Muslimwelt

Wissen schafft Frieden

Die Welt: Hinrichtung im Namen des Propheten?

Posted by muslimwelt - September 28, 2007

In einer neuen Nachricht von der „Welt“ unter den Titel Hinrichtung im Namen des Propheten zeigt die „Welt“ wieder mit dem Finger auf die Muslime.

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Der Mittelpunkt der Christenverfolgung ist dabei die islamische Welt. Wie die „Welt“ berichtet, geht es in diesem Artikel mehr gegen den Propheten und des Islam als um den Fall von Yunnis Masih aus Pakistan. Die Überschrift impliziert dass es hauptsächlich um den Islam geht, jedoch sind Christen auch in Asiatischen Ländern Verfolgte, wie im Artikel beschrieben aber nicht aus der Überschrift erkennbar.Interessant zu wissen das Nordkorea als das am Christenfeindlichste Land eingestuft ist, also kein islamisches Land. Hier sollen Vorurteile weiter genährt werden.

Vieleicht hat „Welt“ niemals gelesen was der Prophet Mohammed Frieden sei mit ihm über Rechte und die Religionsfreiheit von Minderheiten oder Menschenrecht im Islam gesagt hat.. Also Heute haben sie die Gelegenheit neues zu lernen.

 

In seiner Rede bei seiner Abschiedspilgerfahrt hat der Prophet Muhammad (a.s.s.)über die Sicherheit des Lebens und des Eigentums geausserrt: „[…] Euer Blut, euer Eigentum und eure Ehre sind unantastbar, bis ihr eurem Herrn (am Tage der Auferstehung) gegenübersteht […]“ Der Prophet Muhammad (a.s.s.) hat auch über die nichtmuslimischen Bürger im islamischen Staat gesagt: „Wer einen unter Vertrag stehenden (nichtmuslimischen Bürger) umbringt, wird nicht einmal den Duft des Paradieses riechen.“

Der Prophet Frieden sei mit Ihm hat auch gesagt „Wer einem nichtmuslimischen Bürger Schaden zufügt, der schadet gleichzeitig mir.“

Die pakistanischen Blasphemiegesetze sollen zum Ziel haben, den Islam und die religiösen Gefühle der Mehrheit der muslimischen Glaubensgemeinschaft zu schützen, sind aber sehr vage formuliert, sodass die Polizei und die Justizbehörden sie oft sehr willkürlich auslegen. Und dies hat überhaupt das geringste mit dem Islam noch mit dem Prophet zu tun.

Der Prophet sowie Der Qur’an verurteilt jegliche Unterteilung in soziale Schichten oder Klassen als wider die menschliche Natur, denn die Menschen sind gemäß der Überlieferung „ebenbürtig wie die Zähne eines Kammes“. Die Staatsgewalt wird nur als anvertrautes Gut in menschlicher Hand betrachtet und beruht keineswegs auf Erbrecht. Der Appell des Qur’an an den Menschen „unterdrücke nicht, und lass dich nicht unterdrücken!“ verpflichtet jeden einzelnen, gegen jede Art von Willkür anzugehen, auch wenn das die Herausforderung der höchsten Staatsautorität einschließt.

Denn alles kommt von Gott und kehrt zu Ihm zurück. Ein wahrhaft Gläubiger ist stets darum bemüht, der schöpferischen Weisheit auf beste Weise zu dienen. So sind denn auch die Rechten und Pflichten des Muslim nicht auf das gemeinschaftliche Wohl zugeschnitten oder etwa auf künstliche Gebilde wie Nation oder Rasse, sondern auf die Glückseligkeit des Menschen auf seinem Weg zu Gott.

Nicht nur unter den Muslimen wird Gleichberechtigung vor dem Gesetz gefordert, sondern auch zwischen Muslimen und Nichtmuslimen. Die Regierung hat die Rechte der Minderheiten gleichermaßen zu verteidigen. In diesem Sinne sind auch religiöse Riten und Feiertage Andersgläubiger zu respektieren. Von Prophet Muhammad (s.a.w.s.) stammt der Ausspruch: „Wer einem nichtmuslimischen Bürger Schaden zufügt, der schadet gleichzeitig mir.“

Der Islam erkennt die Rechte und die Religionsfreiheit von Minderheiten an.

Im Koran kommt dies u.a. in dem folgenden Koranvers zum Ausdruck: „Kein Zwang in der Religion“ (2:256). Um ihr Wohlergehen und ihre Sicherheit zu garantieren, wird den Minderheiten eine Steuer (Dschizja) auferlegt. Außerdem sind sie vom Wehrdienst befreit. Der Prophet Muhammad verbot muslimischen Heeren, Kirchen oder Synagogen zu zerstören. Der Kalif Omar erlaubte muslimischen Eroberern nicht einmal, in einer Kirche das islamische Gebet zu verrichten, um nicht die Gefühle der Christen zu verletzen. Die Juden lebten im muslimischen Spanien friedlich mit den Muslimen zusammen, und ihr Gemeindeleben blühte auf, während sie im restlichen Europa verfolgt wurden. Sie betrachten diesen Teil ihrer Geschichte als das goldene Zeitalter. In islamischen Ländern leben Christen in Wohlstand, haben Regierungsposten inne und werden nicht am Kirchgang gehindert. Christlichen Missionaren ist es erlaubt, Schulen und Krankenhäuser aufzubauen und zu unterhalten. Dagegen genießen muslimische Minderheiten nicht immer dieselbe religiöse Toleranz, wie man an der spanischen Inquisition und den Kreuzzügen sieht oder wie dies heute im ehemaligen Jugoslawien, in Israel und in Indien der Fall ist. Muslime wissen aber auch, daß ein Herrscher bei der Ausübung seines Amtes nicht immer die Lehren seiner Religion beachtet.

Allah erklärt im Koran wie Muslime sich gegenüber Juden und Christen verhalten sollen.

Der Koran nennt die Juden und Christen das „Volk der Schrift“, d.h. sie sind diejenigen, die göttliche Offenbarungen vor der Zeit des Propheten Muhammad erhalten haben. Muslimen ist auferlegt, sie mit Respekt und Gerechtigkeit zu behandeln und nicht mit ihnen zu kämpfen, solange diese nicht Feindseligkeiten beginnen oder den Islam verspotten. Dieser Respekt und die Toleranz ist aber nicht nur auf Christen und Juden beschränkt. Dennoch haben sie aufgrund der monotheistischen und abrahamitischen Tradition einen besonderen Stellenwert bei den Muslimen. Die Muslime tragen die Hoffnung, daß die Christen und Juden sich ihnen anschließen, um den Einen Gott anzubeten und sich Seinem Willen zu unterwerfen. „Sprich: ‚O Volk der Schrift, kommt herbei zu einem gleichen Wort zwischen uns, daß wir nämlich Allah allein dienen und nichts neben Ihn stellen, und daß nicht die einen von uns die anderen zu Herren annehmen neben Allah.‘ Und so sie den Rücken kehren, so sprechet: ‚Bezeuget, daß wir Muslime sind‘.“ (Koran 3:64)

Quelle: http://www.free-blog.in/INews/32118/Die+Welt%3A+Hinrichtung+im+Namen+des+Propheten%3F.html

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Übertritt vom Islam in eine andere Religion

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