Muslimwelt

Wissen schafft Frieden

Die Götzendiener auf der arabischen Halbinsel

Posted by muslimwelt - September 27, 2007

Erlaubnis dafür, dass die Muslime ihrerseits den Kampf gegen ihre Feinde beginnen

Nach der Schlacht von Tabuk wurden die Verse der Sure Bara’a24 herabgesandt. In ihr wurden die letzten Verse bezüglich des Kampfes offenbart und es wurden die letzten Regeln für die Beziehungen zwischen den Muslimen und den Götzendienern auf der arabischen Halbinsel und den Leuten der Schrift (d.h. Juden und Christen) festgelegt.

Wir wollen diese Regeln im Folgenden zusammenfassen:

Die Götzendiener auf der arabischen Halbinsel

Nach der Eroberung Mekkas im Jahre 8 n. H. begannen die Götzendiener, in Scharen den Islam anzunehmen, und Gesandtschaften der Stämme begannen, nach Medina zu kommen, um ihre Annahme des und pilgerten zusammen mit den Muslimen in die Heilige Moschee in Mekka. Dort machten diese Götzendiener den tawaf (rituelle Umschreitung der Kaaba) teilweise nackt, wenn sie kein neues Gewand hatten. Sie machten in diesem Fall den tawaf nackt, damit sie, wie sie meinten, den tawaf nicht mit einem Gewand vollziehen, in dem sie gegenüber Allah gesündigt hatten. Diese Götzendiener hatten zu den Muslimen nicht alle dasselbe Verhältnis: Einige von ihnen hatten mit den Muslimen ein zeitlich befristetes Abkommen, andere hatten mit ihnen ein zeitlich unbefristetes Abkommen und wiederum andere hatten kein Abkommen mit den Muslimen. Der Gesandte Allahs (Allahs Segen und Heil auf ihm) wollte den letzten Schritt machen, um die Götzendiener von der Heiligen Moschee fernzuhalten und daraufhin die gesamte arabische Halbinsel vom Götzendienst zu reinigen. Er hatte daran gedacht, im Jahre 9 n.H. die Pflicht der Hadsch (große Pilgerfahrt) zu vollziehen, nahm jedoch dann Abstand davon, um nicht zusammen mit Götzendienern bei der Hadsch zu sein. Er verschob die Vollziehung der Hadsch auf das Jahr 10 n.H. und sandte 9 n.H. stattdessen Abu Bakr (Allah möge mit ihm zufrieden sein), dass dieser die Oberaufsicht (arab. amir) für die Hadsch hat. Daraufhin veranlasste er, dass Ali ibn abi Talib (Allah möge mit ihm zufrieden sein) Abu Bakr folgte, damit dieser den

Menschen den Anfang der Sure Bara’a verlese. Ali tat dies sehr umfassend und verkündete allen Menschen folgendes:

1- Verbot für die Götzendiener, die Hadsch zu vollziehen. Das Verbot

gilt ab dem nächsten Jahr;

2- Verbot, nackt die Kaaba zu umschreiten;

3- Dass nur Muslime das Paradies betreten werden;

4- Wer ein Abkommen mit den Muslimen abgeschlossen hatte, so

gilt dies bis zur festgesetzten Frist.

Wer jedoch kein Abkommen mit den Muslimen hatte oder ein Abkommen hatte, dessen nach weniger als vier Monaten auslaufen würde oder ein unbefristetes Abkommen – für all diese wurde eine Frist von vier Monaten gegeben. Nach dem Ablauf dieser vier Monate hatten sie die Wahl zwischen drei Dingen: Entweder den Islam anzunehmen, bekämpft zu werden oder von der arabischen Halbinsel wegzuziehen und auf der Erde umherzuziehen. Wer von ihnen das Umherziehen auf der Erde wählte, dem teilte Allah, der Herr der Welten, mit, dass sie sich nicht Ihm entziehen und nicht vor Ihm fliehen können, und dass Allah diejenigen, die den Islam abweisen, demütigen wird. Wer von ihnen den Islam wählte, das Gebet verrichtete und die Zakat entrichtete, so ist dies gut für ihn selbst. Dieser ist nun dadurch ein Bruder der Muslime geworden.

Wer sich aber weigert, so gibt es für ihn nur den Kampf; und den Muslimen ist es vorgeschrieben, diese Götzendiener zu verfolgen und zu töten, wo immer sie auf sie stoßen, oder sie zu Gefangenen zu nehmen, oder sie in die Enge zu treiben und sie davon abzuhalten, das Heilige Haus Allahs zu betreten. Wenn von diesen Götzendienern jedoch einer eine Sicherheitsgarantie verlangt und Schutz sucht, so haben die Muslime die Pflicht, ihm diese zu gewähren, bis er das Wort Allahs vernommen hat. Daraufhin müssen ihn die Muslime an einen für ihn sicheren Ort bringen. Dies ist zusammengefasst25 die Bedeutung und Auslegung der folgenden ersten Verse der Sure Bara’a (anderer Name für die Sure At- Tauba; Sure 9):

„(Dies ist) eine Lossprechung seitens Allahs und Seines Gesandten; (sie ist) an diejenigen Götzendiener (gerichtet), mit denen ihr ein Bündnis abgeschlossen habt. So zieht denn vier Monate lang im Lande umher und wisset, dass ihr euch Allah nicht entzieht und dass Allah diejenigen, die den Islam abweisen (arab. kafirun), demütigen wird. Und (dies ist) eine Ankündigung von Allah und Seinem Gesandten an die Menschen am Tage der großen Pilgerfahrt, dass Allah und Sein Gesandter losgesagt sind von den Götzendienern. Bereut ihr also, so wird das besser für euch sein; kehrt ihr euch jedoch ab, so wisset, dass ihr euch Allah nicht entzieht. Und verheiße denjenigen, die den Islam abweisen (arab. kafirun), schmerzliche Strafe. Davon sind diejenigen Götzendiener ausgenommen, mit denen ihr einen Vertrag eingegangen seid und die es euch an nichts haben fehlen lassen und die keine anderen gegen euch unterstützt haben. Diesen gegenüber haltet den Vertrag bis zum Ablauf der Frist ein. Wahrlich, Allah liebt diejenigen, die (Ihn) fürchten. Und wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Götzendiener, wo immer ihr sie findet, und ergreift sie und belagert sie und lauert ihnen aus jedem Hinterhalt auf. Wenn sie aber bereuen und das Gebet verrichten und die Zakat entrichten, dann gebt ihnen den Weg frei. Wahrlich, Allah ist Allvergebend, Barmherzig; und wenn einer der Götzendiener bei dir Schutz sucht, dann gewähre ihm Schutz, bis er Allahs Worte vernehmen kann; hierauf lasse ihn den Ort seiner Sicherheit erreichen. Dies (soll so sein), weil sie ein unwissendes Volk sind.“[9:1-6]

Was die Gesetze für den Kampf in diesem Stadium anbetrifft, so sollen diese im Folgenden zusammengefasst werden:

1- Es ist rechtmäßig, dass die laufenden Verträge zwischen den Muslimen und ihren Feinden von Seiten der Muslime aufgelöst werden, sofern diese Verträge unbefristet sind. Wenn diese Verträge jedoch für eine befristete Dauer vereinbart worden sind, so haben die Muslime die unbedingte Pflicht, diese einzuhalten, solange die Feinde der Muslime diese Verträge einhalten. Ein Auflösen der Verträge bedeutet

eine Kriegserklärung, welche nach einer Warnung und offenkundigen Erklärung in Kraft tritt – denn die Muslime begehen keinen Verrat.

2- Es ist rechtmäßig, dass die Muslime mit dem Kampf beginnen, wenn die Pflicht zur Einladung zum Islam dies erforderlich macht. Diese Fragestellung wollen wir in einigen zusammenfassenden Punkten erläutern:

a) Die Bekämpfung der Götzendiener nach dem Ablauf der vier Monate der Warnfrist umfasst erstens diejenigen, die ihre Verträge mit den Muslimen und ihre Versprechen gebrochen haben und geplant hatten, den Gesandten zu vertreiben und ihrerseits den Krieg gegen die Muslime begonnen hatten; und zweitens diejenigen, die einen unbefristeten Vertrag mit den Muslimen hatten. Diesen wurde eine Frist von vier Monaten gesetzt.

Gegenüber den Götzendienern, die einen befristeten Vertrag mit den Muslimen hatten, hatten die Muslime die Pflicht, den Vertrag bis zum Ablauf der Frist zu erfüllen. Nach dem Ablauf der Vertragsdauer wurden diese Götzendiener dann vor die Wahl gestellt, ent-weder den Islam anzunehmen, bekämpft zu werden, oder auf der Erde umherwandern zu müssen – d.h. es war dann erlaubt, den Kampf gegen diese Götzendiener zu beginnen, ohne dass diese einen Vertrag gebrochen hätten oder mit dem Kampf begonnen hätten.

b) Vor die Wahl gestellt zu werden zwischen der Annahme des Islams und bekämpft zu werden – und dass also nicht die Entrichtung der Dschizja (Schutzsteuer für Nichtmuslime im islamischen Staat) akzeptiert wird – gilt ausschließlich für die arabischen Götzendiener, welches die Meinung der meisten Koranexegesen und der Allgemeinheit (arab. dschumhur) der Rechtsgelehrten ist26. Die Weisheit, welche hinter dieser Bestimmung steckt, ist, wie es scheint, der Wunsch des Gesandten Allahs (Allahs Segen und Heil auf ihm), die arabische Halbinsel gänzlich von jeglichen Anzeichen der Götzendienerei zu reinigen, damit diese ein Zentrum für die Ausbreitung der Einladung (arab. da‘wa) zum Islam in alle Welt werde. Die Bestimmung, aus der arabischen Halbin-sel vertrieben zu werden, gilt jedoch nicht allein für die Götzendiener, sondern gilt auch für die Besitzer der Schrift, d.h. die Juden und Christen. Es war einer der letzen Anweisungen des Gesandten Allahs (Allahs Segen und Heil auf ihm) – als er bereits auf dem Totenbett lag -, dass auf der arabischen Halbinsel nicht zwei Religionen vorhanden sein sollten.27 Nach einer Überlieferung von Umar bin al-Chattab sagte der Gesandte Allahs (Allahs Segen und Heil auf ihm): „Wahrlich, ich werde die Juden und die Christen von der arabischen Halbinsel ausweisen, bis dass ich nur noch Muslime da lasse.“ (Dies berichtete Muslim)

Ein anderer Gesichtspunkt, der unbedingt erwähnt werden muss, ist der Umstand, dass die Byzantiner und die Perser spürten, dass der Islam für sie gefährlich allmählich wird, und sie begannen damit, sich auf den Kampf gegen die Muslime vorzubereiten. Der Grund für die Schlacht von Tabuk war der, dass der Gesandte Allahs (Allahs Segen und Heil auf ihm) davon erfuhr, dass die Römer ihre Truppen zusammenzogen, um Medina anzugreifen. Auch die Position der Perser war von Anfang an klar: Kisra, der Herrscher der Perser, hatte den Brief des Gesandten Allahs (Allahs Segen und Heil auf ihm) zerrissen und Badhan, seinen Statthalter im Jemen angewiesen, zwei starke Männer auszusenden, die ihm Muhammad herbringen sollten, und er hatte den Brief nicht gutheißend gesagt: „Er schreibt mir auf diese Art und Weise, während er doch mein Sklave ist?!“28 Wenn die Muslime also einen Krieg bzw. Angriff von Seiten der Byzantiner und derPerser, welche damals die zwei größten Staaten der Weltwaren, erwarteten, so war es ihr Recht, vorFeinden innerhalb der arabischen Halbinsel sicher zu sein.

c) Der Umstand, dass die Einladung zum Islam für die ganzeWelt gilt, bürdet den Muslimen eine große Verantwortungauf: Der Muslim hat nicht nur Pflicht dann zu kämpfen, umsich selbst und sein Land zu verteidigen, sondern er ist auchverpflichtet zur Verteidigung eines jeden anderen Menschen -egal was für ein Mensch dies ist – zu kämpfen:Allah hat gesagt: „Und was ist mit euch, dass ihr nicht fürAllahs Sache kämpft und für die der Schwachen – Männer,Frauen und Kinder -, die sagen: „Unser Herr, führeuns heraus aus dieser Stadt, deren Bewohner ungerecht sind, und gib uns von Dir einen Beschützer, und gib unsvon Dir einen Helfer.“[4:75]

Den Muslimen ist es auferlegt worden, den Menschen die Einladung zu Allah zu überbringen, und so müssen sie alle Hindernisse aus dem Weg räumen, die sich ihnen in den Weg stellen, damit es ihnen möglich ist, die Einladung zu den Menschen zu tragen. Danach sind die Menschen frei, sich zu entscheiden, ob sie diese Einladung annehmen wollen, d.h. Muslime werden wollen, oder den Islam ablehnen wollen, d.h. kufr begehen wollen. Wenn diese Hindernisse, die sich vor der Ausbreitung der Einladung zu Allah befinden, ohne Kampf beseitigt werden können, so ist dies besser. Wenn diese aber nur durch Kampf beseitigt werden können, so ist dies rechtmäßig, damit die Menschen nicht unter Druck gesetzt werden, und die Möglichkeit bekommen, sich völlig frei zu entscheiden. Allah sagt: „Und bekämpft sie, bis kein Abwegigmachen

(arab. fitna) mehr vorhanden ist…“[8:39]

3- Es ist rechtmäßig, neue Verträge mit den Götzendienern zu schließen, selbst nach Herabsendung dieser Verse. Der Koran drückt sein Erstaunen über die Götzendiener aus, die Verträge mit den Muslimen eingehen und dabei beabsichtigen, sie bei der ersten Gelegenheit zu brechen, und er weist die Muslime auf

diesen Tatbestand hin, damit sie sich in Acht nehmen: „Wie kann es einen Vertrag geben zwischen den Götzendienern und Allah und Seinem Gesandten – allein die ausgenommen, mit denen ihr bei der heiligen Moschee ein Bündnis eingingt -? Solange diese euch die Treue halten, haltet ihnen die Treue…“ [9:7]

Die Tatsache, dass die Götzendiener im allgemeinen nicht ihre Verträge einhalten, bedeutet jedoch nicht, dass es nicht auch Ausnahmen gibt, und so ist es die Pflicht der Muslime, die Verträge einzuhalten, solange die Götzendiener es auch tun… Auch hat Allah es den Muslimen erlaubt, nachdem die Beendigung der Vertragsdauer mit den Götzendienern verkündet worden ist, trotzdem jedem beliebigen Götzendiener, der bei ihnen Zuflucht sucht, solange eine Sicherheitsgarantie zu geben, bis er das Wort Allahs vernommen hat. Wenn dies geschehen ist, haben die Muslime dann die Pflicht, ihn an einen Ort zu bringen, wo er sicher ist. Die sog. Sicherheitsgarantie (arab. aman) ist ein Vertrag mit einer Einzelperson; ein Vertrag mit einer Gruppe von Götzendienern ist genauso gestattet wie der Vertrag mit einer Einzelperson, wenn darin ein Nutzen für die Einladung zum Islam liegt, wobei sich jedoch die Muslime davor in Acht nehmen sollen, dass die Gefahr besteht, dass die Götzendiener den Vertrag bei der ersten Gelegenheit brechen.

4- Der Befehl im folgenden Koranvers: „…, dann tötet die Götzendiener, wo immer ihr sie findet, …“[9:5] bedeutet eine Erlaubnis (arab. mubah) und nicht eine Pflicht (arab. Wudschub): Es ist in der Wissenschaft des Usul-al-fiqh (Grundlagen der Rechtwissenschaft) bekannt, dass ein Befehl eine Pflicht (arab. Wudschub) nach sich zieht – außer wenn eine dazugehörige Textstelle existiert, welche auf etwas anderes als auf die Pflicht zur Ausführung der Tat hinweist. Das Mindeste, was dann aus diesem Befehl

folgt, ist, dass die angesprochene Tat erlaubt ist. Der Befehl hier – die Götzendiener zu töten – bedeutet, dass dies erlaubt (arab. mubah) ist, und nicht etwa, dass man sie Töten muss, und dies aus dem Grund, weil die Fortsetzung des Verses und der darauf folgende Vers zwei dazugehörige Textstellen sind, welche auf dies hinweisen: Die Fortsetzung im Vers lautet (zum besseren Verständnis wurde der oben zitierte Teil noch einmal mitzitiert): „..,dann tötet die Götzendiener, wo immer ihr sie findet, und ergreift sie und belagert sie und lauert ihnen aus jedem Hinterhalt auf…“[9:5]

Dies bedeutet, dass es für den Muslim erlaubt ist, die Götzendiener zu töten oder sie zu Gefangenen zu nehmen – und einen Gefangenen kann man später entweder hinrichten oder mit bzw. ohne Lösegeld freilassen. Es ist aber auch erlaubt, es dabei zu belassen, die Götzendiener zu umzingeln und zu beobachten und davon abzuhalten, die Heilige Moschee zu betreten…Wenn wir es also als Pflicht betrachten würden, die Götzendiener zu töten, dann wäre es nicht erlaubt, sie zu Gefangenen zu nehmen. Es wäre also ein Widerspruch vorhanden. Einen Widerspruch gibt es aber im Worte Allahs des Erhabenen

nicht.

Der darauf folgende Vers lautet: „Und wenn einer der Götzendiener bei dir Schutz sucht, dann gewähre ihm Schutz, bis er Allahs Worte vernehmen kann; hierauf lasse ihn den Ort seiner

Sicherheit erreichen…“ Dieser Vers weist den Muslim an, einem Götzendiener die Schutzbrüderschaft (arab. dschiwar) zu geben, wenn dieser es verlangt, bis dass er das Wort Allahs vernommen hat. Daraufhin – wenn der Götzendiener nicht den Islam annehmen sollte – hat der Muslim die Pflicht, den Götzendiener an den Ort seiner Sicherheit zu bringen. Dieser Vers hier macht es nicht zur Pflicht, den Götzendiener zu töten, was eine Bestätigung dafür ist, dass der Befehl im vorangegangenen Vers kein Muss bedeutet, sondern dass das Töten der Götzendiener etwas Erlaubtes ist, und dass die Absicht des Befehl nicht etwa ist, dass es unbedingt zum Töten kommt, sondern dass die Götzendiener davon abgehalten werden sollen, ihre Rituale in der Heiligen Moschee offen zu zeigen, weiterhin, dass ihre Streitkraft geschwächt werden soll – und dass, wenn dies nur durch das Töten erreicht werden kann, dieses Töten rechtmäßig ist.

Zusammengefasst gesagt, gelten die Verse der Sure Bara’a (Sure 9) speziell für die Götzendiener auf der arabischen Halbinsel; und sie können nicht für außerhalb der arabischen Halbinsel angewendet werden. Und es handelte sich um eine zeitgebundene Bestimmung, welche das Ziel hatte, die Kaaba von den Anzeichen des Schirk zu reinigen, und die Streitkraft der Götzendiener auf der arabischen Halbinsel zu zerschlagen. Danach gilt wieder die ursprüngliche Bestimmung, dass die Dschizja (Ersatzsteuer) von jedem Götzendiener

angenommen wird – gleich ob er Araber ist oder nicht, wenn er den Schutzvertrag (arab. aqdu-dh-dhimma) akzeptiert. (Purmalin)

Weiter zum Thema

Die Schariagrundlagen für das Verhältnis zwischen Muslimen und Nichtmuslimen

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

 
%d Bloggern gefällt das: