Muslimwelt

Wissen schafft Frieden

Islamgegner Ralph Giordano- Teil1

Posted by muslimwelt - November 11, 2007

Ralph Giordano ist ein deutscher Journalist, Schriftsteller und Regisseur. wurde als Sohn eines Pianisten und einer deutsch-jüdischen Klavierlehrerin in Hamburg-Barmbek (20. März 1923 in Hamburg) geboren.

Am 16. Mai 2007 sprach sich Giordano vehement gegen den Bau der geplanten DITIB-Zentralmoschee in Köln-Ehrenfeld aus. Er sehe die „Integration für gescheitert“ an, daher sei der Bau der Moschee „ein falsches Signal“.[7]

In verschiedenen Interviews kritisierte Giordano die massive Präsenz von Vertretern des rechten politischen Spektrums, namentlich von „Pro Köln“, in der Bürgerbewegung gegen den Moscheebau und bekräftigte seine Kritik an dem Bauvorhaben: „Dieses ‚Aber mit solcher Kritik begibst du dich in die Nähe der Nazis von heute‘ ist ein Totschlagargument, das sich bei meinem biographischen Hintergrund von selbst ins Absurde führt. […] da sind wir bei dem eigentlich Unheimlichen der Situation: Dass nämlich viele Menschen, die meinen Hintergrund nicht haben, die gleiche Kritik an dem Bau der Moschee und an den islamischen Parallelgesellschaften in Deutschland überhaupt, äußern möchten. Das jedoch nicht wagen, eben weil sie fürchten, dann erstens in die rechtsextreme, rassistische neonazistische Ecke gestellt zu werden und zweitens plötzlich die falschen Bundesgenossen an ihrer Seite zu sehen.“[8]

In einem am 1. Juni 2007 veröffentlichten sogenannten „Manifest zur Verteidigung der Meinungsfreiheit“ betonte Giordano, er unterstütze „säkularisierte“ muslimische Kräfte, die den Weg zu einer echten Integration ebnen wollten. Gleichzeitig unterstrich er, die Scharia sei grundgesetzwidrig und daher ein schweres Hindernis auf dem Weg zur Modernisierung. Gegen ihn ergangene Morddrohungen wegen seiner Kritik am Moscheebau bezeichnete er als „Erpresserpotenzial, das uns unter islamischer Beobachtung halten will und seine Tentakel von Zentral- und Vorderasien bis in die Mitte Europas ausgeworfen hat: Wer nicht kuscht, lebt gefährlich.“[9]

Am 16. August 2007 äußerte sich Giordano erneut zum Moscheebau. Auf ein Gesprächsangebot der für den Bau verantwortlichen Organisation Ditib reagierte er mit einem offenen Brief, in dem er die Vertreter der Ditib zu Leugnern des Völkermords an den Armeniern erklärte, mit denen er Gespräche ablehne, und die Lehren des Korans als mit dem Grundgesetz für unvereinbar erklärte: „Ich frage mich, wie jemand, dem der Koran, diese Stiftungsurkunde einer archaischen Hirtenkultur, heilig ist, auf dem Boden des Grundgesetzes stehen kann … Das eine schließt das andere aus.“

Einen Tag nach dem landesweiten Tag der offenen Moschee am 3. Oktober 2007 nannte Giordano geplante Großmoscheen „eine Kriegserklärung“ und „eine Landnahme auf fremden Territorium“.[10] Seine Äußerung wurde von Jörg Lau mit den Worten kommentiert: „Wer hier eine Moschee baut, erklärt uns damit den Krieg? Dann ist ja wohl Notwehr geboten, dann müssen und dürfen wir zurückschlagen aus Selbstverteidigung. Es ist nicht nötig, Ralph Giordano in eine “Ecke” zu stellen. Er besorgt das ganz alleine. Es ist traurig und peinlich, ihm dabei zuzusehen. Dieses Interview ist eine geistige Bankrotterklärung – und ein weiterer Bärendienst dieses einstmals respektablen Intellektuellen für jede ernsthafte Islamkritik.“[11]

Kritik an Giordanos Standpunkt

Giordano wurde für seine Kritik am geplanten Moscheebau von verschiedenen Seiten kritisiert.

  • Jörg Lau schrieb, Giordano habe die „die bedenkenswerten Elemente seiner Islamkritik unter so viel wütender Polemik versteckt, dass es schwer ist, sie überhaupt noch zur Kenntnis zu nehmen.“ Wer die Bevölkerung über Sakralbauten abstimmen lassen wolle, wie Giordano es vorschlage, der könne nicht nur weitere Moscheen, sondern auch neue Synagogenbauten wie in Leipzig und München vergessen. Die Erlaubnis zum Bau einer Moschee sei kein Gnadenrecht, das die Bevölkerungsmehrheit für gelungene Integration verleihe, sondern eine Frage von Religionsfreiheit und Baurecht.[12] Die Kooperation Giordanos mit Ulfkottes Pax Europa bedauert er als „intellektuellen Selbstmord“ und „die unrühmliche Abdankung eines Mannes, der einmal ein Aufklärer war“.[13]
  • Der Frankfurter Erziehungswissenschaftler Micha Brumlik warf Giordano vor, seine Äußerungen seien „stark vorurteilsbeladen“, da er von einer radikalen Minderheit auf alle Muslime schließe.[14]
  • Eberhard Seidel schrieb in der taz: „Ralph Giordano […] vertritt heute ein undifferenziertes Freund-Feind-Denken, und seine Auslassungen sind gefährliche Brandreden, die in der Tradition des Anti-Asyl-Diskurses zu Beginn der Neunzigerjahre stehen. Eine wichtige moralische Instanz demontiert sich selbst. Das ist schade.“[15]
  • Vertreter der Ditib reagierten auf Giordanos Äußerungen mit scharfer Kritik: Sein offener Brief sei von „Polemik, Diffamierung und Unkenntnis gegenüber der DITIB, dem Islam und den in Deutschland lebenden Muslimen“ geprägt.[16] Zudem wurde Giordanos Koran-Kritik („Stiftungsurkunde einer archaischen Hirtenkultur“) mit dem Hinweis gekontert, dass Judentum und Christentum ebenfalls in Hirtenkulturen wurzelten.[17]
  • Jugendliche aus dem Umkreis der Ditib reagierten auf Giordanos offenen Brief am 17. August 2007 mit dem Entrollen eines Banners mit der Aufschrift „Meinen Sie uns, Herr Giordano?“ Giordano urteile „aus seinem Elfenbeinturm“ heraus und habe keine Ahnung davon, dass Muslime „ein Teil dieser Stadt [Köln]“ seien. Er habe Angst, weil er wenig wisse und von Vorurteilen ausgehe. Giordano habe den Islam grundsätzlich kritisiert, dabei sei der Islam eine friedliche Religion und habe die gleichen Wurzeln wie Christentum und Judentum.

Quelle: (Wikipedia)

7 Antworten to “Islamgegner Ralph Giordano- Teil1”

  1. Anonymous said

    Habt ihr schon mal über Taqiyya gehört? Diese Aufforderung steht auch im Koran, von daher wissen die Christen und die Juden mittlerweile was das zu bedeuten hat! Nur die Politiker sind einfach zu dumm, von daher ist der Niedergang Europas ja auch vorgezeichnet. Ihr könnt euch freuen, freut euch aber nicht zu früh, denn es kommt oft anders als man glaubt.

    Mfg

  2. christine said

    Na dann Herr Alleskenner, zitieren sie bitte!!!! Als drumdreist große Reden zu schwingen.
    Das steht nirgends im Koran…hier gibt es auch einen Artikel darüber.

    https://muslimwelt.wordpress.com/2007/10/29/warum-taqiya-ein-brillanter-begriff-ist

  3. muslimwelt said

    Lieber Anonymus

    Dumm sind nur die Jenigen, die keine Ahnung über Religion haben, aber fleissig gegen den Islam und Muslime hetzen.

    Du sagst, es kommt oft anderes als man glaubst. Was meinst du damit? Kommt wieder eine Nazizeit, aber dies mal um die Muslime Auszurotten?

  4. MoJo said

    Liebe(r) Muslimwelt.
    Es sollte Deiner Aufmerksamkeit nicht entgangen sein, dass Deine Umma den Nazis von Damals ähnlicher sind als Du vieleicht glauben möchtest, bezüglich dem „Judenproblem“.
    Unso lustiger finde ich, dass gerade Ihr die Nazikeule am heftigsten schwingt, bei der Migrantenfrage. :-)
    Zudem leugnet Ihr stets die Existenz der Taqiyya (die genemigte Täuschung ungläubigen gegenüber zu Gunsten des Islam) obwohl sie in der heiligen Schrift enthalten ist.
    Ich könnt endlos so weitermachen, hat allerdings wenig Zweck, da es Euch verboten ist, mit ungläubigen kritisch über Euren (Irr)-glauben zu sinnieren.
    ciao.

  5. muslimwelt said

    Zitat:Zudem leugnet Ihr stets die Existenz der Taqiyya (die genemigte Täuschung ungläubigen gegenüber zu Gunsten des Islam) obwohl sie in der heiligen Schrift enthalten ist.

    Wo steht das in der heiligen Schrift über Taqiyya?

    Was bedeutet das Wort Taqiyya [ta`qi:ja]überhaupt wörtlich übersetzt?

    Zitat:Deine Umma den Nazis von Damals ähnlicher sind als Du vieleicht glauben möchtest, bezüglich dem “Judenproblem”. Ja erklär uns das näher.

    Bitte beachte die Hausordnung
    https://muslimwelt.wordpress.com/impressum/

    Die Islamhetzer sind den Nazis im Hetzen näher als ihnen bewusst ist.

  6. Carlo said

    Sind diese Verse gültig?

    Sure 9:28 „O die ihr glaubt! wahrlich, die Götzendiener sind unrein.“

    Sure 98:6 „Die Ungläubigen unter den Leuten des Buches (Juden und Christen): Sie sind von allen Wesen am abscheulichsten“.

    Sure 8,55: „Siehe, schlimmer als das VIEH sind bei Allah die Ungläubigen, die nicht glauben.“

    (Koranübersetzung von Max Henning, überarbeitet von Murad Wilfried Hoffmann)

  7. muslimwelt said

    Hallo,

    Die Antwort auf deine Fragen.

    Die Bedeutung der Koranverse (9:28 ; 98:6; 8:55)

    MFG

    Muslimwelt

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