Muslimwelt

Wissen schafft Frieden

Muslimwelt antwortet Gegenstimme: Wie muss der Koran gelesen werden?

Posted by muslimwelt - November 22, 2007

Bismi-llahi-rahmani-rahim

 

Ich bin auf einem Artikel aufmerksamm geworden in dem die Gegenstimmeunszeigen will „Wie muss der Koran gelesen werden?

magical-snap-20071123-1216-002.png

„Ich schwöre bei den Stationen der Sterne- und wahrlich, das ist ein großerSchwur, wenn ihr es nur wüsstet, dass dies wahrlich ein edeler Qur´an ist in einer Wohlaufbewahrten Unterschrift. Keiner kann sie berühren, außer den Reinen. (Sie ist) eine Offenbarung vom Herrn der Welten.“ Qur´an (56:75-80)

Ferner:

 

„Und das Wort deines Herrn ist in Wahrheit und Gerechtigkeit vollendet worden.

Keiner vermag Seine Worte zu ändern, und Er ist der Allhörende, der

Allwissende.“( Qur´an 6:115).

 

Gegenstimme: Nur im Original sei er wirklich verständlich, sagen die, die es zu glauben wissen. Das ist eigentlich seltsam, weil die Bibel der Christen mühelos in alle Sprachen der Welt übersetzt werden konnte, ohne dass die Botschaft verfälscht wurde.

 

Muslimwelt: Ohne das die Botschaft verfälscht wurde? Sie machen doch Spaß oder?

Wir Muslime glauben auch an die Thora und das Evangelium als Allahs Offenbarungen an Moses und Jesus. Nur hat uns Allah (t) im Qur´an offenbart, dass diese Schriften verändert wurden und so auch Seine Worte; deswegen ist für uns der Qur´an ausschlaggebend in unserer Lebensführung.

Dass die Bibel verändert wurde, wird deutlich, wenn man die Evangelien miteinander vergleicht. Es gibt viele Widersprüche, die man nicht so ohne weiteres übergehen darf; denn in einem Buch, in dem Gottes Wort stehen soll, das für die Menschen doch eine Rechtleitung darstellen soll, darf es keine Widersprüche geben, weil diese die Menschen vom wahren Weg abbringen können, was sie, laut Bibel und Qur´an, in die Hölle führt. Oder?

Dies scheinen sich die Menschen nicht überlegt zu haben; denn sonst hätten sie sich lieber ihre Hände abgehauen, als dass sie irgendetwas an dem Wort Gottes.

Es ist kein Wunder das die Bibel „Botschaft verfälscht wurde“, jeder weiß es.

Es gibt keine 100% Übersetzung. Muslime waren sich stets darüber im Klaren, dass er sich nicht befriedigen in anderen Sprachen übersetzen lässt, weil Jede Übersetzung Auslegung ist und zwangsläufig seine Bedeutungsvielfalt beschneidet, denn der Wortschatz zweier Sprachen kann sich nicht voll

entsprechen. (Murad Hofmann; Koran. S.70)

 

Seltsam ist auch die Behauptung, die Sprache des Korans sei das Arabische. Das stimmt nicht (ganz), denn die Sprache des Korans ist genau jener Sprachmix, der vor etwa 1.400 Jahren dort gesprochen wurde, wo sich heute Saudi-Arabien befindet. Zu 80% Arabisch, zu 20% Wörter aus anderen Sprachen wie Aramäisch und Syrisch. Ich bin kein Sprachwissenschaftler, aber mir erscheint es absurd anzunehmen, dass ein heutiger Mensch diesen Sprachmix zu 100% so verstehen kann, wie er damals gemeint war – damals, als Mohammed dieses Buch schrieb oder hat schreiben lassen.

 

 

Was ist das denn bitte, uns interessiert nicht wie es dir erscheint?[… das stimmt nicht…. ich bin kein Sprachwissenschaftler… mir erscheint es absurd…] Vielleicht wissen sie ja nicht mehr wie sie heißen und sie reden über Koran? Warum nur Koran? Reden sie über Autos oder Frauen oder Techno und lassen sie die Finger wovon sie keine Ahnung haben.

Der Prophet Frieden sei mit Ihm war Analphabet er könnte weder lesen noch schreiben, aber wie Goethe über Ihn sagt: in seinem “West-Östlichen Divans”:

“Jesus fühlte rein und dachte
Nur den Einen Gott im Stillen;
Wer ihn selbst zum Gotte machte
Kränkte seinen heil’gen Willen.
Und so muß das Rechte scheinen
Was auch Mahomet gelungen;
Nur durch den Begriff des Einen
Hat er alle Welt bezwungen.”
(WA I, 6, 288 ff)

Keiner hat behauptet das die Sprache des Korans 100% Arabisch sei. Es wird jedoch eingeräumt, dass im Koran nichtarabische Eigenamen vorkommen, wie Isra’il, Imran, Nuh usw.. .Aber die dominierende Sprache des Koran ist Arabisch und Bleibt Arabisch, nicht nur 80% wie der „Islamwissenschaftler“ Des Gegenstimme hier uns versucht zu erklären.

Nur dann werde ich euch mit etwas Wissen bereichern. Im Koran gibt es zwei gleiche Wörter, aber in verschiedenen Dialekten erwähnt. In der Arabischen Halbinsel gab es viele Stämme, die zwar Arabisch gesprochen haben, aber der Dialekt(2 gleiche Sachen mit 2 unterschiedlichen Namen) unterscheidet sich. Warum gibt es zwei gleichartige Wörter aber in verschiedenen Dialekten? Damit die Stämme sich direkt von der Offenbarung angesprochen fühlen. Andererseits gibt es neue Wörter im Koran, deren Bedeutung man nicht kannte. Diese wurden ihnen vom Propheten erklärt. Ein Beispiel dafür, Paradies und Hölle sind in Koran und Sunna mit Bezeichnungen beschrieben, die keine Existenz auf der Erde hatten.(Namen von verschiedenen Stufen des Paradies….)

Letztendlich war die Arabische Sprache damals eine in Entwicklung begriffene Sprache und dies hat der Koran ausführlicher gemacht, und Allah weiß es am besten.

Die Sprache des Korans – das ist Allgemeinwissen – ist arabisch. Der Koran selbst gibt uns Hinweise über seine Sprache:

„Wir haben sie ja herabgesandt als arabischen Koran, damit ihr vielleicht versteht“. (12: 2)

An anderer Stelle wird die Sprache des Korans ‚klare arabische Sprache‘ genannt (arabijjun mubin): „… und dies ist klare arabische Sprache.“ (16:103)

Es erhebt sich folgende Frage: Warum wurde der Koran in arabisch und nicht in irgendeiner anderen Sprache offenbart? Der erste und sehr offensichtliche Grund wird bereits im Koran genannt, nämlich weil der Prophet, der diese Botschaft verkünden sollte, ein Araber war, ist es nur natürlich, dass die Botschaft in seiner Sprache verkündet

werden sollte:

„Und wenn Wir ihn einen fremdsprachigen Koran gemacht hätten, bestimmt würden sie sagen: ‚Warum sind nicht seine Zeichen erklärt? Fremdsprachig und ein Araber?‘ Sag: Er ist für diejenigen, die glauben, Rechtleitung und Heilung …“ (41: 44).

 

Ein weiterer wichtiger Grund betrifft das Publikum, das die Botschaft empfangen sollte. Die Botschaft musste in einer Sprache sein, die von dem zuerst angesprochenen Publikum verstanden wurde, d.h. die Einwohner von Mekka und das Gebiet seiner Umgebung:

 

„Und derart haben Wir dir einen arabischen Koran offenbart, damit du die Uransiedlung warnst, und wer um sie herum ist, und du vor dem Tag des Versammelns warnst, kein Zweifel daran, ein Teil ist im Paradiesgarten und ein Teil in der Feuerflamme“ (42: 7)

 

Unter den Gelehrten gibt es einige Meinungsunterschiede, ob die Sprache des Korans Ausdrücke enthält, die nicht arabisch sind. Einige (darunter Tabari und Baqillani) vertreten die Ansicht, dass alles im Koran arabisch ist und dass Wörter nichtarabischen Ursprungs, die sich im Koran finden, trotz allem Teil der gesprochenen arabischen Sprache waren. Obwohl diese Wörter nicht arabischen Ursprungs waren, benutzten und verstanden sie die Araber, und sie wurden vollkommen in die arabische Sprache integriert. Es wird jedoch eingeräumt, dass im Koran nichtarabische Eigennamen vorkommen, wie Isra’il, Imran, Nuh usw..

Andere haben gesagt, dass der Koran tatsächlich Wörter enthält, die in der arabischen Sprache nicht gebräuchlich waren, wie z.B.:

al-qistas (17: 35), aus dem Griechischen.

al-sidschil (15:74), aus dem Persischen.

al-ghassaq (78:25), aus dem Türkischen.

al-tur (2: 63), aus dem Aramäischen.

al-kifl (57: 28), aus dem Abessinischen.

Einige Gelehrte haben über das Thema des fremdsprachlichen Wortschatzes im Koran Bücher verfasst, z.B. Sujuti, der ein kleines Buch mit einer 118 fremdsprachliche Ausdrücke umfassenden Liste zusammenstellte. [ULUM Al-QUR´AN Einführung in die Koranwissenschaften Ahmad von Denffer]

Abschließend ist zu sagen dass der Koran selbst das Arabisch entsprechend geprägt hat. An ihn orientiert sich die Arabische Sprache.

Wenn, was ja die Überzeugung der Mohammedaner aka Muslime ist, der Koran von einem allwissenden Gott diktiert wurde,

Wieder ein Fehler, der Koran ist das heilige Buch der Muslime. Es ist die abschließende Rechtleitung an die Menschen, überbracht durch den Engel Gabriel an den abschließenden der Gesandten, Muhammad (Frieden sei mit Ihm), nicht von dem allwissenden Gott diktiert.

Wir sind keine Mohammedaner wir sind Muslime, das habe ich euch schon mal erklärt.

wäre es dann diesem allwissenden Gott, der angeblich alles vermag und alles bestimmt, einschließlich aller Menschen, ihrer Bräuche und Sprachen, nicht ein leichtes gewesen, seine Worte so zu fassen, dass sie einer Übersetzung standhalten? Er tat es nicht, weil nicht er, sondern Mohammed Urheber jener Schrift ist.

 

 

Also so erklärt Ihr die Sachen „…seine Worte so zu fassen, dass sie einer Übersetzung standhalten? Er tat es nicht, weil nicht er, sondern Mohammed Urheber jener Schrift ist….“

 

Also wenn Gott das getan hat dann würde nicht Mohammed der Urheber sein, jene Schrift ist dann also von Gott, mit welcher Logik denkt Ihr?

Und die Irrtümer und Lügen des Korans sind nicht jene eines Gottes, sondern die von Mohammed und als solche werden sie seit 1.400 Jahren immer wieder reproduziert wie zum Beispiel die groteske Behauptung, die Christen würden die Jungfrau Maria als dritte Gottheit neben Jesus und “Allah” verehren.

Warum eine Lüge ist das nicht war dann soll ihr das in Ruhe lesen:

„Als das Christentum 391 n. Chr. im Römischen Reich zur Staatsreligion ernannt wurde, begann eine Verehrung der Märtyrer und auch Marias. Vierzig Jahre später wird Maria durch das Konzil von Ephesus zur „Theotokos“ bzw. „Dei Genetrix“ im ernannt. Nach diesem Konzil entsteht eine neue, unbiblische Verehrung Marias, die der Verehrung der „Himmelskönigin“ aus dem Alten Testament ähnelt. Im fünften und sechsten Jahrhundert versucht man versteckte Hinweise auf Maria in der Bibel zu finden, und ein Jahrhundert später entstehen die ersten Marienfeste und Mariengebete, wie das „Ave Maria“. Auch im Volk, genauso wie unter den Gelehrten, vertritt man zu dieser Zeit die Meinung, dass das Beten zu Maria eher eine Erhörung findet, als das Beten zu Jesus. Nach der Reformation beginnt in der römisch-katholischen Kirche die Gegenreformation, bei der versucht wird, möglichst viele unbiblische Texte zu verbieten. Doch das Volk pflegt den Glauben an Maria weiter. In der Romantik blüht der Glaube an Maria wieder auf.“ (wikipedia)

Danach hat der Allmächtige Gott die Offenbarung durch Gabriel von dort geschickt. Und was lässt euch wissen was Dort ist, dort wo es kein Dort gibt. Denn Allah umhüllt keinen Raum und keine Zeit. Und Ihn erreichen die Blicke nicht.

In diesen reproduzierten Versen 119-121 der Sura Maida wird der Jüngste Tag beschrieben, wenn Allah (t) Jesus (Friede auf ihm) über den irreführenden Eifer seiner so genannten Anhänger, die ihn und seine Mutter anbeteten, befragen wird und seine Antwort wird sein:

„Und wenn Allah sprechen wird: „O Jesus, Sohn der Maria, hast du zu den Menschen gesagt: »Nehmt mich und meine Mutter als zwei Götter neben Allah?« wird er antworten: „Gepriesen seist Du. Nie könnte ich das sagen, wozu ich kein Recht hatte. Hätte ich es gesagt, würdest Du es sicherlich wissen. Du weißt, was in meiner Seele ist, aber ich weiß nicht, was Du in Dir hegst. Du allein bist der Allwissende des Verborgenen…“ (Quran 5:116)

„Nichts anderes sagte ich zu ihnen, als das, was Du mich geheißen hattest: »Betet Allah an, meinen Herrn und euren Herrn. « Und ich war ihr Zeuge, solange ich unter ihnen weilte, doch nachdem Du mich abberufen hattest, bist Du ihr Wächter gewesen; und Du bist der Zeuge aller Dinge.“ (Quran 5:117)

„Wenn Du sie bestrafst, sind sie Deine Diener, und wenn Du ihnen verzeihst, bist Du wahrlich der Allmächtige, der Allweise.“ (Quran 5:118) [Christentum und Islam von Ahmed Dedaat]

 

Nicht weniger seltsam ist der Umstand, dass die Mohammedaner aka Muslime ihrem Gott in einer Haltung huldigen, die 1:1 der Unterwerfungsgeste von Pavianen entspricht, während Gläubige anderer Richtung den Dialog mit ihrem Gott/ihren Göttern stehend, sitzend oder knieend führen.

Das was Ihr mit Frechheit und Niveaulosen Ausdrücken

„Unterwerfungsgeste von Pavianen entspricht nennt“, heißt Gebet. Die Anbetung des Schöpfers fünfmal am Tag ist die beste Art im Menschen eine starke Persönlichkeit zu formen. Im Gebet schließt sich jede Muskelfaser der Seele und dem Verstand im Gottesdienst und der Lobpreisung Gottes an. Das islamische Gebet ist kein bloßer Gottesdienst, es ist insgesamt ein Ausdruck von geistiger Meditation und spiritueller Hingabe, von Festigung des Charakters und von körperlicher Übung. Neben dem festen, rituellen Gebet gibt es das freie Gebet, ohne besondere Form und zu beliebigen Zeiten.

 

Wir strecken die Hände hoch dann runter mit der Aussage:“Allahu Akbar“ dies bedeutet wir lassen jetzt das Leben an der Seite und beginnen eine direkte Verbindung zu Allah durch das Gebet aufzubauen. Es ist ungefähr gleich, wenn sie viel zu tun haben und es kommt jemand und fängt an sich mit dir zu unterhalten, trotz dass sie keine Zeit dafür haben, Als Reaktion heben sie die beide Arme oder eine und sie sagen las mich zur Zeit in Ruhe. Oder lass das jetzt.

Ich habe in der Kirche Christen stehen,sitzend oder knieend beim Beten gesehen.

Die Frage wie hat Jesus (Isa Frieden sei mit Ihm) gebetet?.

Markus 14:35-37 Jesus geht ein paar Schritte weiter, kniet nieder und betet

Noah kommt, kniet nieder, erhebt die Hände zum Himmel, betet.

Alle Propheten haben so gebetet.

Ist das, was ihr Unterwerfungsgeste von Pavianen nennt? Was ist bitte Schlimm daran wenn man zu Gott so betet und sich unterwirft.

 

 

Islam bedeutet durchaus nicht Frieden, auch wenn uns das muslimische Kreidefresser immer wieder weis machen wollen, sondern Unterwerfung – bedingungslose Unterwerfung unter die Allmacht Allahs, die jener, in abgestuften Portiönchen, teilweise weitergibt an seine Propheten, Kalifen, Mullahs und Imame, die ihrerseits wieder etwas davon abgeben an die männlichen Mohammedaner. Nach diesen kommen die Frauen, die praktisch machtlos sind, und noch unter diesen steht das weibliche islamische Kind. Es wird um eine ganze Welt betrogen.

 

Thema Islam bedeutet Frieden schon gesprochen.

Also lieber Gegenstimme Ihr müsst etwas tun, damit ihr Islam richtig lernt. Es tut mir leid, ich muss euch enttäuschen. Ihr habt keine Ahnung in der Religion nicht nur über den Islam sondern ich habe auch bemerkt im Christentum nicht. Ich habe mir ein Bild gemacht. Das Resultat ist unbefriedigend. Ihr müsst vielleicht Überstunden machen oder wisst ihr was, lasst einfach die Finger weg wo von ihr keine Ahnung habt. Islam lernt man nicht in Medien.

Ab heute wird die Rubrik Islam in Gegenstimme unter die Luppe genommen und ich werde „Incha Allah“ alle eure Lügen wiederlegen so Gott es will.

Advertisements

11 Antworten to “Muslimwelt antwortet Gegenstimme: Wie muss der Koran gelesen werden?”

  1. rational said

    „Nur hat uns Allah im Qu´ran offenbart, dass diese Schriften (Thora, Evangelium) verändert wurden un so auch seine Worte“.
    Mich interessiert, an welcher Stelle der Qu´ran von einer Veränderung dieser Schriften berichtet. Ich bitte freundlichst um Angabe der entsprechenden Stelle(n).

  2. muslimwelt said

    Hallo rational,
    Bismi-llahi-rahmani-rahim

    „Deshalb, weil sie ihren Bund brachen, haben Wir sie verflucht und haben ihre Herzen verhärtet. Sie entstellten die Schrift an ihren richtigen Stellen und sie haben einen Teil von dem vergessen, woran sie gemahnt wurden. Und du wirst nicht aufhören, auf ihrer Seite – bis auf einige von ihnen – Verrat zu entdecken. Also vergib ihnen und wende dich (von ihnen) ab. Wahrlich, Allah liebt jene, die Gutes tun.“(Sure5:13)

    Es gibt nicht nur einer Stelle im Koran, die von einer Veränderung dieser Schriften berichtet sondern viele:
    Wir Muslime glauben an alle göttlichen Schriften in ihren Originalformen und an ihre Propheten und dass es keinen Unterschied zwischen ihnen gibt.
    Die Schrift nach Abraham, die Thora (Moses), die Psalme (David), Evangelien (Jesus) und dem Koran (Mohammed). Es wird im Koran 3;3 klar gesagt, dass Allah die Torah und die Evangelien herabgesandt hat. Jedoch blieb keine dieser Schriften in ihrer originalen Form, außer dem Koran, der für die gesamte Menschheit und für alle Zeit(en) geschickt wurde.
    Zusätzlich zu anderen Gründen, warum der Koran der Menschheit gesandt wurde, wie in 18;4-5 erwähnt:

    (und) damit es jene warne, die da sagen: „Allah hat Sich einen Sohn genommen.“ Sie haben keinerlei Kenntnis davon, noch hatten sie ihre Väter. Ungeheuerlich ist das Wort, das aus ihrem Munde kommt. Sie sprechen nichts als Lüge. (Sure18:4-5)

    Die Sure wurde er geschickt, um die Christen vor einer schrecklichen Strafe zu warnen, falls sie nicht aufhören zu sagen; „Allah hat einen Sohn gezeugt“.
    Muslime glauben, dass alles, was Jesus (mögen Friede und der Segen Allahs auf ihm ruhen) predigte, von Gott kam; Evangelien (Injeel); die „frohe Botschaft“ und die Führung Gottes für die Kinder Israels. Es gibt keine Stelle in den vier vorhandenen Evangelien, dass Jesus ein Wort davon geschrieben hat, noch wird erwähnt, dass Jesus jemand anderem aufgetragen hat, es aufzuschreiben. Was bleibt, wenn die Evangelien heutzutage das Machwerk Dritter sind.

    Allah sagt in(Sure2:78-80):

    78.Es gibt Ungelehrte unter ihnen, die das Buch nicht kennen, sondern nur Wunschvorstellungen; und sie stellen nichts anderes als Vermutungen an.

    79. Doch wehe denen, die das Buch mit ihren eigenen Händen schreiben und dann sagen: „Dies ist von Allah“, um dafür einen geringen Preis zu erlangen! Wehe ihnen also ob dessen, was ihre Hände geschrieben und wehe ihnen ob dessen, was sie erworben haben!

    80. Und sie sagen: „Gewiß wird uns das Feuer nicht berühren, außer auf abgezählte Tage!“ Sprich: „Habt ihr etwa ein Versprechen (darüber) von Allah erhalten? Dann wird Allah Sein Versprechen bestimmt nicht brechen oder wollt ihr über Allah (etwas) sagen, wovon ihr kein Wissen besitzt?“

    Ich glaube, dass die Suren (5,2 und 18) deutlich genug sind und bestätigen das es Verfälschung in diesen Schriften gibt.

    Falls sie immer noch Fragen haben, zögern sie nicht, sie mir zu stellen.

    MFG Muslimwelt

  3. rsk6400 said

    Da lese ich, „Es ist kein Wunder das die Bibel „Botschaft verfälscht wurde“, jeder weiß es.“ – Ich denke, dieses Blog fordert zu Recht Respekt vor Muslimen. Dann darf ich als katholischer Christ aber auch von euch Respekt vor meiner Religion verlangen. Und das Wort „verfälschen“ ist beleidigend. Meine Kirche versteht die Bibel als Wort Gottes, aber nicht in dem Sinne, dass Gott für jeden einzelnen Buchstaben verantwortlich wäre. Nach unserem Verständnis hat Gott vielmehr Menschen benutzt, um seinen Heilsplan in den Worten und den Bildern dieser Menschen mitzuteilen.

  4. rational said

    Vielen Dank. Zum besseren und richtigen Verständnis von Sure 5,13 wäre es angebracht, auch Sure 5,11-12 also die vorhergehenden Verse zu zitieren. Da ist von „Israel“ die Rede, nicht von den Christen und dem Evangelium.
    5,11; Wahrlich, Allah hatte einen Bund mit den Kindern ISRAELS…. „.
    Von den Christen ist erst in 5,14 die Rede.“…auch diese haben dann einen Teil von dem VERGESSEN..“
    „Vergessen“ ist mit Sicherheit nicht „entstellen“.
    Ich darf um philologische und intellektuelle Sauberkeit bei derartigen Diskussionen bitten

  5. muslimwelt said

    @Rsk

    Hallo,

    Es tut mir leid ich wollte niemanden beleidigen, und ich respektiere alle Religionen.
    Als Muslim glaubt man nun mal, dass die Schriften verändert worden. Sei es durch den Lauf der Zeit, Übersetzungsfehler, Anpassung oder Absicht. Wir glauben dass die Botschaft Jesus einfach eine andere war. Wie die Juden Jesus nicht als Prophet anerkennen, oder ihr unseren Propheten als falschen Propheten hinstellt. Das sind nun mal die Glaubensunterschiede. Ziel soll es nicht sein jemanden zu beleidigen, man glaubt einfach an eine andere Wahrheit. Vielleicht sollte man auch mal darüber nachdenken wie einige Christen über Muslime denken.

    Da wird unser Prophet teils als der Antichrist schlechthin dargestellt. Wir können einander respektieren, aber trotzdem werden die Unterschiede in Grundsätzlichen Glaubensfragen zwischen den Religionen immer bestehen. Das ist nun mal so, und sollte nicht Grundlage sein sich beleidigt zu fühlen. Wenn ich verändert sage, bedeutet dies ja auch im weitesten Sinne Verfälschung. Ich kann also niemals einen Christen vollkommen zufrieden stellen, wie man wohl auch nicht einen Muslim zufrieden stellen kann, indem man behauptet der Prophet Mohammed sei ein falscher Prophet. In bin auch nicht beleidigt sondern einfach einer anderen Meinung, das sind schlicht die Unterschiede der Buchreligionen.

    MFG Muslimwelt

  6. muslimwelt said

    Hallo,
    Danke für den Hinweis zur Sure 5,11/12. Ich habe das nicht differenziert dargestellt weil ich mich auf beide Buchreligionen insgesamt bezogen habe.

    Wenn wir uns ein bisschen auf Ihre Frage konzentrieren.

    Ihre Frage war: „Mich interessiert, an welcher Stelle der Qu´ran von einer Veränderung dieser SCHRIFTEN berichtet „ Nicht Beweise einer Veränderung nur für Christen oder nur für Juden.

    Also mit SCHRIFTEN meinen sie bestimmt Thora und Evangelium, und wenn sie es so meinen, dann ist hier die Rede von den Kindern Israels sowie den Christen.

    Anderseits, sagen die Juden nicht “Allah hat sich einen Sohn genommen.”

    Wenn man nun liest “Allah hat Sich einen Sohn genommen.”, weiß man das damit die Christen angesprochen sind. Diese Aussage hat nichts mit VERGESSEN zu tun sondern ist nach muslimischen Glauben eine Verbreitung von etwas was Allah nie offenbart hat. Und ist somit eine Veränderung in unseren Augen.

    Ich bitte nächstes Mal um mehr Aufmerksamkeit.

    MFG Muslimwelt

  7. rational said

    Danke. Natürlich habe ich mich bei „Schriften“ auf Thora und Evangelium berufen. Nun langsam und logisch: bei der Schaffung des Korans war dem Schöpfer absolut bekannt, dass die Christen Jesus als Gottessohn bezeichnen, als Aussage aus den Evangelien. Wenn nun der Schöpfer des Korans wie unter Sure 5,11/12 von „entstellen“ der heiligen Schriften schreibt, wäre genau da der Platz gewesen, auf „Entstellungen“ der Christen (hier Gottessohnschaft) hinzuweisen, wie bei den Kindern Israels. Gerade das macht der Schöpfer des Korans nicht: bei den Kindern Israel schreibt er von „entstellen“, bei den Christen von „vergessen“.
    Auch Du kannst aus Sure 5,11-14 nicht mehr als ich herauslesen.
    Es stellt sich eine weitere Frage (leider kriege ich die entsprechenden Koranstellen nicht so auf die schnelle zusammen): der Koran lehnt bekanntlich die Gottessohnschaft Jesu ab, und spricht von falscher Auslegung, modern Fehlinterpretation, der Evangelien. Das ist verständlich und auch erklärbar: zu allen (christlichen) Zeiten hat es christliche Stimmen gegeben, die genaus dies ablehnen, von Arius bis heute. Aber auch da wird moslemischerseits nicht von „entstellen“ oder „verfälschen“ gesprochen, sondern von falscher Auslegung. Eine falsche Auslegung setzt aber einen richtigen Text voraus.

  8. rsk6400 said

    Ich bleibe beim Thema des Respekts: Ich kann dieselbe Sache respektvoll oder respektlos ausdrücken. Die Wörter „verfälschen“ und „Machwerk“ (siehe oben, Kommentar Nr. 2) sind respektlos. Ich würde umgekehrt nicht sagen, Mohammed sei ein „falscher Prophet“ gewesen. Ich sage natürlich, dass ich nicht an den Teil seiner Botschaft glaube, der dem Christentum widerspricht. Ich denke, hier kommt es darauf an, auch durch die Wahl der Worte zu zeigen, dass man den anderen respektiert.

  9. rational said

    @ rsk6400: hier herrscht wohl Ruhe, weil sich die Diskussion nicht so entwickelt hat, wie vom Verfasser vorgestellt. Im Koran gibt es nicht eine einzige Stelle, in der von „verfälschen“ oder „Machwerk“ hinsichtlich der christlichen Basisschriften (hier Evangelien) geschrieben wird. Es ist immer von „falscher“ Auslegung die Rede, nicht von „falschen“ Texten.
    Diese Aussagen des Verfassers hier gehören leider zum Diskussions- Standardrepertoire vieler Muslime, die dann immer sehr erstaunt sind, wenn man sie auf mögliche Koranstellen hierfür befragt – und nichts kommt. Dann werden die abenteuerlichsten Konstruktionen und Interpretationen herangezogen um zu „beweisen“, was durch den Koran nicht zu beweisen ist.
    Ich bin evangelisch-lutherischer Christ.

  10. muslimwelt said

    Sie haben mich um philologische und intellektuelle Sauberkeit bei derartigen Diskussionen gebeten. Worauf ich bemerkt habe, dass dies nicht der Fall bei ihnen ist.

    Ich wollte nicht weiter mit ihnen diskutieren, indem sie unsinnige Aussagen abgeben? Sie reden von “falscher” Auslegung, nicht von “falschen” Texten. Das ist ihre Meinung und ich will hier nicht über Meinungen reden.

    Frage: Sie als evangelisch-lutherischer Christ, müssen bestimmt die Antwort kennen? Glauben die Evangelikaner an die Bibel (Altes und Neues Testament) oder nur an das neue Testament?

    Sie reden über eine falsche Auslegung (falsche Botschaft) die mehr als zwei Milliarden Christen in die Irre führt. Noch glaube ich nicht, dass diejenigen mit einer falschen Botschaft ins Paradies kommen, wenn die Wahrheit deutlich zu erkennen ist. Die Texte dagegen sind nicht falsch, dass ist was sie behaupten.

    Frage: Können die Christen nicht erkennen das die Auslegung falsch ist, wenn der Text deiner Meinung nach nicht falsch ist?

    Sie sagen die Texte dagegen sind nicht falsch. Ich kenne viele Sorten von Bibeln.
    Welche jetzt, von diesen verschiedenen Heiligen Bibeln ist die Authentische?

    Jetzt komme ich zurück zur Wahrheit.

    Neues Testament:

    … um die neunte Stunde aber schrie Jesus mit lauter Stimme: Eli, Eli, lama sabachthani?
    (Mein Gott, warum hast Du mich verlassen?) Matthäus 27:46

    Nehmen wir jetzt diesen Ausschnitt, ist das ein wahrer Text aus der Biebel oder falsche Interpretation? Wenn sie sagen dies ist falsche Auslegung dann verstehen wir beide nicht das gleiche unter dem Wort Auslegung. Wenn das eine wahre Aussage von Jesus ist, wäre das ein unverhohlener Ausdruck von Unglauben laut allen theologischen Autoritäten. Außerdem ist es unglaubwürdig, dass diese Worte von einem Propheten Gottes kommen sollen, da Gott niemals Seine Versprechen bricht und Seine Propheten sich nie über Seine Versprechen beschwert haben, besonders wenn die Aufgabe des Propheten verstanden wurde.

    Muslime glauben, wie der Koran beschreibt, dass Jesus nicht gekreuzigt wurde. Es war die Absicht seiner Feinde, ihn am Kreuz zu töten, aber Allah hat ihn aus diesem Plan errettet. Koran, 4:157:

    „Wir haben den Messias, Jesus, den Sohn der Maria, den Gesandten Allahs, getötet“, während sie ihn doch weder erschlagen noch gekreuzigt hatten, sondern dies wurde ihnen nur vorgetäuscht; und jene, die in dieser Sache uneins sind, sind wahrlich im Zweifel darüber; sie haben keine Kenntnis davon, sondern folgen nur einer Vermutung; und sie haben ihn nicht mit Gewissheit getötet. Vielmehr hat Allah ihn zu Sich emporgehoben, und Allah ist Allmächtig, Allweise.“
    (Die Frauen, An Nisa 4:157) Also hier wird der fehlerhafte Text der abgehandelt und dass das neue Testament entstellt worden ist.

    Allah hat nie zugelassen oder erlaubt das Jesus gekreuzigt wird. Dies steht aber im Neuen Testament geschrieben. Also reden wir von einer Textveränderung nach islamischen Glauben und nicht von falscher Auslegung.
    Dies hat Allan bestätigt in Sure 4:157.

    Eine falsche Auslegung oder Verfälschung durch Nutzung bestimmter verwendeter Begriffe oder Verdrehungen bzw. Übertreibungen ist eine Verletzung der Reinheit und Authentizität Gottes Offenbarung.

    Sind sie zufrieden mit einer Religion, die auf falschen Auslegungen basiert? Wenn nein, Warum sind sie immer noch Christ?
    Wenn ja, dann wünsche ich ihnen Alles Gute auf ihrenen Glaubensweg und verlieren sie nicht meine Zeit mit Behauptungen.

    MFG Muslimwelt

  11. rational said

    @ Muslimwelt: Ein Christ, gleich welcher Konfession, glaubt an die Worte des Alten und Neuen Testaments, mit der Einschränkung, dass Lehren, Gebote des Alten Testaments, die durch das Neue Testament aufgehoben wurden, nicht mehr gelten (z.B. Beschneidung).
    Es gibt keine falschen Texte, es sei denn, dies würde wissenschaftlich nachgewiesen. Eine Behauptung des Korans ist weit ab von einem wissenschaftlichen Beweis, und fällt unter Glaubensfragen. Die Quellentexte des NT sind zeitnah und alle in Koinee, d.h. dem damaligen Griechisch.
    Der „Bibelkanon“ wurde später fixiert. Etliche Schriften wurden nicht aufgenommen, meist wg. Bedenken der Authentizität, z.B. das „Thomasevangelium“. Alle dies nicht aufgenommenen Schriften sind den Christen als „Apokrypphen“ leicht zugänglich.
    Auf der Basis dieser echten Schriften haben sich unterschiedliche Interpretationen herausgebildet, darunter auch die des Arius, der die Gottessohnschaft Jesu verneint. Aber auch er hat die identischen Texte benutzt. Der Islam kennt ähnliches: Sunniten, 3-7-9-12-Schiiten, Charidschiten, Aleviten, ja weiter noch die Drusen und Jesiden. Unterschiedliche Interpretationen bleiben nie aus, es ist menschlich. Nur, jeder von uns kann nur für sich entscheiden, welcher Interpretation er folgen will. Die Wahrheit liegt ausschliesslich bei Gott. Wir werden sie, so Gott will, einmal erfahren.
    In Marrh. 27, 46 betet Jesus den Psalm 22,2.
    Deine theologischen Begründungen nimmst Du aus dem Koran im Glauben, dass dieser das Wort und den Willen Gottes exakt wiedergibt. Ich glaube dies nicht. Damit ist einer theologische Diskussion der Boden entzogen. Übrig bleibt der gegenseitige Respekt.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

 
%d Bloggern gefällt das: