Muslimwelt

Wissen schafft Frieden

“ Glaubst du an ein Leben nach der Geburt?“

Posted by muslimwelt - November 17, 2007

Im Bauch einer schwangeren Frau unterhal­ten sich zwei ungeborenen Babys. Das eine ist gläubig, das andere ungläubig.

Das ungläubige Baby fragt das andere: “ Glaubst du an ein Leben nach der Geburt?“

Das gläubige Baby antwortet: “ Ja, natürlich. Je­dem ist doch klar, das ein Leben nach der Geburt existiert. Hier sind wir nur, um stärker zu werden und um bereit zu sein, für das, was uns erwartet.

Das Ungläubige meint darauf: “ Das ist doch dumm. Es gibt kein Leben nach der Geburt. Kannst du dir vielleicht vorstellen, wie so ein Le­ben aussehen soll?“

Das Gläubige erklärt: “ Ich weiß nicht alles detail­liert, aber ich weiß, dass es dort viel mehr Licht gibt als hier und es kann sein, dass wir selber essen und laufen können.“

Das Ungläubige reagiert leicht böse: “ Was ist das denn für ein Unsinn. Das ist ganz unmöglich. Sel­ber gehen und essen? Wie soll das denn gehen? Das ist doch lächerlich.“

Das Gläubige sagt: “ Ich bin überzeugt, dass es möglich ist. Das wird nur ein bisschen anders sein. Das kann man sich doch vorstellen!

Das Ungläubige meint unsicher: “ Aber von dort ist doch noch niemand zurückgekommen! Das Leben endet einfach mit der Geburt und es gibt nichts mehr danach.

Das Gläubige unterbricht ihn: “ Nein, nein! Ich weiß zwar nicht genau, wie unser Leben nach der Geburt aussehen wird, aber ich bin mir sicher, dass wir unsere Mutter treffen werden und sie wird sich um uns kümmern.“ Das Ungläubige protestiert: „Schwachsinn! Ich habe bislang keine Mutter gesehen und deswegen gibt es sie auch nicht.“

Das gläubige Baby antwortet: “ Ich kann nicht einverstanden sein, mit dem was du sagst. Manchmal, wenn alles ganz still ist, kann man hören, wie sie singt und man kann spüren, wie sie unsere Welt streichelt. Ich glaube fest daran, dass unserer wahres Leben nach der Geburt beginnt.“

UND DU???

Quelle:55a.net

(Übersetzt von way to Allah aus dem Russischen)

Die Erkenntnis, dass Gott existiert

-I- Der Weg zur Erkenntnis, dass Gott exis­tiert

Im Quran sagt Allah: „Und Ich habe die Dschinn und die Menschen nur darum erschaffen, damit sie Mir dienen.“ [51:56]

Dass der Mensch das Geschöpf Gottes ist und dass er seinen Schöpfer anbeten soll, ist also der Sinn und Zweck der Existenz des Menschen. Ohne die­ses Anerkennen Gottes als Schöpfer und Herr ist das Leben folglich sinnlos. Nun stellt sich die Fra­ge, wie der Mensch seinen Schöpfer erkennen kann. Zunächst müssen wir also einen Weg zu dieser Erkenntnis Gottes finden. Dieser Weg ist eine zentrale Frage, denn wenn wir nicht den rich­tigen Weg finden, kommen wir auch nicht zum erhofften Ziel.

Um den richtigen Weg zu finden und klar aufzu­zeigen, dass ein falscher Weg nicht zum Ziel führt, wollen wir zunächst betrachten, wie sich diejeni­gen, die nicht die Existenz Gottes anerkennen, den Weg zur Erkenntnis der Existenz Gottes vor­stellen.

Heutzutage findet man oft zwei Gruppen von Nichtmuslimen, welche die Existenz Gottes nicht anerkennen:

Die Atheisten bzw. Materialisten, die klar die Exis­tenz Allahs bestreiten mit dem Argument, dass sie Ihn nicht mit ihren Sinnesorganen erfassen kön­nen und die Agnostiker, die sagen, dass man nicht wissen kann, ob Gott existiert oder nicht und die sich dann auch nicht mehr viele Gedanken in diese Richtung machen.

Wenn man jedoch beide Gruppen fragt, ob sie davon überzeugt sind, dass Radiowellen oder magnetische Felder existieren, sagen natürlich beide „ja“ und würden sich über jemanden lustig machen und ihn als ungebildet zurückweisen, der die Existenz von Radiowellen und Magnetismus bestreitet. Jedoch kann man weder elektromagne­tische Wellen, noch ein magnetisches Feld sehen oder hören – man erkennt die beiden Phänomene nur an deren Auswirkungen auf bestimmte Kör­per, wie z.B. Eisen.

Wir nennen es die Beschränktheit der menschli­chen Sinne und des menschlichen Verstandes.

An dem obigen Beispiel haben wir gesehen, dass einerseits der Mensch nicht alles, was existiert, mit seinen Sinnen aufnehmen kann und zweitens, dass man längst nicht sagen kann, dass etwas nicht existiert, nur weil man es nicht sehen oder mit seinen Sinnen erfassen kann. Ebenso kommt man manchmal zu Fehlschlüssen, wenn man et­was mit seinen Sinnesorganen wahrnimmt, ohne den Verstand einzusetzen: Betrachtet man einen Stab, der senkrecht ins Wasser eingetaucht ist, so hat man den Eindruck, dass er an der Stelle, wo die Wasseroberfläche ist, gebrochen ist. In Wirk­lichkeit täuscht einen hier das Auge, und der Verstand sagt, dass dies ein physikalisch-optischer Effekt ist und dass der Stab in

Wirklichkeit nicht gebrochen ist.

Es gibt einen schönen Witz, der sich in einer sechsten Klasse ereignet haben soll: Der Lehrer fragte die Schüler: „Seht ihr mich?“,

worauf sie antworteten: „Ja“, worauf er sagte: „Also existiere ich.“ Er fuhr fort: „Seht ihr die Ta­fel?“, worauf sie sagten: „Ja“, worauf er sagte: „Also existiert die Tafel“. Er fuhr weiter fort: „Seht ihr den Tisch?“, worauf sie antworteten: „Ja“, worauf er sagte: „Also existiert der Tisch“. Dann fragte er: „Seht ihr Gott?“, worauf sie antworte­ten: „Nein“, worauf er sagte: „Also existiert Gott nicht!“ Da stand ein intelligenter Schüler auf und sagte: „Seht ihr den Verstand des Lehrers?“, wor­auf sie sagten: „Nein“, worauf er sagte: „Also e­xistiert der Verstand des Lehrers nicht!“

So viel zur Fähigkeit der menschlichen Sinne. Nun zum menschlichen Verstand: Der menschliche Verstand kann nur Dinge erfassen, die räumlich und zeitlich endlich sind. Beim Umgang mit Un­endlichkeit arbeitet der Verstand nicht mehr rich­tig und verwickelt sich in Widersprüche.

Nachdem wir gesehen haben, dass erstens die menschlichen Sinne nicht alles, was existiert, er­fassen können, und zweitens, der menschliche Verstand nur Dinge erfassen kann, die sowohl in der räumlichen und zeitlichen Dimension be­schränkt sind, ist es nun leicht erkennbar, wo der Fehler bei den Atheisten liegt, die Gott leugnen, weil sie Ihn nicht sehen bzw. mit ihren Sinnen erfassen können: Allah der Herr der Welten und der Schöpfer aller Dinge, der Materie, Raum und Zeit erschaffen hat, unterliegt selbst nicht den Gesetzen von Raum und Zeit. Für Ihn selbst gilt weder Raum noch Zeit. Wenn man also den Schöpfer von Raum und Zeit noch nicht einmal mit dem Verstand erfassen kann, wie soll man denn dann erwarten, das man Ihn etwa sehen kann?!

Ebenso ist die Einstellung der Agnostiker absurd, die sich nicht weiter mit Gott befassen, weil sie sagen, dass man so etwas wie die Wahrheit der Existenz Gottes und die Wahrheit der Religion sowieso nicht herausfinden kann. Die Agnostiker akzeptieren aber nur ihren Verstand als Mittel der

Erkenntnis. Wie wir gesehen haben, funktioniert der Verstand aber nicht mehr in Bereichen,

die jenseits von räumlich und zeitlich endlicher Materie liegen.

Als Abschlussbemerkung können wir also festhal­ten, dass sowohl die Atheisten als auch die Agnos­tiker einen Weg eingeschlagen haben, der prinzi­piell nicht zum Ziel führen kann! Der tiefe innere Beweggrund für eine solche Haltung, die erwartet, dass der Mensch alle Wahrheiten mit seinen Sin­nen erfassen können muss, ist wohl eine Art Hochmut.

„Und diejenigen, die nicht mit Unserer Begegnung rechnen, sagen: „“Warum werden keine Engel zu uns herniedergesandt? Oder (warum) sollten wir (nicht) unseren Herrn schauen?“ „Wahrlich, sie denken zu hoch von sich und haben die Schranken arg überschritten.“ [25:21]

-II- Der Weg zur Erkenntnis Allahs durch Seine Zeichen

Wir haben gesehen, dass wir Allah nicht direkt mit unseren Sinnen wahrnehmen können. Nun stellt sich die Frage, wie wir denn dann die Existenz Allahs wahrnehmen können. Die Antwort lautet: durch die Spuren, die der Allmächtige in Seiner Schöpfung hinterlässt. Anstatt Spuren könnten wir auch Zeichen sagen.

„Und wie viele Zeichen sind in den Himmeln und auf Erden, an denen sie vorbeigehen, indem sie sich von ihnen abwenden!“ [12:105]

„Haben die Ungläubigen nicht gesehen, dass die Himmel und die Erde eine Einheit waren, die Wir dann zerteilten? Und Wir machten aus dem Was­ser alles Lebendige. Wollen sie denn nicht glau­ben?“ [21:30]

Quelle: www.way-to-Allah.com

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

 
%d Bloggern gefällt das: