sein kann, und die Ehe vom Glauben erfüllt ist.

    Warum? es gibt viele weitere Gründe. Ein anderer Grund davon ist zum Beispiel wie du über deine Frau redest. Du sagst:“ Meine Frau ist für mich gleich “Sexy” als am Tag als ich sie traf. Um nichts weniger wenn nicht sogar mehr.“ Ein Muslim redet nicht so über seine Frau. Diese Angelegenheiten bleiben zwischen dem Man und seiner Frau. Uns Muslime interessiert es nicht ob deine Frau sexy ist oder ob du sie immer sexy findest. Das geht uns gar nichts an. Das sind Privatsachen und muss zwischen euch bleiben. Nichtmuslime sehen das anders, manchmal geht ihr sehr weit bis man erzählt wie es bei ihm und seiner Frau im Bett läuft. Verliere bitte nicht meine Zeit mit Geschichten von deiner Frau. Und das ist einer von vielen Unterschieden zwischen uns Muslimen und Nichtmuslimen. Wir sind einfach anders erzogen. Wir sind mit Koran und Sunna erzogen, ein Maßstab der für alle Zeiten gültig.

    Weil wir von Gott geschaffen sind und für Gott leben und davon überzeugt sind ist es unsere Pflicht den vollständigen Glauben weiter zugeben und zu schützen. So sagt ein Muslim: „Ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt außer Allah und das Muhammed sein Gesandter ist“ Nicht wir glauben eventuell oder vielleicht, dass es irgendwas gibt, und das ist alles irgendwie Metapher. Das „Ich bezeuge…“ ist also nicht eine leere Phrase, sondern verpflichtet den Muslim auch zu Gottesdienstlichen Handlungen.

    Wie ist also die Wahrheit, die wir bezeugen, die Botschaft Allahs in deiner Familie geschützt?
    Wirst du deine Frau dazu anhalten, ihr Wissen zu mehren, ihren Iman zu stärken? Wirst du sie morgens sanft zum Gebet wecken? Kannst du ihr helfen Gutes zu tun, und Gott zu dienen, wenn du nicht mal die Gebote Allahs kennst, wenn sie dir legal sind? Die Ergebnisse kann man so schon sehen. Deshalb das Wissen das Wissen und nochmals das Wissen, dazu ist jeder Muslim verpflichtet, nach Wissen in seiner Religion zu streben. Auch deine Frau sollte sich ihren Glauben zuwenden und lernen und verstehen, sonst geht der Glaube Stück für Stück verloren. Letztendlich ist das einzige was bleibt, dass man sich Muslim nennt, und dass es da einen undefinierbaren Gott gibt. Das reicht aber nicht aus. Und deine Frau trägt letztendlich Verantwortung für ihr eigenes Handeln, wie du auch, wie wir alle.

    MFG Muslimwelt

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