Muslimwelt

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Ist der Islam reformierbar?

Posted by muslimwelt - Oktober 23, 2007

Bismi Allah Arahman Arahim

„Oder haben sie Gott beigesellte Gottheiten, die ihnen Glaubensvorschriften machen, die Gott nicht erlaubt hat? Wenn nicht Gottes Wort bereits ergangen wäre, dass ihnen bis zum Jüngsten Tag Aufschub gewährt wird, wäre es um sie geschehen. Die Ungerechten ziehen sich qualvolle Strafen zu“. (Koran42 :21)

Bei einer Reform geht es vom Grundgedanken um die Veränderung eines Zustandes oder die Veränderung eines Zustandes vom Älteren zum Besseren. Auch kann die Bezeichnung Reformer auf eine Person, die den Vorgang der Veränderung vollzieht, angewendet werden.

Im Mittelalter wird das Wort reformare immer mehr in gesellschaftlichen Vorgängen als reparare (wiederherstellen) verstanden. Wo es selbst um Reformen geht, erscheint nicht immer das Wort reformare, sondern häufig werden Bezüge zu corrigere, restitere, renovare und renovatio verwendet. So entwickelte sich ein Verständnis des Begriffs reformare, bei der es nicht um Wiederherstellung eines früheren, auf einen bestimmten erhofften zukünftigen, sondern um eine Sache dienliche Verbesserung geht. [1]

Jetzt kommt die Frage ob der Islam reformierbar ist d .h kann man den Islam reformieren, korrigieren, restaurieren oder renovieren? Wenn wir das tun, dann müssen wir zuerst mit dem Koran dem Heiligen Buch Gottes zur Rechleitung für die Menschheit, anfangen was unmöglich ist bis zum Tage des Gerichts.

Der Koran ist das letzte Buch, das Gott Seinen Geschöpfen schickt. Er wird bis zum Jüngsten Tag erhalten bleiben und wurde in 15:9 und 6:115 mit einem göttlichen Versprechen versehen das Allah der schütz von Koran selbst im Hand Genomen hat

„Wahrlich, Wir sandten die Ermahnung herab, und Wir wollen fürwahr ihr Bewahrer sein.“ (Sure 15:9 – Al-Hidschr)

„Und das Wort deines Herrn hat sich in Wahrhaftigkeit und Gerechtigkeit erfüllt. Niemand vermag Sein Versprechen zu ändern; und Er ist der Hörende, der Wissende.“ (Sure 6:115 – al-An’am)

Diese Erneuerungen was auch Bidah heißt ist eine Verdorbenheit der Religion, das heißt in dieser reinen Religion Allahs (Islam) neue Wege der gottesdienstliche Handlungen einzuführen, die er nicht gelehrt hat. Und man somit seine Religion verunstaltet, mit ihren Launen und Wünschen, das was Allah selbst verurteilt hat. Ist doch das Leben eine Prüfung. Gebote sowie Verbote sind nicht nur in einer bestimmten Zeit gültig sondern Gott hat diese für jede Zeit gültig bestimmt, bis zum Jüngsten Tag.

Zum Beispiel wenn Allah Schweinefleisch verbietet dann weil dies ungesund und hochtoxisch für uns ist nicht weil wir früher keine Kühlschränke hätten.

Oder Alkohol, der Feind der Gesundheit und Leistungsfähigkeit. “Der Alkohol ist der Vater aller Verbrechen,“ sagt der Prophet Muhammad,Allahs Segen und Frieden auf ihm. Bisher 70% der Menschen töten in konflikten unter Alkohol einfluss.

Wenn Allah Alkohol verboten hat, warum sollen wir es wieder erlauben warum sollen wir Gott korigieren wissen wir es mehr und besser als der Schöpfer selbst.

Die Religion achtet und pflegt unsere Moral. Wenn die Religion geändert bzw. verfälscht oder verunstaltet nach den Launen und Wünschen der Menschen, dann wird dies nicht mehr gültig sein, wie sieht es dann aus mit der Moral des Menschen?

„Wahrlich, Wir hatten die Thora, in der Führung und Licht war, hinab gesandt. Damit haben die Propheten, die sich (Allah) hingaben, den Juden Recht gesprochen, und so auch die Rabbiner und die Gelehrten; denn ihnen wurde aufgetragen, das Buch Allahs zu bewahren, und sie waren seine Hüter. Darum fürchtet nicht die Menschen, sondern fürchtet Mich; und gebt nicht Meine Zeichen um einen geringen Preis hin. Und wer nicht nach dem richtet, was Allah hinab gesandt hat das sind die Ungläubigen. Wir hatten ihnen darin vorgeschrieben: Leben um Leben, Auge um Auge, Nase um Nase, Ohr um Ohr und Zahn um Zahn; und für Verwundungen gerechte Vergeltung. Wer aber darauf verzichtet, dem soll das eine Sühne sein; und wer nicht nach dem richtet, was Allah hinab gesandt hat das sind die Ungerechten.“ (Koran5:44-45)

Der Islam ist eine Religion, die uns die Moral, das Verhalten und den Lebensstil zeigt, der Allah gefällt. Allah hat im Quran klargemacht, dass Menschen, die ihr Verhalten an der Religion ausrichten, auf dem rechten Weg sind, wenn sich nicht an Allahs Gebote hält und Allahs Wohlgefallen sucht und versucht gottesdienstliche Handlungen einzuführen oder zu ändern der gehört zu denen die vom den geraden Weg abkommen.

Muslime haben Großes Vertrauen auf Allahs Weisheit. Wir denken nicht einmal daran den Islam zu reformieren, wir nehmen uns nicht das Recht heraus uns über Gott zu stellen. (Muslimwelt)

[1] Wikipedia

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2 Antworten to “Ist der Islam reformierbar?”

  1. Jasmin Najm Fernández said

    Salam,
    Ich bin ganz deiner Meinnung. Man kann den Islam nicht zum Unglauben umformen, nur weil die heutige Gesellschaft dazu neigt sündhaft zu leben. Der christliche Glauben und Gesetze wurden auch nicht reformiert. Im Gegenteil: Viele „Christen“ handeln gegen ihre Religion und ihren Gesetzen und sind somit auch von ihrem Glauben aus gesehen Sünder.

    z.B. steht im 3. Buch Mose, dass das Schwein unrein sei, und somit nicht zum Verzehr erlaubt ist.

    • Aufklärung said

      Hallo Jasmin!

      Ist das denn so wichtig, ob man Schweinefleisch ißt oder nicht? Braucht es für die Entscheidung eine religiöse Vorschrift?

      Ich denke, die christliche Religionsstiftung über das Neue Testament bedeutete an sich schon die Reform ganz vieler archaischer und barbarischer Konzepte, die der Weiterentwicklung der Menschlichen Zivilisation im Weg standen. Den Autoren ging es offensichtlich darum, sich drängenderen gesellschaftlichen Fragen zuzuwenden, als beispielsweise Ernährungsgewohnheiten und Kleiderordnungen. Das alte Buch hat deshalb für das Christentum eine viel geringere Bedeutung als für den Islam und das Judentum. Das sollte man nicht undbedingt negativ sehen. Achte mal darauf: Wenn sich irgendwelche Christen als solche menschenverachtend, unsozial und militant äußern und verhalten, führen sie nur alttestamentarische Sprüche ins Feld.

      Ob Christen mit ihrem Tun oder Lassen sündigen oder nicht entscheidet letztlich die jeweilige Kirchenführung. Das ist im Islam doch insofern ähnlich, als dass es zu Vielem von sogenannten Rechtsgelehrten unterschiedliche Gewichtungen gibt, die von verschiedenen Gläubigen je nach persönlicher Veranlagung angenommen werden oder nicht.
      Der wesentliche Unterschied mag darin bestehen, dass die schriftliche Überlieferung im Christentum als eine von Menschen gemachte erkannt ist, und schon von jeher allein aus Gründen der Übersetzung in verschiedene Sprachen und damit Kulturkreise der Interpretation unterworfen wurde.

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