Muslimwelt

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Islamgegner Udo Ulfkotte

Posted by muslimwelt - November 14, 2007

Udo Ulfkotte (* 20. Januar 1960 in Lippstadt) ist ein deutscher Publizist und Islamkritiker.

Islam und Islamismus

Ulfkotte hat mehrere Bücher vor allem zu den Themen Geheimdienste und Islamismus geschrieben, die zum Teil umstritten sind. Darüber hinaus ist die Auseinandersetzung mit dem Islam eine zentrales Thema seiner publizistischen Tätigkeit.

Das im März 2003 vom Frankfurter Eichborn Verlag veröffentlichte Buch Der Krieg in unseren Städten musste vor dem Hintergrund eines Antrags der „Islamischen Föderation“ auf einstweilige Verfügung beim Berliner Landgericht noch im selben Jahr vom Markt genommen werden.[6][7] In dem Rechtsstreit geht es um die im Buch erhobene Behauptung, die Islamische Föderation sei Landesverband der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG). Nach Angaben der taz rollte nachfolgend eine wahre „Prozesslawine“ auf den Verlag zu, weil verschiedene muslimische Vereine, Organisationen, Firmen und Privatpersonen ebenfalls gegen das Buch klagen.[7] „In hingebungsvoller Kleinarbeit hat Ulfkotte Berge von Informationen aus dem islamischen Milieu zusammengetragen. Sie sollen belegen, dass Deutschland keineswegs nur ein Ausbildungsort und Ruheraum für arabische Terroristen ist, wie sich nach dem 11. September erwies. Sondern dass religiöse Extremisten Deutschland selbst ins Visier genommen haben, und dass sie „zum Angriff auf unseren Rechtsstaat rüsten. Ihr Ziel: ein islamischer Gottesstaat.““.[8] 2004 erschien eine aktualisierte und überarbeitete Neuauflage des Buches im Fischer-Taschenbuch-Verlag, welche inzwischen jedoch vergriffen ist.

Gemeinsam mit anderen gründete Ulfkotte 2006 den Verein „Pax Europa“. Nach eigenen Angaben will man unabhängig von parteipolitischen Interessen die „christlich-jüdische Tradition“ der europäischen Kultur bewahren und für eine „Aufklärung der Öffentlichkeit“ sorgen. Zentraler Gegenstand dabei ist die Auseinandersetzung mit dem Islam und dem Islamismus.

Bevor Ulfkotte zur Zentrumpartei stieß, bestätigte er Mitte März 2007 gegenüber Spiegel Online Pläne zur Gründung einer eigenen „Partei gegen die Islamisierung Deutschlands“. Als Namen könne er sich „Christlich-Ökologische Partei“ vorstellen, hieß es. Sie soll sich nach eigenen Angaben „gegen das Vordringen des radikalen Islam in Europa“ richten. Ulfkotte spricht in dem Zusammenhang von „Sonderrechten für Muslime“. Außerdem will Ulfkotte die Aufnahme der Türkei in die EU verhindern.

Ulfkotte war Redner auf dem vom „Bundesverband der Bürgerbewegungen zur Bewahrung von Demokratie, Heimat und Menschenrechten“ organisierten ersten deutschen „Islamkritikertreffen„, das am 2. Juni 2007 in Wertheim stattfand und auf dem das so genannte „Wertheimer Manifest[9] verabschiedet wurde. Nur einen Tag später, am 3. Juni 2007 referierte Ulfkotte neben Karlheinz Weißmann, Götz Kubitschek und Henry Nitzsche auf einer Veranstaltung des „Instituts für Staatspolitik[1], das der Neuen Rechten zugerechnet wird.

Ulfkottes Pax Europa plante für den 11. September 2007 zusammen mit der dänischen SIAD und der britischen No Sharia Here eine europaweite Demonstration gegen die „Islamisierung Europas“ in Brüssel. Diese wurde am 9. August 2007 vom Brüsseler Bürgermeister Freddy Thielemans verboten.[10] Daraufhin klagte Ulfkotte gegen das Verbot und wurde hierbei vom belgischen Anwalt Hugo Coveliers vertreten, den ihm Philip Dewinter, der Fraktionsvorsitzende der rechtsextremen Vlaams Belang, vermittelt hatte. [11] Die Klage wurde am 30. August 2007 abgewiesen.

Kritik und Resonanz

In seiner Ausgabe vom 30. Juli 2007, Seite 5, beschreiben die Redakteure Georg Anastasiadis und Werner Menner vom „Münchner Merkur“ Ulfkotte als Nahost-Kenner, Islamexperten und Islamkritiker. In dem fast ganzseitigen Interview ging es über die schleichende Islamisierung Europas, Moscheen, den Fundamentalismus und die mangelnde Zivilcourage der Deutschen.

Kritiker hingegen werfen Ulfkotte anti-islamisches Agitieren und Mangel an Seriosität vor. So urteilte Die Zeit 2003 in einer Rezension seines Buchs „Der Krieg in unseren Städten“:

Selbst wenn alle Namen, Zahlen und Fakten, die Ulfkotte präsentiert, korrekt sind, die Schlüsse, die er daraus zieht, sind zu einem großen Teil fragwürdig, wenn nicht absurd. Das Skandalon dieses Buchs besteht aus den Urteilen, die der Autor fällt, weniger aus den Fakten, die er ans Licht bringt.

Sein ehemaliger Arbeitgeber, die FAZ, hat sich von ihm distanziert. FAZ-Herausgeber Günther Nonnenmacher kommentiert die Pläne zur islamkritischen Parteigründung:

Er hat kein geschlossenes Weltbild, das ist ja meistens so bei Leuten, die solche Randparteien gründen. Er hüpft auf einer Mode herum, versucht da was ideologisch abzuernten.[15]

Der Publizist Hannes Schwenger urteilte im Tagesspiegel über das Buch „Heiliger Krieg in Europa“:

„[Ulfkotte] sieht den Untergang des Abendlandes greifbar nahe: demografisch, wenn bis zum Jahr 2065 die Hälfte aller Bundesbürger Muslime seien, und politisch, wenn sich bis dahin der Islamismus in ganz Europa durchgesetzt haben werde. Sein Buch befasse sich deshalb «mit dem zentralen Geheimbund, der mit grenzenlosem Hass und einer langfristigen Strategie die europäische Kultur zu zerstören sucht: der Muslimbruderschaft». Zum Beweis dient ein «Masterplan», der 1982 verfasst und 2001 in der Schweiz bei einer Hausdurchsuchung entdeckt worden und Teil eines «100-Jahre-Plans» sei, «um die Ideologie der Muslimbruderschaft rund um die Welt zu verbreiten». Schon 2020 solle «der Rest der Welt durch eineinhalb Milliarden Muslime niedergeworfen sein». Das klingt verdächtig nach den ominösen «Protokollen der Weisen von Zion», mit denen Nazis und andere Antisemiten jüdische Pläne für eine Weltherrschaft beweisen wollten (und die sich längst als Fälschung herausgestellt haben). Aber Ulfkotte ist sicher: «Die Muslimbruderschaft hat einen geheimen Plan zur Unterwanderung nichtmuslimischer Staaten. Das ist keine Verschwörungstheorie, denn sie bekennt sich freimütig zu diesem Ziel». Doch genau darum handelt es sich bei seinem Buch, das auf 300 Seiten noch die abstrusesten Beweise einer neuen Weltverschwörung präsentiert; oft genug ohne Quellenangabe oder unter Berufung auf Zeitungsmeldungen und Verfassungsschutzberichte, deren Quellen nicht bekannt sind.[16]

Für Erheiterung sorgte beim Rezensenten der Frankfurter Rundschau, Ralf Hanselle, der Umstand, dass Ulfkotte eine Satire-Aktion der Wiener Künstlergruppe „Haben wir denn keine anderen Sorgen“, die gefordert hatte, die österreichischen Gipfelkreuze durch Halbmonde zu ersetzen, für bare Münze nahm. Des Weiteren wirft er ihm „Panikmache“, „journalistischen Schlendrian“ und „Dummenfang“ vor:

Da drängt sich der Verdacht auf, hier gehe einer mit überzogenen und falschen Behauptungen zielsicher auf Dummenfang. Die Halbmonde über Europas Gipfeln sind in diesem Buch wahrlich nicht der einzige Fall von journalistischem Schlendrian. Ob Jugendkriminalität unter Migranten, Gammelfleisch in Dönerbuden oder islamische Parallelgesellschaften: Aus Andeutungen, Zeitungsnotizen und oft nicht mehr zugänglichen Internetmeldungen schnürt der Autor ein Panikpaket zusammen.[17]

Die taz kommt zu dem Schluss, Ulfkotte erzähle vor allem Geschichten:

Vor allem aber erzählt Ulfkotte seinen Zuhörern Geschichten. Es sind Geschichten aus dem täglichen Leben, die man beim nächsten Geburtstagskaffee weitererzählen kann. Dutzende davon hat er auf Lager. Viele Banken nähmen „die Sparschweine flächendeckend aus dem Sortiment“, berichtet Ulfkotte. Aus „vorauseilendem Gehorsam gegenüber dem Islam“. Metzger kämen zu ihm und erzählten, dass ihnen Muslime freitags im Laden aufs Schweinefleisch spuckten. Die Fluggesellschaft British Airways habe das Kreuz aus dem Logo an den Heckflossen der Flieger beseitigt. „British Airways“, sagt er, „würde dementieren, dass das etwas mit Muslimen zu tun hat.“ Was er erzähle, sei korrekt und überprüfbar, versichert Ulfkotte: „Sonst wäre das Volksverhetzung.“

Einige Damen halten sich entsetzt die Hand vor den Mund, andere schütteln den Kopf. Sparschwein, Schnitzel, Kreuz – alles bedroht! Nun ist es belegt.[…]

Andere können kaum fassen, dass ein früherer FAZ-Redakteur mit solchen Geschichten auf Tour ist. „Wer spuckt aufs Schweinefleisch?“ Der Sprecher des Deutschen Fleischerverbands muss lachen. „Diese Geschichte höre ich zum allerersten Mal! Ich bin sicher, dass wir davon erfahren würden, wenn dem so wäre.“ Wie solle das überhaupt klappen: Zwischen Fleisch und Kunden sei doch eine Glasscheibe.

Auch der Sprecher des Sparkassenverbandes weiß nichts von einem Trend weg vom Sparschwein. „Die Kunden sollen die Sparschweine doch nicht essen“, sagt er verwundert, „die sollen da ihr Geld reinstecken!“

Unsinn sei Ulfkottes Behauptung, sagt auch die Sprecherin von British Airways. Ihr Unternehmen habe lange vor den Islamismus-Diskussionen begonnen, das Firmenlogo zu überarbeiten. Und wer wolle, der erkenne auch in dem neuen Design das ursprüngliche Motiv.[18]

Auch Hans-Christian Ströbele bezweifelte Ulfkottes Glaubwürdigkeit und warf ihm im Rahmen eines „Fernsehduells“ unter Anderem vor, dass seine Darstellungen und Schilderungen maßlos übertrieben wären und nicht auf prüfbaren Fakten, sondern auf „irgendwelchem Mumpitz aus dem Internet“ beruhten, weshalb seine Argumente unglaubwürdig wirkten.[19]

Im Zusammenhang mit dem Verbot der Demonstration gegen die „Islamisierung Europas“ in Brüssel äußerte sich der Publizist Jörg Lau dahingehend, dass er „die Veranstalter und ihre Unterstützer für eine Horde von ziemlich zwielichtigen Anti-Islam-Hysterikern halte, darunter etwa von deutscher Seite der bekannte Herr Ulfkotte mit seinem “Pax Europa”-Verein.„.[20] Zudem kritisierte er die halbherzige Distanzierung Ulfkottes von „Rechtsradikalen“:

Und in Belgien macht die rechtsradikale Bewegung Vlaams Belang Werbung für die Demo. Ulfkotte, der an dem Projekt einer islamkritischen Rechtspartei für Deutschland arbeitet, beteuert, mit Rechtsextremisten nichts zu tun haben. Doch bei seinem Berufungsverfahren gegen das Demoverbot nahm er sich den Politiker Hugo Coveliers zum Anwalt, der in Antwerpen mit dem Vlaams Belang zusammengearbeitet hat. Und der Expolizist Bart ­Debie, eine schillernde Figur der rechten Szene Bel­giens und stolzes Mitglied des Vlaams Belang, brüstet sich, Ulfkottes Dolmetscher bei der Anhörung in Brüssel gewesen zu sein.[21]

Ulfkottes Roman „Gencode J.“, in dem es darum geht, dass ein rassistischer Agent des Mossad in der Absicht die Menschheit zu vernichten genetisch veränderte Pesterreger aus dem israelischen Forschungszentrum Nes Tsiona in der Londoner U-Bahn und auf dem Flughafen Heathrow freisetzt und ein Attentat auf den Felsendom verübt, um die Sache Bin Laden in die Schuhe zu schieben, bezeichnete Lau als Revolverpistole nach dem Muster der Weisen von Zion.

Quelle: Wikipedia.de

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Eine Antwort to “Islamgegner Udo Ulfkotte”

  1. T4F said

    Geert Wilders ist ein Held. Er lässt sich nicht von dem „vorauseilendem Gehorsam“ bremsen. Es kann einfach nicht sein, dass wir die Emanzipation, die Aufklärung und die Freiheit, die wir uns in vielen Jahunderten erkämpft haben, wieder verteidigen müssen. Eine Gesellschaftsordnung auf eine Legene zu bauen ist dumm und falsch. Wenn ein Moslem ein Handy bedient, sollte er sich darüber bewusst sein, dass sein Handy aus Plastik besteht – Plastik wird aus Erdöl gemacht – Erdöl ist das Ergebnis eines jahrmillionen andauernden Prozesses –> und schwubbst! (SIC) sind die Bücher wie die toirah, die bibel und der qor’an nur noch Legende – Märchen! Hier prallt das Wissen (und wir wissen viel!!!) gegen den Glauben.
    Es kann nicht wahr sein, dass wir in unserer Gesellschaft vor Muslimen Angst haben müssen, nur weil wir (Westler) uns kritisch mit diesem Phänomen auseinander setzen. Es kann nicht sein, das Menschen hier in Europa mit dem Tode bedroht werden, wenn wir uns kritisch diesem brutalen, unmenschlichen System nähern. Der Islam hat leider den Vorzug, dass er in Kategorie „Religion“ gesteckt worden ist. Dies hält viele Menschen davon ab, mit geöffneten Augen diesen brutalen Wahnsinn zu beurteilen.
    Der Islam unterdrückt die Hälfte seiner Angehörigen –> die Frauen. Der Islam erkennt Andersgläubigen Menschen viele Rechte ab.
    Und diese Rechte haben wir hier in Europa – und wir können stolz darauf sein. Ich wünsche mir, dass es viele Geert Wilders´ auch in Deutschland geben wird. LEUTE, seid kritisch!
    Schaut Euch genau an, wass unsere langbärtigen Nachbarn machen,
    Schreitet ein, wenn Ihr erfährt, dass ein Mädchen beschnitten wird! Zeigt die Leute an, die sowas in Auftrag geben.

    Zeigt den Moslems, was Freiheit bedeutet.

    Hartlijke Dank voor MHR Wilders.

    mfg, tibet4free

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