Muslimwelt

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Muslime als Juden der Gegenwart

Posted by muslimwelt - November 26, 2007

Am vergangenen Donnerstag, den 13.9., fand in Wien 20 Brigittenau gegen die Vergrößerung des dort ansässigen „Islamischen Zentrums“ eine Demonstration statt. Nach den Verhaftungen von drei angeblichen Al-Qaida-Terroristen am Mittwoch in Wien stieß diese in der medial aufgeheizten Stimmung auf besondere Aufmerksamkeit.

 

Von den mehreren Hundert Teilnehmern zählten nur eine Minderheit zum Kader der FPÖ oder neonazistischer Gruppen. Die überwiegende Mehrheit scheinen Anrainer und Anrainerinnen aus dem „normalen“ Volk gewesen zu sein.

Sicher, man kann behaupten, dass sie von FPÖ und den Medien verhetzt worden seien. Das deckt aber nur einen Teil der Wahrheit ab. Denn für Verhetzung muss man empfänglich sein. Aus den Gesprächen vor Ort, und nicht nur dort, wird klar, dass über den gesamten gesellschaftlichen Schichtenbau hinweg der Islam als Bedrohung betrachtet, allenfalls sogar eine Islamisierung Europas halluziniert wird….weiter lesen

 

 

 

 

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2 Antworten to “Muslime als Juden der Gegenwart”

  1. Das ewige Gejammer der historisch Zurückgebliebenen, sie seien die „neuen Juden“ gehört mit zu den lächerlichsten und abstossendsten Taktiken im internationalen Jihad. Die Juden wurden stets nur aus Neid verfolgt – sie arbeiteten härter, verdienten mehr Geld, waren an der Spitze in Wissenschaft und Kunst etc. Dies war stets die einzige Motivation des Antisemitismus: blanker Neid. Bei der Islamophobie verhält es sich umgekehrt: wo der Islam herrscht, da herrschen Krieg, Elend und Verzweiflung. Individuelles Glück wird in ein fiktives Paradies verschoben, der Einzelne hat keinerlei Wert, es zählt allein die Unterwerfung unter einen (ebenfalls fiktiven) Allah und damit natürlich unter den jeweiligen Depoten und seine überraschenderweise dann doch recht weltlichen Machtinteressen. Als wäre das nicht bereits genug, um den Moslems ihr „Wir sind die neuen Juden“-Geschrei rechts und links um die Ohren zu schlagen, sind es ja gerade die Moslems, die den Antisemitismus gleichsam erfunden haben und ihn mit jedem Gebet, mit jeder Fatiha weiter in ihrer Unkultur zementieren und bereits unschuldige Kinder massiv ,it diesem Hass indoktrinieren. Warum? Aus Neid – dem ewigen Antrieb des Hasses. Weil Moslems nicht akzeptieren können, dass sie mit die disfunktionalsten Gemeinwesen und Weltbilder erschaffen haben, die überhaupt vorzufinden sind, verspüren sie einen starken Drang, alles Überlegene zu vernichten oder zu unterwerfen. Ein Glück, dass dies nichts an ihrer generellen Inkompetenz ändert…

  2. muslimwelt said

    Ich denke nicht das Neid der ausschlaggebende Grund war bei der Judenverfolgung. Hier spielen sicher eine Vielzahl von Ursachen eine Rolle. Im Christentum wurde bspw. lange Zeit den Juden die Schuld für die Ermordung Jesus untergeschoben. Alles in Allem ein Nährboden von Hass.
    Grundsätzlich sind wir Individien, und jeder Muslim bzw. Jude gleicht nicht dem anderen. Es soll auch garnicht darum gehen, was der eine oder andere in der Geschichte getan hat. Sondern es geht um das Anheizen von Hass gegenüber Muslimen, aufgrund von Terroristischen Gruppierungen, die eine Gefahr für uns selbst darstellen. Vorurteile gegenüber uns werden verschärft und geurteilt wird über uns alle. Die Gefahr ist die Gewalt, der Hass der daraus entsteht. Der Hass gegenüber Juden. Der Hass gegenüber Schwarzen.Der Hass gegenüber Muslimen ist der Gleiche, nur die Motive sind jedesmal anders. Und das ist die Gefahr. Das dieser Hass in der Gesellschaft legetimiert wird, man die Gefahr dieser Wut nicht mehr erkennt.

    Das stimmt, es gibt in vielen Ländern der Muslime Kriege. Ebenso gibt es positive Gegenbesispiele. Überspitzt gesagt könnte ich sagen, dass in jedem Land in dem es Kriege gibt auch andere Mächte, mit anderen Interessen ihre Hände mit im Spiel hatten und haben.
    Die Menschen streiten sich heute noch um Grenzen die ihnen durch Kolonialmächte aufgezwungen wurden (ZB. Marokko-Sahara).Islamische Länder sind meitens nicht durch sich selbst, aus eigenen Antrieb entstanden. Es ist für uns selbst traurig, dass Muslime ihre Glaubensbrüder bekämpfen.
    Zu den Opfern terroristischer Angriffe gehören Muslime selbst.
    Nein da stimme ich nicht zu. Der Antisemitismus besser Rassismus hat seine Wurzeln seit Anbeginn der Menschheit.Seit Anbeginn werden Menschengruppen aufgrund unterschiedlicher Motive verfolgt.
    Der Islam grenzt sich zu den anderen Religionen ab, wie diese es auch tun, wir haben nicht den selben Glauben. Die Botschaft im Islam ist dass man egal was man von den anderen erstmal hält gerecht zu den anderen sein muss. Der Antisemitismus gegenüber Juden hat sich erst seit der Israel/Palästinafrage verschärft. Kultur und soziale Faktoren wie Meinungen prägen die Menschen und somit auch ihre Sicht der Religion. Die Religion nimmt einen nicht Entscheidungen ab noch das Leben, es ist ein Wegweiser für uns Muslime. Blinder Hass genau wie Antisemitismus ist zu verurteilen. Der Mensch ist es, der dafür anfällig ist, ob Jude, Nazi oder Muslim. Dieser Hass findet sich überall. Du sprichst wie die anderen, gleich als würdest du 1,2 Miliarden Muslime kennen, du kennst nicht mal mich. Ich kann weder alle Juden verurteilen, für die Fehler die manche tun, noch für den Hass den manche in sich bergen. Noch kann ich von deiner negativen Meinung gegenüber uns auf alle Juden schließen. Das ist auch gut so, alhamdulilah. Gott hat uns Verstand gegeben.

    MFG Muslimwelt

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