Muslimwelt

Wissen schafft Frieden

Ralph Giordano- Teil2

Posted by muslimwelt - November 11, 2007

Ralph Giordano ist ein deutscher Journalist, Schriftsteller und Regisseur. wurde als Sohn eines Pianisten und einer deutsch-jüdischen Klavierlehrerin in Hamburg-Barmbek (20. März 1923 in Hamburg) geboren. [1]

 

Laut seiner Autobiographie „Erinnerungen eines Davongekommenen“ bezeichnet er die Muslime als „ein Dorn im Fleische der Demokratie“. Die Muslime würden der deutschen Gesellschaft den Rücken kehren, da sie durch ihre Anwesenheit und ihre Ansichten Ghettos entstehen lassen würden. Kaum wage der Muslim sich aus den dunklen Hinterhöfen hinaus in die helle Stadt, würden „die grässlichen und widersprüchlichen Gesichter der Integration“ sichtbar werden.

 

Er ist durch mehrere Publikationen über die deutsche NS-Vergangenheit und durch den Kampf gegen jede Art von Rassismus und Ausgrenzung bekannt geworden. Ihm wird von allen Medien Aufmerksamkeit geschenkt. Mit scharfen und beleidigenden Worten äußerte er vor einiger Zeit in der Sendung „Streit im Turm“ seine Meinung. Seine offenkundige Intention lautete: „Stoppt den Bau der Moschee!“ Er hätte nichts gegen den Bau einer Moschee, wenn die Integration Erfolg zeigen würde, da dies aber nicht der Fall sei, sei der Moscheebau ein falsches Signal. Daraufhin appellierte er an die Verantwortlichen, diesen Bau zu stoppen.


Das Scheitern der Integration führte Giordano auf die Muslime zurück und nicht auf Politik und Gesellschaft. Dass in Deutschland 3,3 Millionen Muslime leben, von denen ca. eine Million die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, 50.000 an den Universitäten studieren, und dass unzählige Arbeitstellen von Muslimen geschaffen wurden und werden, scheint Giordano eine Farce. Es sei die muslimische Frau, die sich nicht integrieren könne, da ihr der Zugang zu einem Deutschkurs verwehrt würde.


Hinzu kommt, dass sich Giordano beleidigt fühle, wenn er eine Frau mit einer Burka sehe, die ihm zufolge „ein menschlicher Pinguin“ sei. Er beleidige nicht, sondern er selbst werde von diesem Anblick beleidigt. Deshalb beharre er darauf, auf deutschen Strassen keine Frau mit einer Burka oder einem Tschador zu sehen. Dies sei lediglich nur eine Kritik und keine rechtsextremistische Aussage. Hinzu kommt, dass er sich bei einer verschleierten Muslima in seiner „Ästhethik verletzt“ fühle und dies für ihn inakzeptabel sei.

Nach Giordano beschränkt sich der Islam ohnehin nur auf eine nicht moderne und frauenfeindliche Religion: „Als wenn die Geschichte des Islam bis zur Stunde nicht eine einzige institutionisierte Entwürdigung der Frau wäre!“ Giordano legt im Grunde das typische Verhalten eines Holocaustüberlebenden an den Tag, der, anstatt aus der eigenen Geschichte zu lernen, es seinen einstigen Peinigern gleich tut und mit rassistischen Äußerungen gegen Muslime provoziert, die jeder Sachlichkeit entbehren.(IP)

[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Ralph_Giordano

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Eine Antwort to “Ralph Giordano- Teil2”

  1. […] fördert ihr nur Intoleranz in unserer Gesellschaft. Ihre Intoleranz ist entwürdigend. Ein Herr Ralph Giordano will die Frauen retten in dem er sie als Pinguine degradiert. Ja da erblüht ja einer muslimischen […]

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