Muslimwelt

Wissen schafft Frieden

Der private Krieg des Ulfkotte

Posted by muslimwelt - November 14, 2007

In einer nach gleichberechtigtem Dialog strebenden Situation der Muslime in Deutschland ist es die „natürlichste“ Sache der Welt, dass Kräfte und Interessengruppen, die gegen eine faire Integration der Muslime in Deutschland sind, durch Hetzkampagnen und dem Schüren von unberechtigten Ängsten unter der Bevölkerung versuchen, ihren „Interessen“ zum Erfolg zu verhelfen. Die Feinde eines Dialogs reichen dabei von einigen linken Gruppen über vielen rechte Gruppen bis hin zu den  Rechtsextremisten. Eine der perfidesten Versuche verbalen Gift in die Gesellschaft zu schütten und den fairen aber auch kritischen Dialog mit Muslimen möglichst zu verhindern, startete ein gewisser Udo Ulfkotte, seines Zeichens Starjournalist der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, mit seinem Buch: „Der Krieg in unseren Städten – Wie Radikale Islamisten Deutschland unterwandern“.

ulfkotte.jpg Was allerdings auf den ersten Blick wie die Kriegserklärung eines Journalisten gegenüber den Muslimen aussieht, entpuppt sich bereits beim zweiten Blick als armseliges Werk eines völlig inkompetenten Autors.

 

[… der Autor hat überhaupt keine Ahnung über den Islam und die Muslime, sondern zudem auch derart lächerliche Verwechselungen und grobe Fehler in sein Buch eingebaut hat, dass jeder halbwegs informierte Islamkenner, sich über das Buch eher amüsiert als erschreckt zeigen wird!….]

[…Für alle diejenigen, die eine rechtliche Verurteilung Ulfkottes  wegen Verbreitung von so viel Unwahrheit bzw. gezielten Halbwahrheiten gegen namentlich genannte Muslime wünschen, sei gesagt, dass Ulfkotte mit diesem Buch und dessen Veröffentlichung selbst hinreichend bestraft ist! in der heutigen Situation ist es besser, wenn das Buch veröffentlicht und die törichten Behauptungen nachprüfbar sind, anstatt das der Autor sich auch noch als „Märtyrer“ aufspielen kann. Obwohl durch zahlreiche Gerichtsverfahren bereits viel Werbung für das Buch betrieben wurde, konnte die bereits ausgelieferte erste Auflage des Buches immer noch nicht verkauft werden (Stand Mai 2003). Daneben dürfte der ideelle Verlust sowohl für den Autor als auch für den Verlag gravierend sein, denn wer solch einen Unsinn zu einem bestimmten Thema verbreitet, wird zukünftig auch bei anderen Themen kaum noch ernst genommen werden. Ulfkottes Studenten an der Universität Lüneburg werden ihren Dozenten, der noch nicht einmal einen sunnitischen Verein von einen schiitischen unterscheiden kann (nur weil sie den gleichen Vereinsnamen tragen), nach bekannt werden der folgenden Texte verhöhnen…] (MM)

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