Islamophob und stolz darauf
Verfasst von muslimwelt am November 27, 2007
Im Internet finden jene ein Forum, die den Koran verbieten lassen und muslimische Verbandsvertreter „zu einem Pilzessen einladen“ wollen.
Wenn Aiman Mazyek einen Fernsehauftritt hatte, sind die Tage danach ungemütlich. Dann bekommt er Mails, in denen steht: „Wenn ihr uns noch weiter ärgert, sprenge ich euch in die Luft“. Oder: „Brennt alle Moscheen ab, mit den Moslems darin – vertreibt sie aus unserem Land.“ Mazyek, Generalsekretär des Zentralrats der Muslime (ZMD), reicht die Morddrohungen und anderes, worauf das Strafgesetzbuch anzuwenden ist, an einen Mitarbeiter weiter, der dann Anzeige erstattet. Mindestens einmal im Monat wird der Staatsanwalt eingeschaltet, oft jede Woche; manchmal findet die Polizei die Absender, mache entschuldigen sich dann oder erzählen von Ausrutschern im Suff. Das war selbst nach dem 11. September 2001 nicht so heftig“, sagt der Sohn eines Syrers und einer Deutschen.
Die Debatte über den Islam in Deutschland ist scharf geworden. Und die Schärfe gibt denen Auftrieb, die von vornherein wissen: Der Islam ist der Feind, er muss bekämpft werden – und dafür sind mittlerweile viele Mittel recht. In München musste ein Vortrag des Erlanger Islamkundlers und Juristen Mathias Rohe zum Thema Scharia und Grundgesetz nach Tumulten abgebrochen werden.
Wenige Tage danach erhielt er eine Morddrohung
Quelle: http://www.ariva.de/Islamophob_und_stolz_darauf_t302208