Muslimwelt

Wissen schafft Frieden

Ralph Giordano ist das Problem, nicht der Islam

Posted by muslimwelt - November 1, 2007

 

Seit geraumer Zeit hat die Hetze gegen die Muslime und den Islam eine noch aggressivere Form angenommen, als sie es bisher schon hatte. Es wird nicht mehr wie gewohnt zwischen Islam als rein spirituelle Religion und Islam als umfassende Lebensordnung unterschieden.

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Die Hetze beschränkt sich daher nicht mehr nur auf die „Extremisten“ oder „Fundamentalisten“, wie es uns bisher bekannt war, sondern umfasst den ganzen Islam in seiner reinen Form. Auch Politiker die sonst nur geschwiegen haben oder sich neutral dieser Hetze gegenüber verhielten, nehmen jetzt kein Blatt mehr vor dem Mund und packen ordentlich aus.

So bricht der CSU-Politiker Thomas Schwindel sein Schweigen und spricht zu Gleichgesinnten in einem Forum: „Der Islam ist und bleibt eine zu bekämpfende Ideologie, ebenso wie der Nationalsozialismus oder der Ku-Klux-Klan.“ Weiterhin rühmt er sich mit den Worten: „Ich will Stimmung machen, weil ich glaube, dass diese Stimmung nötig ist, wenn wir unsere demokratische Kultur erhalten wollen.“

Die Muslime könnten sich glücklich schätzen, wenn sich die „Angst“ der Politiker und die daraus resultierende Hetze gegen den Islam nur in Form von geschriebenen Texten auf Internetforen äußern würde. Dem CSU-Politiker Stefan Ulrich genügt diese Art der Hetze nicht und daher setzt dieser auf eine neue Strategie, die Schlinge um die Muslime enger zu ziehen. Er fordert seine Neuzeit-Kreuzzügler auf, „als unliebsame Opponenten“ bei Veranstaltungen zum Thema Islam zu erscheinen. Die Internetseite, auf der man diesen Aufruf zu lesen bekommt, ist mit dem mittelalterlichen Schlachtruf der Kreuzritter „Deus vult“ betitelt. Des Öfteren fiel Ulrich als Sprecher in Anti-islamischen Ressentiments auf, auf denen er heldenhaft versuchte die friedliche westliche Welt vor der bösen islamischen Ideologie zu warnen.

Im Zusammenhang mit der von Günther Wallraf geplanten Vorlesung aus Salman Rushdies Buch „Die satanischen Verse“ in einer Moschee, sagte der jüdisch stämmige Grünen Politiker Daniel Cohn-Bendit vor kurzem, dass es an der Zeit sei: „den Muslimen mal richtig was vor den Latz zu knallen“. Abgesehen von der Tatsache dass die Worte „den Muslimen mal richtig was vor den Latz knallen“ ein Verbrechen und eine Volksverhetzung an eine Gemeinschaft darstellt, nimmt diese Aussage widersprüchliche Züge an, wenn man bedenkt, dass diese Worte aus dem Munde eines Juden stammen, da die Muslime es waren, die die Juden Sicherheit und Schutz gewährten, als diese Leid und Verfolgung von Seiten der Europäer erleiden mussten.

Eine andere Methode die Menschen vor der „weltergreifenden und totalitären“ islamischen Ideologie zu alarmieren, ist das Verteilen Anti-islamischer Hetzschriften, wie es uns der CSU-Politiker Reinhold Babor vormachte. Dieser einfallsreiche Mann durfte als Belohnung für seinen mutigen Einsatz im Kampf gegen den Islam bei einer offiziellen Parteiveranstaltung der CSU als Redner auftreten.

Was bei den Politikern noch stotternd ins Rollen kommt, haben Boulevardblätter wie der Spiegel, Stern oder Focus schon längst hinter sich gebracht. Mit Titelthemen wie „Mekka Deutschland, die stille Islamisierung“ hat es der Spiegel mal wieder geschafft sich als Nummer eins unter den Mainstream-Angstmachern zu behaupten. Dem aufmerksamen Leser sollte aufgefallen sein, in welche Richtung diese niveaulosen Blätter die Denkweise der Bevölkerung zu lenken versuchen.

Natürlich dürfen bei einer klassischen Islamhetze beleidigende Karikaturen über den Propheten des Islam nicht fehlen. So erschienen vor einigen Wochen in einer schwedischen Zeitung Karikaturen, die unseren Propheten Muhammad, Allahs Segen und Friede seien auf ihm, als einen Hund darstellten. Selbstverständlich zogen andere Zeitschriften nach und machten diese Unverschämtheit mit, indem sie die Karikaturen nachdruckten. Dabei wurde wie des Öfteren die Meinungs- und Pressefreiheit als Werkzeug für die westliche Propaganda benutzt.

Doch weder die Bemühungen des Spiegels eine schleichende Islamisierung heraufzubeschwören noch die Versuche der oben zitierten Politiker die Menschen vor der gefährlichen islamischen Ideologie zu warnen, könnten jemals das Ausmaß erreichen, welches der holländische Politiker und Parlamentarier Geert Wilders mit seiner Forderung erreicht hat.

„Der Kern des Problems ist der faschistische Islam, die Kranke Ideologie von Allah und Mohammed, wie sie im islamischen „Mein Kampf“ niedergelegt ist: im Koran. … verbietet dieses elende Buch, so wie auch mein Kampf verboten ist!“ Die letzten Worte dieses Hasspredigers, welche in der Zeitung „De Volksrant“ erschienen sind, waren folgende: „Ich habe genug vom Islam in den Niederlanden: keine muslimischen Immigranten mehr. Ich habe genug von der Verehrung Allahs in Holland: keine Moscheen mehr. Ich habe genug vom Koran in Holland. verbietet das faschistische Buch.“

Merkwürdigerweise stammen diese arroganten Worte von einem Parlamentarier eines Landes, in dem die Pädophilen – Menschen die es auf Kinder abgesehen haben – eine eigene Partei besitzen. Der moralische Zerfall dieser Länder verläuft in einem so rasanten Tempo, dass den Politikern nichts anderes mehr übrig bleibt, als mit dem Finger auf andere zu zeigen, um somit von den eigenen kranken und verdorbenen Werten abzulenken.

Noch deutlicher kann sich der Hass dieser Menschen dem Islam und den Muslimen gegenüber nicht mehr äußern. Von den beleidigenden Karikaturen des Propheten bis hin zur Gleichsetzung des Korans mit einem rassistischen Buch ist den Muslimen nichts mehr übrig geblieben. Die Aussagen dieser Politiker waren erst der Anfang in diesem gerade begonnenen Krieg gegen den Islam und es bleibt zu hoffen, dass diese Hetzkampagnen der Politiker und der Medien in der Bevölkerung auf Ablehnung stoßen.

Die Maske dieser Politiker ist endgültig gefallen und die teuflische Fratze, die sich dahinter verbarg, ist deutlich erkennbar geworden. Durch gezielte Propaganda versucht der Westen jeden auch nur ansatzweise Andersdenkenden in die terroristische Ecke zu drängen. Es soll ein Aufruf an jeden aufrichtigen Muslim sein, sich von diesen verlogenen Menschen und ihren schmutzigen Machenschaften zu distanzieren und weiterhin ehrenhaft für den Islam einzutreten.

„Ihr die ihr glaubt! Nehmt euch niemanden außer euch zu Vertrauten. Sie scheuen keine Anstrengung, Verderben unter euch zu schüren, und wünschen euer Leid heran. Schon ward Hass aus ihren Mündern offenbar, doch was ihre Herzen verhehlen, ist schlimmer. Wohl machten Wir euch die Zeichen klar so ihr Verstand besitzet. Sieh da, ihr seid es doch, die ihr sie liebt, doch lieben sie nicht euch.“
(Sure Al Imran, Ayat 118,119)

Quelle:http://67.55.44.48/muslimrecht/_analysen/detail.php?nr=573&rubric=Analysen&PHPSESSID=d5e898e5af1a3b7c8c9b9259caea70f9

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